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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Foto und Film
hexi66 Offline

im alpinen Olymp
Beiträge: 2.534
Punkte: 2.534


05.11.2007 08:51
Tips und Tricks für schöne Fotoaufnahmen Zitat · antworten
Kurze verständliche Einleitung

Fotografieren macht Spaß
Aber damit die richtig schönen Aufnahmen nicht immer Zufall sind, hier ein paar wichtige Tipps:

Die Motivwahl
Als erste Überlegung: Was will ich eigentlich zeigen? Worauf kommt es mir an? Nicht immer passt alles
auf ein Bild, was man später sehen möchte. Und oft sind diejenigen Fotos die eindrucksvollsten, die
einen Menschen, ein Tier oder einen Gegenstand aus einer Masse herausheben. "Ganz nah ran!", so gelingen
die Bilder einfach besser, heißt das bei den Profi-Fotografen


Bildunterschrift: Manchmal muss man für ein gutes Bild auch in die Knie gehen ...

Probiert immer verschiedene Blickwinkel aus!
Überlegt euch, aus welcher Perspektive euer Motiv am besten aussehen könnte. Wenn ihr einen schönen
Fliegenpilz fotografieren wollt, solltet ihr mal die "Froschperspektive" ausprobieren. Von oben sieht
man nur den roten, runden Schirm, aber von der Seite sieht man auch die hübschen weißen Lamellen. Bei
Menschen natürlich nicht, sonst erkennt man wohl nur die Nasenlöcher

Achtet auf das Licht!
Wenn ihr draußen fotografieren wollt, solltet ihr auf die Sonne achten. Gegen die Sonne zu
fotografieren, bringt meist nichts. Der Vordergrund wird dann einfach nur dunkel. Am schönsten
sieht das Licht aus, wenn ihr mit der Sonne im Rücken oder schräg zur Sonne knipsen könnt.



Scharf oder unscharf?
Grundsätzlich sollte euer Motiv auf dem fertigen Foto scharf abgebildet sein. Manchmal kann es aber
auch hübsch aussehen, wenn nicht alles auf dem Foto scharf ist. Der Hintergrund von einer
Porträtaufnahme, zum Beispiel. Auf manchen Aufnahmen wirkt der Kontrast von scharf und unscharf
besonders schön. Faustregel: Was wichtig ist, muss scharf sein, alles andere darf unscharf sein.

Ruhiges Händchen für scharfe Bilder
Wenn ihr auf den Auslöser drückt, öffnet sich der Verschluss der Kamera - meist nur für Bruchteile
von Sekunden. Doch wenn es schon dämmert oder wenn ihr in der Wohnung fotografiert, muss die Kamera
mehr Licht sammeln. Dann bleibt der Verschluss schon mal eine Sekunde oder länger offen. Das Problem
dabei: So still könnt ihr die Kamera gar nicht halten, dass das Bild dabei nicht verwackelt. Also muss
ein Stativ her. Ihr könnt die Kamera aber auch auf eine feste Unterlage stellen und den Selbstauslöser aktivieren.
Oder ihr benutzt den Blitz.



Bildunterschrift: "Queen Mary 2" im Hamburger Hafen: Es geht auch ohne Blitz - sogar nachts. Dann
braucht ihr allerdings ein Stativ oder eine feste Unterlage. Sonst verwackelt das Bild.


Dies im "Groben"
Verfeinerte Tips kommen

lg hexi

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Jeder Tag an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag (Charlie Chaplin)

hexi66 Offline

im alpinen Olymp
Beiträge: 2.534
Punkte: 2.534


08.11.2007 14:09
#2 RE: Tips und Tricks für schöne Fotoaufnahmen Zitat · antworten

Landschaftsaufnahmen

Gerade bei Landschaftsaufnahmen kommt der Gestaltung eine entscheidende Rolle zu.
Damit das Foto lebendig und dynamisch wirkt, sollte das Hauptmotiv des Bildes nicht
im Zentrum liegen, sondern an einem der sogenannten vier Hauptpunkte. Teilt man das
Bild durch zwei vertikale und zwei horizontale Geraden in neun gleich große Felder auf
(wobei diese Felder bzw. 9 Punkte bei den meisten neuen Cams schon vorhanden sind),
dann liegen diese Punkte dort, wo sich die Linien überschneiden. Bei Landschaftsaufnahmen
muss man vor allem auf das Wetter und die Tageszeit achten. So ändert sich beispielsweise
die Spiegelung in einem See.


