Fotografieren macht Spaß Aber damit die richtig schönen Aufnahmen nicht immer Zufall sind, hier ein paar wichtige Tipps:
Die Motivwahl Als erste Überlegung: Was will ich eigentlich zeigen? Worauf kommt es mir an? Nicht immer passt alles auf ein Bild, was man später sehen möchte. Und oft sind diejenigen Fotos die eindrucksvollsten, die einen Menschen, ein Tier oder einen Gegenstand aus einer Masse herausheben. "Ganz nah ran!", so gelingen die Bilder einfach besser, heißt das bei den Profi-Fotografen
Bildunterschrift: Manchmal muss man für ein gutes Bild auch in die Knie gehen ...
Probiert immer verschiedene Blickwinkel aus! Überlegt euch, aus welcher Perspektive euer Motiv am besten aussehen könnte. Wenn ihr einen schönen Fliegenpilz fotografieren wollt, solltet ihr mal die "Froschperspektive" ausprobieren. Von oben sieht man nur den roten, runden Schirm, aber von der Seite sieht man auch die hübschen weißen Lamellen. Bei Menschen natürlich nicht, sonst erkennt man wohl nur die Nasenlöcher
Achtet auf das Licht! Wenn ihr draußen fotografieren wollt, solltet ihr auf die Sonne achten. Gegen die Sonne zu fotografieren, bringt meist nichts. Der Vordergrund wird dann einfach nur dunkel. Am schönsten sieht das Licht aus, wenn ihr mit der Sonne im Rücken oder schräg zur Sonne knipsen könnt.
Scharf oder unscharf? Grundsätzlich sollte euer Motiv auf dem fertigen Foto scharf abgebildet sein. Manchmal kann es aber auch hübsch aussehen, wenn nicht alles auf dem Foto scharf ist. Der Hintergrund von einer Porträtaufnahme, zum Beispiel. Auf manchen Aufnahmen wirkt der Kontrast von scharf und unscharf besonders schön. Faustregel: Was wichtig ist, muss scharf sein, alles andere darf unscharf sein.
Ruhiges Händchen für scharfe Bilder Wenn ihr auf den Auslöser drückt, öffnet sich der Verschluss der Kamera - meist nur für Bruchteile von Sekunden. Doch wenn es schon dämmert oder wenn ihr in der Wohnung fotografiert, muss die Kamera mehr Licht sammeln. Dann bleibt der Verschluss schon mal eine Sekunde oder länger offen. Das Problem dabei: So still könnt ihr die Kamera gar nicht halten, dass das Bild dabei nicht verwackelt. Also muss ein Stativ her. Ihr könnt die Kamera aber auch auf eine feste Unterlage stellen und den Selbstauslöser aktivieren. Oder ihr benutzt den Blitz.
Bildunterschrift: "Queen Mary 2" im Hamburger Hafen: Es geht auch ohne Blitz - sogar nachts. Dann braucht ihr allerdings ein Stativ oder eine feste Unterlage. Sonst verwackelt das Bild.
Dies im "Groben" Verfeinerte Tips kommen
lg hexi
-------------------------------------------------- Jeder Tag an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag (Charlie Chaplin)
Gerade bei Landschaftsaufnahmen kommt der Gestaltung eine entscheidende Rolle zu. Damit das Foto lebendig und dynamisch wirkt, sollte das Hauptmotiv des Bildes nicht im Zentrum liegen, sondern an einem der sogenannten vier Hauptpunkte. Teilt man das Bild durch zwei vertikale und zwei horizontale Geraden in neun gleich große Felder auf (wobei diese Felder bzw. 9 Punkte bei den meisten neuen Cams schon vorhanden sind), dann liegen diese Punkte dort, wo sich die Linien überschneiden. Bei Landschaftsaufnahmen muss man vor allem auf das Wetter und die Tageszeit achten. So ändert sich beispielsweise die Spiegelung in einem See.
Man kann die Fotografie durchaus als eine erweiterte Form der realistischen Malerei beschreiben. Bevor ein Maler mit seiner Arbeit beginnt, macht er sich erst einmal Gedanken über die Bildkomposition. Die unterschiedlichen Bereiche des Bildes werden nicht zufällig gewählt. Für die Landschaftsfotografie hat Mutter Natur bereits alle Elemente bereitgestellt. Nun liegt es an Ihnen, aus den Vorgaben eine interessante Komposition zu gestalten. Räumliche Tiefe ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
Gezielt die Schärfentiefe einsetzen
Kompakt-Kameras haben einen Spezialmodus - meist als „Landschaft“ bezeichnet - für attraktive Landschaftsfotos.
