Ich möchte ein neues Thema dazu erstellen. Gibt es nun den Zufall,oder gibt es den Zufall nicht? Wenn es den Zufall gibt, dann ist unsere Zukunft unbestimmt. Wenn es den Zufall nicht gibt, dann ist unsere Zukunft vorherbestimmt. Wenn es den Zufall gibt, können wir selbständige Entscheidungen treffen für unsere Zukunft. Wenn es den Zufall nicht gibt, können wir keine Entscheidungen treffen, weil schon über unser Schicksal entschieden wurde. Von wem auch immer. Die Evolutionstheorie baut auf dem Zufallsprinzip auf. Das Gegenteil schließt den Zufall aus. Je nachdem, wie man sich entscheidet. Ob Zufall oder nicht Zufall chrakterisiert unsere Stellung. Es gibt nicht: Ein bißchen Zufall und ein bißchen nicht Zufall. Man kann nicht ein bißchen schwanger sein.
Freue mich auf Antworten.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Und ich kann auch nicht behaupten, dass alles vorbestimmt ist. Einiges müssen wir selbst in die Hand nehmen. Wir sind in jeder unserer Entscheidungen frei. Doch das hat mit Zufall nichts zu tun. Würde jetzt zu lang werden näher darauf einzugehen.
Gruss Blueyes
Gruss Blueyes
Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Dunkelheit mehr als das Licht.
Bitte lies einmal, was ich Dir unter "Religion und Esoterik" schrieb.
Roodie - ich mag Dich. Aber bitte versuche nicht, uns hier den neuen grossen Philosophen, den Nachfolger von Kant und Nietzsche vorzuspielen.
Das klappt nicht.
Sei einfach nur Rudi - und Du wirst hier mehr akzeptiert werden, als alle Philosophen, Denker, Intelligenzbestien zusammen.
Du wirst hier nämlich von mehr Menschen akzeptiert als Du denkst.... nur, hochgestochenes, irgendwo gelesenes oder gehörtes "Möchtegern-Schlaues" wollen die auch nicht lesen.
Nicht beleidigt sein bitte - nur mal drüber nachdenken.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Roodie - ich mag Dich. Aber bitte versuche nicht, uns hier den neuen grossen Philosophen, den Nachfolger von Kant und Nietzsche vorzuspielen.
Das klappt nicht.
Das ist nicht meine Absicht. Außerdem waren das meine Gedanken. Das habe ich nirgends gelesen. Ist aber gleichgültig. Und: Hochgestochen will ich nicht wirken. Wenn das so vorkommt, entschuldige ich mich dafür.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
Zitat von Roodi: Es gibt nicht: Ein bißchen Zufall und ein bißchen nicht Zufall. Man kann nicht ein bißchen schwanger sein.
Ich glaube erst einmal nicht, dass das abstrakte Zufall-Sein oder Schwanger-Sein miteinander zu vergleichen sind. Denn die Schwangerschaft ist wachsendes Leben, was man vom Zufall nicht sagen kann. Ich bin mir bis heute nicht im klaren darüber, ob es Zufälle gibt oder nicht. Manchmal denke ich, dass es aber keine Zufälle gibt, sondern alles eine logische Folge ist von - ja, von laufenden Ereignissen. Ob wir uns für dies oder jenes entscheiden, hängt sicher damit zussammen, was wir im Laufe der Zeit gelernt, gedacht, gefühlt, erfahren haben oder was uns zugestossen ist. Ob wir richtige oder falsche Entscheidungen treffen, ob wir den falschen oder besseren Weg einschlagen, beruht auf dem gleichen System. Es gibt auch Theorien, die sogar weiter gehen. Die besagen, dass zum Beispiel Geschehnisse in Familien, über die eisern geschwiegen wird, Konsequenzen in den nachfolgenden Generationen hat. Hat mir schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Aber am Ende kann man Zufall ja oder nein eben nicht beweisen. Dass über unser Schicksal schon entschieden ist, wer hätte es entschieden? - das kann ich mir nicht vorstellen. So oder so ist unsere Zukunft unbestimmt, soweit wir in die Zukunft sehen oder denken können. Man kann planen, aber dann kommt es doch wieder anders und alles wird über den Haufen geworfen.