Man kann die Fotografie durchaus als eine erweiterte Form der realistischen Malerei
beschreiben. Bevor ein Maler mit seiner Arbeit beginnt, macht er sich erst einmal Gedanken
über die Bildkomposition. Die unterschiedlichen Bereiche des Bildes werden nicht zufällig
gewählt. Für die Landschaftsfotografie hat Mutter Natur bereits alle Elemente bereitgestellt.
Nun liegt es an Ihnen, aus den Vorgaben eine interessante Komposition zu gestalten.
Räumliche Tiefe ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Gezielt die Schärfentiefe einsetzen

Kompakt-Kameras haben einen Spezialmodus - meist als „Landschaft“ bezeichnet - für
attraktive Landschaftsfotos.


BILD: gestaffelter Feldbergblick

Bildtiefe berücksichtigen

Befindet sich die Kamera im richtigen Modus? Achten Sie auf eine gute räumliche Wirkung.
Als Beispiel nehmen wir einen großen See, dahinter Bäume und hinter den Bäumen
Anhöhen oder Berge. Also drei Ebenen
. Nicht einfach einen Schnappschuss vom Ufer aus
machen - halten Sie Ausschau nach einem Zweig oder Strauch in Wassernähe. Wählen Sie
dieses Element für den Vordergrund und machen Sie die Aufnahme, während Sie auf dem
Boden liegen - diese vierte Ebene wird die anderen drei noch verstärken. Diese Methode
können Sie für praktisch alle Aussichten verwenden; es gibt fast immer etwas, das Sie im
Vordergrund platzieren können.


Farbkontraste berücksichtigen

Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen und einem
aussergewöhnlichen Foto? Es gibt mehrere Kriterien. Ein besonders
wichtiger Faktor ist die Komposition. Vielschichtige Motive - z. B. eine
reich verzierte Fassade oder eine abwechslungsreiche Landschaft -
können das Auge durch ihre Detailvielfalt verwirren. Deshalb sollte
die Komposition des Bildes eine gewisse Harmonie aufweisen.

Achten Sie auf mehrfach vorkommende Elemente. Zum Beispiel Ziegelreihen
auf dem Hausdach, eine Reihe Windräder oder Telefonmasten, eine Allee
oder Blätter eines Baumes, die der Wind in dieselbe Richtung bläst. Sie
werden überrascht sein, wie viele Regelmäßigkeiten Sie erkennen, wenn Sie
erst einmal ein Auge dafür entwickelt haben. Verborgene Strukturen und
mehrfach vorkommende Elemente erkennen und kunstvoll zu einem
Ganzen vereinen - auch das kann man lernen.

Stimmige Komposition

Häufig sind ausgedehnte Landschaften vor allem deshalb so schön, weil eine
Farbe vorherrscht. Zum Beispiel verschneite Berggipfel, ein dicht mit Bäumen
besiedelter Abhang oder Sanddünen. Aufnahmen derartiger Motive erzielen
jedoch nicht immer den gleichen beeindruckenden Charakter: Eine deutlich
dominierende Farbe kann auch des Guten zu viel sein. Oder zu wenig - je
nachdem. In solchen Fällen tut ein frisches Element dem Motiv gut. Durch
Hinzufügen einer stark kontrastierenden Farbe bringen Sie Abwechslung ins
Bild. So könnten Sie ein buntes Paar Skier aufrecht in den Schnee setzen oder
ein farblich abgesetztes Paar Gummistiefel in einem Feld aufstellen. Die Stelle,
an der Sie das zusätzliche Farbelement einbringen, ist mit Bedacht zu wählen.
Rot wird die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz besonders auf sich ziehen.
Die Farbe gibt die Richtung vor.

