Statt die Wirklichkeit objektiv wahrzunehmen, sind wir ständig dabei, sie zu interpretieren. Was wir naiverweise für real halten, hängt deshalb stark von unserer persönlichen Deutung ab. Realität ist stets das, was wir dafür halten. Oder welcher Meinung seid Ihr? Kennt Ihr den Film Bleep?
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
Den Film Bleep kenne ich nicht, nie davon gehört bislang. Dass wir zwischen Obektivität und Subjektivität unterscheiden müssen, ist klar.Was ist aber was? Natürlich nehmen wir vieles wahr und halten es für wirklich, weil wir hineininterpretieren, was unser gegenwärtiger Wissenstand, Erfahrungen usw. uns glauben/deuten lässt. Oft merken wir viel später, dass es anders war, wir aber nicht in der Lage waren, dies zu erkennen mangels Wissen und Erfahrung eben. Bei Unfällen gibt es so berühmte Beispiele, dass zwar alle dasselbe gesehen haben, aber die Aussagen völlig verschieden sind. Oder man stellt fest, dass jemand eine Situation völlig anders wahrnimmt als man es selber tut, weil er von völlig anderen Voraussetzungen ausgeht.... und so weiter.
________________________________________________ Liebe Grüsse, Granatapfel Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut
Ok - nehmen wir einmal an, Realität ist nur das, was wir dafür halten.
Nehmen wir eine Mauer - ich renne darauf zu, und denke mir noch: "ach, ich halte es ja nur für eine Mauer. Ist also nicht ganz sicher, ob da eine ist, oder ob ich mir das nur einbilde."
Spätestens dann, wenn ich gegen diese Mauer laufe, mir meine Birne und was weiss ich sonst noch alles aufschlage, im Krankenhaus (vielleicht) wieder erwache..
Dann weiss ich:
So, das war jetzt Realität
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Spätestens dann, wenn ich gegen diese Mauer laufe, mir meine Birne und was weiss ich sonst noch alles aufschlage, im Krankenhaus (vielleicht) wieder erwache..
Dann weiss ich:
So, das war jetzt Realität
Solche "Naturgesetze" kann man alle programmmieren. Sehe ich kein Problem. Ich hab mal einen Film gesehen mit Heiz Rühmannn: Ein Mann geht durch die Wand. Habe mich köstlich amüsiert. Jesus ging durch verschlossene Türen. Ohne sich die Birne einzuhauen. ES st alles programmierbar. Jedes Naturgesetz, falls es so etwas überaupt gibt. Zum Beispiel ist auch die Lichtgeschwindigkeit eben nicht konstant. Wovon aber Einstein ausging. Damit wackelt seine Theorie gewaltig. Noch eins. Wenn wir soch hoch springen könnten wie ein Floh (im Verhältnis zur Masse), dann könnten wir ohne weiteres bis zum Mond springen. Lach. Na also, das mit der Mauer? Alles, jede Materie, besteht aus Atomen. Ob der Stein, oder dein Kopf. Und Atome bestehen zu 99% aus Nichts. Wenn ich den Kern eines Atoms auf Tennisballgröße bringe, dann ist das erstte Elektron in "20 km"! Entfernung. Dazwischen ist einfach nichts. Es ist nur die Frage der Struktur. Wie diese Atome zu Molekülen und dann zu Sachen aufgebauat sind. Die Luft besteht aus Atomen. Das Wasser besteht aus Atomen Dein Kopf besteht aus Atomen und der Stein besteht aus Atomen. Alles besteht zu 99% aus Nichts!
Schönen Tag noch.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
Übrigens Naturkonstanten sind sicher eben nicht konstant. In der Natur gibt es nichts Konstantes. Nur haben wir zu wenig Überblick über die zeitliche Änderung dieser "Konstanten".
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
In Antwort auf:Jesus ging durch verschlossene Türen. Ohne sich die Birne einzuhauen.
Stimmt Roodie. Doch ab wann konnte er durch verschlossene Türen gehen? Nicht als Mensch, sondern erst nachdem er schon Tod war und wieder lebendig wurde. Genauso werden auch wir wieder lebendig sein. Er sollte für uns Menschen das Beispiel sein, dass uns der Tod nicht anhaben kann und auch wir wieder einen Körper bekommen, der solches zu tun vermag.
Wünsche Dir auch noch einen schönen Tag.
Gruss Blueyes
Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Dunkelheit mehr als das Licht.