________________________________________________ Liebe Grüsse, Granatapfel Traurigkeit ist nicht ungesund, sie hindert uns abzustumpfen. George Sand
Zitat von Hans: Roodie - ich mag Dich. Aber bitte versuche nicht, uns hier den neuen grossen Philosophen, den Nachfolger von Kant und Nietzsche vorzuspielen. Das klappt nicht.
Ist das nun ein Zufall oder keiner? Einerseits werden mehr Beiträge gewünscht und andererseits weniger Spiele - ja was denn nu . Soll Rudi sich nun den ungeliebten Spielen zuwenden?
________________________________________________ Liebe Grüsse, Granatapfel Traurigkeit ist nicht ungesund, sie hindert uns abzustumpfen. George Sand
Soll Rudi sich nun den ungeliebten Spielen zuwenden?
Lach. Dazu reicht es bei mir nicht. Bin abssolut kein Spielertyp. Ich weiß zwar wie Schach geht, aber ich spiele es nicht. Ich weiß auch wie Skat dreht(kann perfekt reizen!). Aaber ich lehne es ab zu spielen. Was ich kenne ist die Spieltheorie. Da könnte ich einen Beitrag schreiben. Werde ich aber auch nicht tun. Also von Spielen aller Art halte ich nichts. Würde überall verlieren. Und Rätsel aller Art mag ich auch nicht. Hab den IQ eine Semmel. Ist kein Mist. Ich bringe einfach so was nicht.
Rudi
Phaedrus Schmeichelnde Lüge wird von Schlechten gelobt, ehrenhafte Wahrhaftigkeit bringt den Guten das Verderben. HP: Habe ich auch
Ich glaube, dass es keinen Zufall gibt, auch wenn man oft sagt: "So ein Zufall aber auch!"
Mir passiert es z.B. sehr oft, dass ich an jemanden denke und der ruft dann an oder läuft mir über den Weg. Oder ich denke mir gerade, hoffentlich läuft mir der NICHT über den Weg und akurat....läuft mir der genau in die Arme. Das ist kein Zufall. Ich bin 3 Jahre lang 35 km in die Arbeit gefahren auf einer sehr unfallreichen Strecke und es gab oft Tage wo ich mir dachte: heute hab ich ein ungutes Gefühl heute passiert sicher ein Unfall. Und was ist....ich hatte sehr oft sehr viel Glück!
Ich glaube nicht an Zufälle, ich glaube, dass jeder hier seine Aufgabe zu erfüllen hat, den Weg dorthin muss er sich selber richten, Ich glaube aber schon, dass es eine führende Hand gibt, die uns hilft, wenn wir uns verirren, dass wir wieder auf einen richtigen Weg kommen.
lg Sabine Tatsachen hören nicht auf zu bestehen, nur weil sie ignoriert werden.
Ich glaube, dass es keinen Zufall gibt, auch wenn man oft sagt: "So ein Zufall aber auch!"
