Ich hab jetzt keinen Vortrag besucht und auch keine Lust gehabt, im Internet zu suchen. Darwin - darüber wusste ich vermutlich früher mal mehr. Hängen geblieben ist, dass Darwin - ein ehemaliger Theologe - nicht an die einfache Version der Schöpfungsgeschichte glaubte und daher von der Kirche ziemlich kritisiert wurde. Darwin war der Ansicht, dass sich die Geschöpfe weiterentwickelten (was waren sie vorher?) und die stärksten überlebten. Sie haben sich der Umgebung angepasst und verändert. Hat sich die Umgebung zu schnell entwickelt, drohte ihnen das Aussterben. Berühmt oder berüchtigt wurde er auch durch seine Theorie, dass der Affe und der Mensch die selben Vorfahren hatten. Ich weiss im Moment nicht, ob man sich heute geeeinigt hat, wie das mit diesen Vorfahren ist. Darwin und die Evolutionstheorie - da müsste ich dann doch wieder mal googeln.
________________________________________________ Dass alles zwei Seiten hat, heisst auch, dass es überall eine Licht- und eine Schattenseite gibt. Ernst Ferstl Liebe Grüsse, Granatapfel
Ja liebe Astrid. Stimmt so, wie Du berichtest. Darwin selbst sagte aber: "Es ist meine Überzeugung, aber beweisen kann ich es nicht."
Die Schöpfungsgeschichte: Wenn Du die Genesis einmal durchliest, wirst Du sehen, dass die berichtete Reihenfolge mit dem was die Wissenschaft inzwischen herausgefunden hat, so ziemlich übereinstimmt. (Der Wissenschaftler in dem erwähnten Vortrag, gab aber auch zu, dass man immer nur auf Vermutungen und Deutungen aufbauen kann - niemand war ja schliesslich dabei).
Wenn Du nun aber bedenkst, dass die ersten Bücher der Bibel (Moses) vor rund 5000 Jahren geschrieben wurden: Wie hätten die Menschen damals komplizierte, wissenschaftliche Abhandlungen verstehen sollen ? Also hat man den ganzen Ablauf zum besseren Verständnis eben vereinfacht. Die Wissenschaft selbst sagt heute: "Wir haben damit wenigstens verwertbare Anhaltspunkte, und solange wir nicht das Gegenteil beweisen können, müssen wir uns eben daran halten".
Darwin hatte sicher recht damit, dass sich die Geschöpfe weiterentwickeln, sich der Umgebung anpassen (die bereits erwähnte Mikro-Evolution). Das wird heute auch nicht mehr von der Theologie widersprochen.
Was allerdings als sicher gilt, das sich aus einem bestimmten genetischen Stamm niemals etwas Neues entwickeln kann. Aus dem genetischen Stamm des Wolfes z.B. werden sich zwar x Hunderassen entwickeln, aber niemals eine Katze. Dass Mensch und Affe denselben Ursprung haben, gilt nach dem neusten Stand des Wissens als widerlegt.