Er sollte für uns Menschen das Beispiel sein, dass uns der Tod nicht anhaben kann und auch wir wieder einen Körper bekommen, der solches zu tun vermag.
genau so ist das geli.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
...irgendwann können die noch nicht gestorben sind, sich beamen. Dann ist das auch Realität.
GLG NIna "Those who bring sunshine into the lives of others cannot keep it from themselves." – Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten. Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London
GLG NIna "Those who bring sunshine into the lives of others cannot keep it from themselves." – Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten. Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London
Das ist mit alles etwas weit hergeholt - das mit dem eingebildeten, im eigenen Geist entstandenen, unerklärlichen.
Lt. Lexikon wir Realität wie folgt definiert:
Als Realität (lat. realitas, von res „Ding“) oder Wirklichkeit wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Gesamtheit des Realen bezeichnet. Real ist dabei das, was auch außerhalb des Denkens existiert, d.h. unabhängig vom nur Gedacht-Sein: Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen u.ä. gelten im Alltagsverständnis zunächst einmal als nicht der Realität zugehörig.
Das genaue Verständnis dessen, was unter real, irreal und Realität zu verstehen ist, beruht auf den jeweils vorausgesetzten philosophischen Grundannahmen ontologischer und metaphysischer Art; dies gilt auch für das Realitätsverständnis der einzelnen Wissenschaften. In der Philosophie können die Begriffe „Realität" und „Wirklichkeit" in unterschiedlicher Weise gebraucht werden.
Für die Naturwissenschaften ist Realität das, was der wissenschaftlichen Betrachtung und Erforschung zugänglich ist. Dinge, die nicht messbar sind, können keine Basis für wissenschaftliche Theorienbildungen sein.
Was ich für mich persönlich als besonders wichtig in diesem Zusammenhang ansehe, d.h. was sich auch mit meiner Ansicht deckt, habe ich im obigen Text rot unterlegt.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Das ist mit alles etwas weit hergeholt - das mit dem eingebildeten, im eigenen Geist entstandenen, unerklärlichen und dem persönlichen Denken und Deutung. Denn das alles würde dem Begriff Realität, so wie wir es in unserer Sprache und Gebrauch auch verstehen, total widersprechen.
Lt. Lexikon wir Realität wie folgt definiert:
Als Realität (lat. realitas, von res „Ding“) oder Wirklichkeit wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Gesamtheit des Realen bezeichnet. Real ist dabei das, was auch außerhalb des Denkens existiert, d.h. unabhängig vom nur Gedacht-Sein: Inhalte von Vorstellungen, Gefühlen, Wünschen, Wahrnehmungen u.ä. gelten im Alltagsverständnis zunächst einmal als nicht der Realität zugehörig.
Das genaue Verständnis dessen, was unter real, irreal und Realität zu verstehen ist, beruht auf den jeweils vorausgesetzten philosophischen Grundannahmen ontologischer und metaphysischer Art; dies gilt auch für das Realitätsverständnis der einzelnen Wissenschaften. In der Philosophie können die Begriffe „Realität" und „Wirklichkeit" in unterschiedlicher Weise gebraucht werden.
Für die Naturwissenschaften ist Realität das, was der wissenschaftlichen Betrachtung und Erforschung zugänglich ist. Dinge, die nicht messbar sind, können keine Basis für wissenschaftliche Theorienbildungen sein.
Was ich für mich persönlich als besonders wichtig in diesem Zusammenhang ansehe, d.h. was sich auch mit meiner Ansicht deckt, habe ich im obigen Text rot unterlegt.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Alles, was außerhalb von uns existiert, können wir nur mit unseren begrenzten Sinnen wahrnehmen. Auch alle Hilfsmitel zur Erkenntnis reicnen nicht aus A L L E S zu erkennen. Und die Mathematik wird auch immer unvollständig bleiben nach Gödel. Damit will ich nur sagen: Wir erkennen fast nichts, trotz aller ERkenntnis, was an objektivität (Realität) vorhanden ist. Unsere Wissenschaftler (schon der Name ist falsch: sie schaffen kein Wissen, sondern sie vollziehen vorhandenes Wissen nur nach) kratzen nur an der Oberfläche. Also die Wirklichkeit ist nur das, was jeder selbst dafür hält. Ist meine Meinung.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
In Antwort auf:Damit will ich nur sagen: Wir erkennen fast nichts, trotz aller ERkenntnis, was an objektivität (Realität) vorhanden ist.
Gehört jetzt zwar nicht ganz hierher - aber das ist doch nun ein arger Widerspruch zu Deinen Ansichten die Du in diversen Diskussionen im Thema Religion geäussert hast.
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)