TIPP: mal etwas Anderes:

Haben Sie die Kamera immer dabei, wenn Sie ausgehen? Statt eines bestimmten
Motivs könnten Sie zur Abwechslung einen Tag lang eine „Farbe“ zum zentralen
Thema machen. In der Stadt oder in der freien Natur suchen Sie dann nach
Motiven in dieser Farbe. Sie werden Ihre Umgebung garantiert auf eine ganz
andere Art wahrnehmen und fotografieren. Die ausgesuchte Farbe - mit all ihren
Schattierungen und Nuancen - dient als Bindeglied für alle möglichen Objekte.
Zu Hause können Sie Ihre Bilder dann nach verschiedenen Farbkategorien sortieren.
So erhalten Sie höchst interessante Kollektionen mit interessanter Wirkung.

lg hexi

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Jeder Tag an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag (Charlie Chaplin)

rico_40 Offline

Edelweiss
Beiträge: 796
Punkte: 796


13.12.2007 14:40
#3 RE: Tips und Tricks für schöne Fotoaufnahmen Zitat · antworten
Hey Anja hast du DAS bild selbst geschossen....das ist ja echt toll geworden....so stimmungsvoll..eben gut getroffen.

Ich habe schon die Erfahrung gemacht das man bestimmte Bilder eben nur einmal erwischt: will sagen nur zu dem Zeitpunkt zu dem man grade das Motiv sieht.

Tageszeit und Ort sind eben ausschalggebend und nur 10 Minuten später ist dieselbe Szene oder das Motiv nimmer so aussagend wie noch vorher...wie das Bild von dir Anja vom Feldberg.

Gruß Rico
hexi66 Offline

im alpinen Olymp
Beiträge: 2.534
Punkte: 2.534


09.01.2008 23:04
#4 RE: Tips und Tricks für schöne Fotoaufnahmen Zitat · antworten
Hier mal ein toller einfacher Tipp für diejenigen die eine Spiegelreflex haben

Formen, Farben, Funkeln - Alles ohne Photoshop

Fototipp: Effektschablonen selber machen
Von Tobias Heinze

Das Objektiv einer Spiegelreflexkamera kann mit geringem Aufwand so verändert werden,
dass danach interessante Formen im Bildhintergrund zu sehen sind. Ob kleine Herzchen,
Sterne, Blumen oder Kreise kann jeder selbst festlegen - mit Schere und etwas schwarzem
Papier.



Für die Umsetzung des Effekts wird ein möglichst lichtstarkes Objektiv, zum Beispiel
f 2,8 oder weniger, benötigt. Die Artikelbilder entstanden mit einer 50 Millimeter
Festbrennweite und einem 70 bis 200 Millimeter-Zoomobjektiv, beide Objektive wurden auf
die hier beschriebene Art verändert. Das Bastelzubehör umfasst schwarzes Papier, eine Schere,
Klebeband und ein Cutter-Messer.


Klebeband und Papier, mehr Material wird für den einfachen Effekt nicht benötigt.



Schnell sind die Papierschablonen ausgeschnitten. Mit Klebeband oder über ein Zwischenstück können
die Formen nun vor dem Objektiv befestigt werden.
Die kreisrunden Schablonen sollten möglichst genau auf der Frontlinse aufliegen. Je weniger Licht
an den Seiten eindringt, desto intensiver ist der Effekt zu beobachten. Es ist zum Beispiel auch
möglich, das Papier auf einen Filter zu kleben und diesen dann einzuschrauben - ein Effektfilter
Marke Eigenbau.