BILD: gestaffelter Feldbergblick
Bildtiefe berücksichtigen
Befindet sich die Kamera im richtigen Modus? Achten Sie auf eine gute räumliche Wirkung. Als Beispiel nehmen wir einen großen See, dahinter Bäume und hinter den Bäumen Anhöhen oder Berge. Also drei Ebenen. Nicht einfach einen Schnappschuss vom Ufer aus machen - halten Sie Ausschau nach einem Zweig oder Strauch in Wassernähe. Wählen Sie dieses Element für den Vordergrund und machen Sie die Aufnahme, während Sie auf dem Boden liegen - diese vierte Ebene wird die anderen drei noch verstärken. Diese Methode können Sie für praktisch alle Aussichten verwenden; es gibt fast immer etwas, das Sie im Vordergrund platzieren können.
Farbkontraste berücksichtigen
Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen und einem aussergewöhnlichen Foto? Es gibt mehrere Kriterien. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Komposition. Vielschichtige Motive - z. B. eine reich verzierte Fassade oder eine abwechslungsreiche Landschaft - können das Auge durch ihre Detailvielfalt verwirren. Deshalb sollte die Komposition des Bildes eine gewisse Harmonie aufweisen.
Achten Sie auf mehrfach vorkommende Elemente. Zum Beispiel Ziegelreihen auf dem Hausdach, eine Reihe Windräder oder Telefonmasten, eine Allee oder Blätter eines Baumes, die der Wind in dieselbe Richtung bläst. Sie werden überrascht sein, wie viele Regelmäßigkeiten Sie erkennen, wenn Sie erst einmal ein Auge dafür entwickelt haben. Verborgene Strukturen und mehrfach vorkommende Elemente erkennen und kunstvoll zu einem Ganzen vereinen - auch das kann man lernen.
Stimmige Komposition
Häufig sind ausgedehnte Landschaften vor allem deshalb so schön, weil eine Farbe vorherrscht. Zum Beispiel verschneite Berggipfel, ein dicht mit Bäumen besiedelter Abhang oder Sanddünen. Aufnahmen derartiger Motive erzielen jedoch nicht immer den gleichen beeindruckenden Charakter: Eine deutlich dominierende Farbe kann auch des Guten zu viel sein. Oder zu wenig - je nachdem. In solchen Fällen tut ein frisches Element dem Motiv gut. Durch Hinzufügen einer stark kontrastierenden Farbe bringen Sie Abwechslung ins Bild. So könnten Sie ein buntes Paar Skier aufrecht in den Schnee setzen oder ein farblich abgesetztes Paar Gummistiefel in einem Feld aufstellen. Die Stelle, an der Sie das zusätzliche Farbelement einbringen, ist mit Bedacht zu wählen. Rot wird die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz besonders auf sich ziehen. Die Farbe gibt die Richtung vor.
TIPP: mal etwas Anderes:
Haben Sie die Kamera immer dabei, wenn Sie ausgehen? Statt eines bestimmten Motivs könnten Sie zur Abwechslung einen Tag lang eine „Farbe“ zum zentralen Thema machen. In der Stadt oder in der freien Natur suchen Sie dann nach Motiven in dieser Farbe. Sie werden Ihre Umgebung garantiert auf eine ganz andere Art wahrnehmen und fotografieren. Die ausgesuchte Farbe - mit all ihren Schattierungen und Nuancen - dient als Bindeglied für alle möglichen Objekte. Zu Hause können Sie Ihre Bilder dann nach verschiedenen Farbkategorien sortieren. So erhalten Sie höchst interessante Kollektionen mit interessanter Wirkung.
lg hexi
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Hey Anja hast du DAS bild selbst geschossen....das ist ja echt toll geworden....so stimmungsvoll..eben gut getroffen.
Ich habe schon die Erfahrung gemacht das man bestimmte Bilder eben nur einmal erwischt: will sagen nur zu dem Zeitpunkt zu dem man grade das Motiv sieht.
Tageszeit und Ort sind eben ausschalggebend und nur 10 Minuten später ist dieselbe Szene oder das Motiv nimmer so aussagend wie noch vorher...wie das Bild von dir Anja vom Feldberg.
Hier mal ein toller einfacher Tipp für diejenigen die eine Spiegelreflex haben
Formen, Farben, Funkeln - Alles ohne Photoshop
Fototipp: Effektschablonen selber machen Von Tobias Heinze
Das Objektiv einer Spiegelreflexkamera kann mit geringem Aufwand so verändert werden, dass danach interessante Formen im Bildhintergrund zu sehen sind. Ob kleine Herzchen, Sterne, Blumen oder Kreise kann jeder selbst festlegen - mit Schere und etwas schwarzem Papier.