In dem Vortrag wurde das mit einem Beispiel erklärt: Selbst wenn ursprünglich ein genetischer Ursprung vorhanden gewesen wäre, so muss man das so sehen: Man hat einen "Pool" von einer bestimmten Anzahl an Genen. Bei einer Weiterentwicklung müssten diese Gene aufgeteilt werden, weil man ja mehr benötigt - und das immer wieder, weil man ja immer mehr Gene braucht. Man weiss aber auch, wenn man aus eines bestimmten Menge immer mehr macht, wird es nie besser, sondern eher schlechter. Legt man nun diese Ansicht zu Grunde, und Mensch und Affe entstanden aus dem gleichen "Genpool", dann hätte die Entwicklung eher umgekehrt verlaufen müssen - also eher vom Menschen zum Affen.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
1.also intelligent design leute sagen doch immer das es widerlegt wurde das Menschen nicht vom Affen abstammen, was damit vielmehr gemeint ist in der Forschung ist. Schimpansen sind Affen, und der Mensch ist auch ein Affe. :) Und es gibt genug Brückentiere in Fossilienform die nahe Legen das irgendwann etwas vom Wasser an Land ist. Und alle Lebensformen auf der Erde basieren auf Wasser. Forscher sind bis heute auch noch nicht auf eine Idee gekommen wie das ohne Wasser funktionieren könnte. Und wenn nun nichts vom Wasser ans Land gekrabbelt ist, dann müsste man ja Nachweise finden können wie sich Leben ohne Wasser Bilden kann. die Zellen die wir kennen sind ja können ja nur im Wasser entstehen(zufällige nukleide protein ketten die durchn blitz aufeinmal leben). 2. Evolution ist keine Weiterentwicklung von irgendwas. Evolution ist das überleben einer Mutation gegenüber einer anderen Mutation(1 cm größer oder kleiner, Schwanz oder nicht Schwanz), Menschen haben ja auch den Schwanzansatz am Pobbes :D, also scheint irgend ein Vorfahre von uns mal nen langen Schwanz gehabt zu haben. 3. Pool von Genen-> mutationen, die erde gibt es schon mehere Milliarden Jahre, wenn wir uns mal die Möglichkeiten als Kreis vorstellen in die man sich entwickeln kann und jede generation die erreichbaren Möglichkeiten verändern kann (0,01° im Kreis), sind das "nur" 720000 Jahre um einmal um sich 360° zu drehen. Zumal uns Gendefekte ja zeigen, dass man durchaus Genstränge verlieren kann oder hinzubekommen, was ja den Pool vergrößern oder verkleinern würde.
Nur ist aber noch der eine Punkt unklar. Wie kann ein Organ entstehen?
Zum Beispiel Herz, Lunge Niere Leber? Ist das alles auf einmal entstanden oder so nach und nach? Auch das kann nicht sein, denn sonst hätten wir nicht leben können. Wie eine Maschin, die man repariert können wir uns nicht abschalten und darauf warten bis sich das nächste Organ gebildet hat, das wir zum Überleben brauchen. Für mich sind das alles keine wirklichen Beweise. Eins ist auch erwiesen: Kein Organ kann sich selbst bilden.
Gruss Blueyes
Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Dunkelheit mehr als das Licht.
Eine Samenzelle dringt in eine Eizelle ein. Die Befruchtung ist passiert. Wo ist denn da nun die Lunge, die Niere, das Auge? Des späteren Kindes? Das entwickelt sich doch alles aus diesen beiden Zellen? Kein Beweis?
Zitat Wo ist denn da nun die Lunge, die Niere, das Auge? Des späteren Kindes? Das entwickelt sich doch alles aus diesen beiden Zellen? Kein Beweis?
Schon mal was von Genen gehört ? Ganz sicher ist aber, dass sich aus der Samenzelle eines Regenwurms kein Wirbeltier entwickelt. Oder hab' ich das was verpasst ?
Hans-Otto
eine kleine Anmerkung lieber Rudi: Es bringt nichts, einfach zu widersprechen nur um des Widerspruchs Willen. Wenn es aber denn doch unbedingt sein muss, dann bitte etwas geistvoller
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Zitat Regenwürmer sind Zwitter, d.h. sie bilden sowohl Ei- als auch Spermienzellen. Sie können sich jedoch nicht selbst befruchten. Bei der Paarung liegen zwei Tiere nebeneinander und tauschen ihre Spermien aus, die im Vorratsbehälter im Körperinneren gespeichert werden. Der Gürtel sondert eine Schleimmanschette ab, in die der Wurm ein Eipaket abgibt sobald die Eizellen reif sind. Während sich das Tier aus der Manschette herauswindet, befruchten die gespeicherten Spermien die Eizellen. Die abgestreifte Manschette erhärtet an der Luft, und nach wenigen Wochen schlüpfen aus diesem Kokon die etwa einen Zentimeter langen Würmchen
So, genau so ist es.
Rudi
Nur die Allerweisesten und die Allerdümmsten ändern sich nie. Konfuzius