Es gibt einen bestimmteen Glauben, dass jeder seine Realität selbst erzeugt. Das heißt, wenn Du etwas erwartest, dass das auf jedenfall eintritt. Ob positiv oder negativ ist egal. Pessimisten werden immer negatives erleben. Optimisten werden nur positives erleben. Kommt darauf an, was man füür ein Typ ist. Kommt auch immer auf die Situation an (Ausgangsbedingungen). Es gibt auch noch einen Glauben an einen Möglichkeitsraum. Stelle Dir vor Deine Welt befindet sich auf einem Blatt Papier. Dort befindest Du Dich jetzt. Darüber befindet sich ein weiteres Blatt. DEine Zukunft.Du bewegst Dich auf das zweite Blat. In welche Richtung ist egal. Nun befinden sich immer mehr Blätter darüber. Du jkannst Dich in jede beliebige Richtung von einem zum anderen Blat bewegen. Es sind unendlich viele unendnlich dünne Blätter.Alle Möglichkeiten bestehen gleichzeitig. Das heißt alle möglichen Zukünfte sind schon vorhanden. Nur der Weg, den Du gehst ist noch nicht abgeschlossen. Du gehst auf einem von vielen möglichen Wegen Deinen eigenen Weg. Man nennt das Möglichkeitsraum der Zukunft. Natürlich gilt das auch rückwärts. In die Vergangenheit liegen ebenfalls unendlich viele Blätter. Jeder hat seine eigene Vergangenheit und seine eigene Zukunft. In einem Möglichkeitsraum der schon von Anfang an festgelegt ist. Hoffe, es klingt nicht zu kompliziert. Dieser Möglichkeitsraum schließt den Zufall aus. Nur Dein Weg, den Du gehst ist zufällig. Aber einen Zufall gibt es nicht wirklich. Also alle Varianten der Vergangenheit und der Zukunft sind mit allen Möglichkeiten vorhanden.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Ja. Und es gibt unendlich viele Varianten aber nur eine davon ist Deine. Und nur Deine. Dabie kreuzt Deine Variante viele andere. Begegnungen aller Art. Mit Menschen, Tieren und Pflanzen.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Naja. der Weg ist das Ziel. Und es erscheint rein zufällig, was passieren mag. Ist es aber nicht. Unsere Entscheidungen für einen Weg werden uns schon in der kindlichen Erziehung mit auf den Weg gegeben. Wieviel Toleranz oder Mitgefühl wird uns mitgegeben von unseren Erziehern (nicht nur den Eltern)? Davon ist es abhängig, wie wir uns in irgendeiner Situation überhaupt entscheiden - und dann gibt es viele Mitspieler, die den selben Voraussetzungen erlegen sind. Und aus dieser Kombination entscheidet sich, was aus einer Situation geschieht. Bin ich äußerst negativ aufgewachsen, gehe ich davon aus, dass nicht nur ich, sondern auch alle anderen schlecht sind - dann entscheide ich ganz egoistisch. Im negativsten Fall kann das bis zu einer strafbaren Handlung führen. Das entschuldigt aber bitte jetzt nicht jeden Verbrecher, der eine schlechte Kindheit hatte. Es erklärt nur ein wenig, warum ein Weg gegangen wird. Erlebt man im Extremfall auch unter Entbehrungen nur das Beste von seinen Vorbildern, dann kann auch eine Mutter Theresa entstehen. Jemand, der auch unter Entbehrungen in der Lage ist, alles zu geben. Wir alle haben aber sowohl Gutes als auch Schlechtes in unserem Leben erlebt. Es ist aber auch eine täglich freie Entscheidung, sich für den einen oder anderen Weg zu entscheiden. Also auch Zwänge zu durchbrechen. Nun, und dann gibt es eben auch die Möglichkeit, dass unser Tun ganz einfach vorherbestimmt ist, dass wir es überhaupt nicht beeinflussen können. Und, es gibt Themen, die lassen sich nicht einfach trennen, weil der Weg zum Ziel, also einer Antwort manchmal andere Themen mehr als nur streift. Den religiösen Aspekt lasse ich aber tatsächlich außen vor. Der würde das Thema für eine so kurze Meldung einfach sprengen. Er wäre auch religionsübergreifend. Außerdem verfolge ich im Augenblick gerade mit einem Auge und Ohr die Friedensnobelpreisverleihung - wer mal noch Oslo kommt, sollte sich die Räume mit den Wandgemälden mal anschauen. Selbst dieser Satz eine eine Beinflussung, die zu einer Beeinflussung führt, weil die Gemälde durchaus eine Sichtweise verändern können und damit auch ein Handeln. Der Weg ist das Ziel und nichts läßt uns unbeeinflußt.