Charles R. Darwin – vor 200 Jahren am 12.2.1809 geboren – hat mit seinem vor 150 Jahren (1859) erschienenen Werk „Über die Entstehung der Arten“ die Vorstellungen der Menschen über die Erschaffung und die Geschichte des Lebens und des Menschen nachhaltig beeinflusst. Manche Impulse haben sich in den Wissenschaften als fruchtbar erwiesen, wurden jedoch gleichzeitig auch von Anfang an im Sinne einer Ideologisierung missbraucht. Das Thema Evolution oder Schöpfung wird zur Zeit in der Öffentlichkeit konträr diskutiert. Die Abstammungslehre wird heute weitgehend als naturwissenschaftliche Tatsache dargestellt. Für viele sind die Argumente der Fachleute allerdings nicht so einfach nachvollziehbar. Dieser Vortrag soll helfen die verschiedenen Positionen gegeneinander abzuwägen und sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden. In diesem Spannungsfeld wird allerdings deutlich, dass es dabei um mehr geht als nur um die wissenschaftliche Antwort auf die Entstehung des Lebens und unsere Herkunft.
Soviel erst mal zum Anfang, zur Eröffnung diese Diskussion.
Und dazu die Frage aus der Überschrift: 150 Jahre nach Darwin - und was wissen wir heute? Was sind Vermutungen ? was Annahmen, und was sind beweisbare Tatsachen ?
Also, legt mal los
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
willst Du Darwin diskutieren oder möchtest Du "Intelligent Design" gegenüberstellen?
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Was sind Vermutungen ? was Annahmen, und was sind beweisbare Tatsachen ?
1. Vermutungen: Alles ist Zufall.
2. Annahme: Alles hat sich gesetzmäßig entwickelt.
3. Beweisbare Tatsachen: Gibt es keine. (Grund: Jahrmilliarden!).
So viel von mir dazu.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Nehmen wir alleine die Menschen. Warum gibt es die verschiedenen Rassen? Warum gibt es über 6.000 Sprachen in der Welt? Warum gibt es kleinwüchsige Menschen (die Pygmäen) und warum gibt es die großwüchsigen Menschen (die Massei)? Warum haben die meisten schwarzen Menschen krauses Haar? Die Asiaten meist schwarzes Haar und die Iren (lach) meist rotes Haar? Wie sind all die Unterschiede entstanden?
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
In Antwort auf:Nehmen wir alleine die Menschen. Warum gibt es die verschiedenen Rassen? Warum gibt es über 6.000 Sprachen in der Welt? Warum gibt es kleinwüchsige Menschen (die Pygmäen) und warum gibt es die großwüchsigen Menschen (die Massei)? Warum haben die meisten schwarzen Menschen krauses Haar? Die Asiaten meist schwarzes Haar und die Iren (lach) meist rotes Haar? Wie sind all die Unterschiede entstanden?
Je nachdem wo ihre Heimat ist, gibt es eine Anpassung an die Natur. Genauso wie in der Tierwelt.
Gruss Blueyes
Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Dunkelheit mehr als das Licht.
In Antwort auf:Nehmen wir alleine die Menschen.....
...und Deine folgenden Fragen dazu: Du bringst hier wieder mal etwas durcheinander.
Was bei der Theorie Darwins bestritten wird (nicht nur von Anhängern des "intelligent design" oder Theologen) ist die sog. "Makro-Evolution, also die Behauptung, dass alles Leben, und so auch der Mensch aus dem Meer kommt, dass der Affe der Urvater des Menschen ist.
Das Andere, die sog. "Mikro-Evolution", also die Verschiedenheit von Hautfarbe, Sprache, geringfügige Abweichungen in der Körperform streitet niemand ab. Der Urtyp Mensch hat sich schlicht und einfach seiner Umgebung angepasst: Der dunkelhäutige schützt sich gegen die Sonne, der Massai, der in der Steppe lebt kann dort durch seine Grösse den Überblick behalten, der Pygmäe, der in Busch uns Urwald lebt, bei dem wäre ein hoher Wuchs wieder hinderlich.
Aber der "Prototyp" die ursprüngliche "Konstruktion" bleibt bei allen gleich.
Allein schon der Begriff Evolution wieder spricht der Theorie, dass Leben aus dem Nichts, aus, im Wasser lebenden Einzellern entstanden sein könnte: Nach der ursprünglichen Wortbedeutung heißt „Evolution" Entwicklung, und zwar im Sinne des Ausprägens bereits angelegter Fähigkeiten.
Wenn ich so eine Antwort höre: Makro-Mikro, dann frage ich immer, wo ist denn da die Grenze? Wo hört Mikro auf und wo fängt Makro an?