Einfache Symbole und Formen funktionieren am besten und liefern klare Ergebnisse.
Beim Fotografieren sollte nun eine möglichst offene Blende, eine kleine Blendenzahl, gewählt werden.
Je nachdem wie viel das Papier auf dem Objektiv verdeckt, muss manuell fokussiert werden, meistens
funktioniert der Autofokus jedoch noch fehlerfrei. Und dann heißt es munter drauf los fotografieren.
Je größer die verwendete Brennweite ist, desto deutlicher zeichnet sich das Motiv im Hintergrund ab.
Außerdem sind die Formen stärker abgebildet, wenn viele separate Lichtpunkte im Bild zu sehen sind.



Es ist auch möglich, die Papierform auf einen Filter zu kleben, der auf das entsprechende Objektiv
passt. Oder man bastelt sich eine Halterung, wie ganz oben auf dem Foto zu sehen.

Dann mal viel Spass beim ausprobieren und fotografieren.....

lg hexi

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Tigerlilie Offline

Administrator
Beiträge: 5.178
Punkte: 5.194


31.01.2010 15:55
#5 RE: Tips und Tricks für schöne Fotoaufnahmen Zitat · antworten

Knipsen im Schnee

So gelingt das perfekte Winterfoto

Wer im Schnee gute Fotos schießen will, sollte sich nicht nur auf die Automatikfunktion verlassen.
Das viele Weiß verwirrt die Kamera. Hier ist das eigene Fingerspitzengefühl gefragt.

Wer sich allzu sehr auf Kamera-Automatiken verlässt, der ärgert sich später vielleicht über einen störenden
Blaustich auf dem Foto.


Beim Fotografieren in einer Schneelandschaft sollte auf den Weißabgleich geachtet werden. Dieser diene dazu,
die Kamera an die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort anzupassen, sagte Constanze Clauß vom
Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Beim vollautomatischen Abgleich (AWB) suche die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Dabei
ermittle sie die hellste Stelle des Bildes. Diese müsse nicht unbedingt weiß sein. Die Folge könnte zum Beispiel
ein bläulicher Farbstich sein. Um diesen zu vermeiden, seien Weißabgleichsreihen sinnvoll.

Vor allem teurere Kameras verfügen über diese Option. Hier werden vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen
Einstellungen für den Weißabgleich vorgenommen. Wer keinen Weißabgleich hin bekommt, verlässt sich besser auf die
Programmautomatik: «Viele Kameras besitzen so etwas wie eine Schnee-Einstellung», sagte Clauß.

Winterstimmung einfangen

Pastellfarben oder zartes Weiß - die Stimmung eines Wintertages fotografisch einzufangen, bedarf eines gewissen
Fingerspitzengefühls. Das gilt besonders für die Belichtung.

Schneeflächen führen den Belichtungsmesser vielfach in die Irre, so die Experten weiter. Schon eine halbe Blendenstufe
kann den Unterschied ausmachen zwischen einem wirkungsvollen Bild und einer Aufnahme, die unterbelichtet und grau
oder überbelichtet und ausgebleicht ist. Bei Raureif-Motiven und Schneelandschaften sollten anderthalb Blenden gegenüber
dem Messwert zugelegt werden.

hier mit grau Stich:


und ohne:


Kälte setzt dem Akku zu

Wer plant, bei Minustemperaturen zu fotografieren, sollte den Akku vorher aufladen und mindestens eine Ersatzbatterie
mitnehmen. Der Grund: Bei niedrigen Temperaturen entladen sich Akkus deutlich schneller. Und wenn es aufs Eis geht,
rät Constanze Clauß, es zu vermeiden, die Kamera «cool am Handgelenk baumeln zu lassen». «Wenn Sie dann hinfallen,
ist die Kamera kaputt.» Besser ist es, das Gerät am Körper oder in einer Tasche zu tragen, wenn sie nicht gerade gebraucht wird.

Quelle: NEWS.de

Viel Spass wünsche ich euch allen im Schnee - ich geh jetzt auch nochmal raus und versuche mein Glück gute Motive zu finden

~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~

Liebs Grüßle Bigi

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
~ Buddha ~

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