Für die Umsetzung des Effekts wird ein möglichst lichtstarkes Objektiv, zum Beispiel f 2,8 oder weniger, benötigt. Die Artikelbilder entstanden mit einer 50 Millimeter Festbrennweite und einem 70 bis 200 Millimeter-Zoomobjektiv, beide Objektive wurden auf die hier beschriebene Art verändert. Das Bastelzubehör umfasst schwarzes Papier, eine Schere, Klebeband und ein Cutter-Messer.
Klebeband und Papier, mehr Material wird für den einfachen Effekt nicht benötigt.
Schnell sind die Papierschablonen ausgeschnitten. Mit Klebeband oder über ein Zwischenstück können die Formen nun vor dem Objektiv befestigt werden. Die kreisrunden Schablonen sollten möglichst genau auf der Frontlinse aufliegen. Je weniger Licht an den Seiten eindringt, desto intensiver ist der Effekt zu beobachten. Es ist zum Beispiel auch möglich, das Papier auf einen Filter zu kleben und diesen dann einzuschrauben - ein Effektfilter Marke Eigenbau.
Einfache Symbole und Formen funktionieren am besten und liefern klare Ergebnisse. Beim Fotografieren sollte nun eine möglichst offene Blende, eine kleine Blendenzahl, gewählt werden. Je nachdem wie viel das Papier auf dem Objektiv verdeckt, muss manuell fokussiert werden, meistens funktioniert der Autofokus jedoch noch fehlerfrei. Und dann heißt es munter drauf los fotografieren. Je größer die verwendete Brennweite ist, desto deutlicher zeichnet sich das Motiv im Hintergrund ab. Außerdem sind die Formen stärker abgebildet, wenn viele separate Lichtpunkte im Bild zu sehen sind.
Es ist auch möglich, die Papierform auf einen Filter zu kleben, der auf das entsprechende Objektiv passt. Oder man bastelt sich eine Halterung, wie ganz oben auf dem Foto zu sehen.
Dann mal viel Spass beim ausprobieren und fotografieren.....
lg hexi
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Wer im Schnee gute Fotos schießen will, sollte sich nicht nur auf die Automatikfunktion verlassen. Das viele Weiß verwirrt die Kamera. Hier ist das eigene Fingerspitzengefühl gefragt.
Wer sich allzu sehr auf Kamera-Automatiken verlässt, der ärgert sich später vielleicht über einen störenden Blaustich auf dem Foto.
Beim Fotografieren in einer Schneelandschaft sollte auf den Weißabgleich geachtet werden. Dieser diene dazu, die Kamera an die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort anzupassen, sagte Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Beim vollautomatischen Abgleich (AWB) suche die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Dabei ermittle sie die hellste Stelle des Bildes. Diese müsse nicht unbedingt weiß sein. Die Folge könnte zum Beispiel ein bläulicher Farbstich sein. Um diesen zu vermeiden, seien Weißabgleichsreihen sinnvoll.
Vor allem teurere Kameras verfügen über diese Option. Hier werden vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen für den Weißabgleich vorgenommen. Wer keinen Weißabgleich hin bekommt, verlässt sich besser auf die Programmautomatik: «Viele Kameras besitzen so etwas wie eine Schnee-Einstellung», sagte Clauß.
Winterstimmung einfangen
Pastellfarben oder zartes Weiß - die Stimmung eines Wintertages fotografisch einzufangen, bedarf eines gewissen Fingerspitzengefühls. Das gilt besonders für die Belichtung.
Schneeflächen führen den Belichtungsmesser vielfach in die Irre, so die Experten weiter. Schon eine halbe Blendenstufe kann den Unterschied ausmachen zwischen einem wirkungsvollen Bild und einer Aufnahme, die unterbelichtet und grau oder überbelichtet und ausgebleicht ist. Bei Raureif-Motiven und Schneelandschaften sollten anderthalb Blenden gegenüber dem Messwert zugelegt werden.
hier mit grau Stich:
und ohne:
Kälte setzt dem Akku zu
Wer plant, bei Minustemperaturen zu fotografieren, sollte den Akku vorher aufladen und mindestens eine Ersatzbatterie mitnehmen. Der Grund: Bei niedrigen Temperaturen entladen sich Akkus deutlich schneller. Und wenn es aufs Eis geht, rät Constanze Clauß, es zu vermeiden, die Kamera «cool am Handgelenk baumeln zu lassen». «Wenn Sie dann hinfallen, ist die Kamera kaputt.» Besser ist es, das Gerät am Körper oder in einer Tasche zu tragen, wenn sie nicht gerade gebraucht wird.
Quelle: NEWS.de
Viel Spass wünsche ich euch allen im Schnee - ich geh jetzt auch nochmal raus und versuche mein Glück gute Motive zu finden
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Liebs Grüßle Bigi
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst. ~ Buddha ~