Ich denke so eine Unterteilung hat wenig Sinn. Evolution fängt mit toter Materie an. Dann Eiweßmoleküle. 1. Zelle. Zellteilung. Erste Pflanze und Tierentwicklung parallel. Trombolyten, die man auf Felsen findet versteinert. Danach Lnadtiere. Affen paralle dazu Menschentwicklung. Das ist alles Evoltion. Vom Kleinsten zum Höchstentwickelten. Ansonsten unterschiedliche Rassen usw.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Du beschwerst Dich doch so gerne, wenn man Dir gegenüber nicht höflich genug auftritt ?...............
In Antwort auf:Wo hört Mikro auf und wo fängt Makro an?
Wenn Du richtig gelesen hättest, wäre Dir klar gewesen, dass das aus meinem Beitrag hervorgeht: Mikro: Aus dem genetischen Plan eines Menschen können durchaus verschiedene Rassen entstehen, verschiedene, ihrer Umgebung angepassten Typen. Also Schwarze, Weisse, Eskimo's, Massai, Pygmaäen. Aus dem genetischen Plan des Wolfes können hunderte von Hunderassen entstehen. Usw.
Makro: Aus einem Wasserlebewesen kann kein Landlebewesen entstehen. Aus diesem genetischen Material kann sich keine Lunge entwickeln, wo vorher Kiemen waren. Du kannst (Mikro) hunderte von Hunderassen züchten, aber Du kannst (Makro) keinen Vogel mit einem Fisch kreuzen. Ja nicht einmal innerhalb einer Art funktioniert diese Kreuzung (Makro) z.B. bei den Säugetieren. Kreuzung von z.B. Hund und Katze geht nicht.
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Das sollte nicht unhöflich sein. Das ist mir klar, dass man nicht Hund und Katze kreuzen kann. Man kann sich auch nicht einen Wal der ja ein Säugetier ist mit einem Hai, der ein Fisch ist kreuzen. Aber eins Frage ich mich trotzdem, wie aus einem Affenpärchen ein Mensch entstanden sein soll. Und wenn ein nackter Affe entstanden sein sollte (ob Mann oder Frau ist egal), wo hat der seinen Partner gefunden? Noch eins. Man kann Pferd und Esel kreuzen. Je nach dem wer der Hengst war wird es Maultier oder Maulpferd genannt.
Das interessante daran ist, dass Maulpferde unter sich nicht mehr zeugungsfähig sind bzw. Maultiere. Ähnlich müsste es ja dann bei dem nackten Affen (Menschen) sein. So eine Kreuzung wäre nicht mehr zeugungsfähig! Ist schon ein interessanter Aspekt.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Doch trotz aller Funde fossiler Menschenreste fehlen im Puzzle der Stammesgeschichte der Hominiden 99,99% der Teile, die unsere Herkunft vollständig belegen könnten.
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
In Antwort auf:Aber eins Frage ich mich trotzdem, wie aus einem Affenpärchen ein Mensch entstanden sein soll. Und wenn ein nackter Affe entstanden sein sollte (ob Mann oder Frau ist egal), wo hat der seinen Partner gefunden?
Entschuldigung lieber Rudi. Aber liest Du überhaupt das was ich hier schrieb ???? Genau das ist ja meine Aussage, dass ich ebenfalls einer von denen bin, die die Abstammung des Menschen vom Affen bestreiten, weil es nach aller Logik nicht sein kann.
Im Übrigen widersprichst Du damit Deinem eigenen Beitrag von heute 14:18 in jedem einzelnen Punkt.
In Antwort auf:Fossilien und die Geschichten, die sie erzählen, machen nur einen kleinen Teil der Untersuchungsobjekte aus.
Hast Du in dem Link den Du beigefügt hast auch weiter gelesen ? Zitat aus diesem Bericht: "Fossilien und die Geschichten, die sie erzählen, machen nur einen kleinen Teil der Untersuchungsobjekte aus."
... Dein Beitrag von 14:49... das ist ja genau das, was Mikro- und Makroevolution erklären will, Dein Beitrag, wo Du schriebst (ich zitiere jetzt Dich): "Wenn ich so eine Antwort höre: Makro-Mikro, dann frage ich immer, wo ist denn da die Grenze? Wo hört Mikro auf und wo fängt Makro an?"
Also irgendwie kommst Du mir reichlich konfus vor.
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Also glaubst Du an die Schöpfung auf der einen Seite und an eine Mikroevolution auf der anderen Seite? Reichlich seltsam. Nun zu diesem Thema schreibe ich nichts mehr.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.