Eine Stunde von mir entfernt liegt das kleine Örtchen Küssaberg im Landkreis Waldshut Tiengen.
Schwarz liegt die Nacht. Es tost der Bergwald wie das Meer. Der Fön treibt schwere Wolken vor sich her. Von ferne Hall wie stürzend, polternd Stein, wie brechend Holz, ein Licht wie Feuerschein. Auf Bergeshöhe langgestreckt in steilem Riff Ein Schloß in Trümmern liegt wie ein gestrandet Schiff. Aus Stein geformt ist der zerschmettert Rumpf. Von Heck und Aufbau blieb der Türme Stumpf. Ringsum der Wipfel wogend Heer, der fernen Höhen dunkel, nächtlich Meer. In fremden Sprachen klagt der Sturm von Mühsal, Freude, Krieg und Leid, von ferner Zeit – und lange, lang ist’s her.
Küssaburg Hoch über den heimeligen Dörfern ragt die stolze Ruine Küssaburg. Sie zählt zu den historischen Highlights des Hochrheins ( ist die größte Burgruine im Landkreis) und verleiht der malerischen Impression Küssaberg einen weiteren romantischen Charakterzug. Das Gebiet der Küssaburg gehörte im Mittelalter zum Machtbereich des Hochstiftes Konstanz.
Wolf Pabst aus Küssaberg versucht die Rekonstruktion eines römischen Brückenpfeilers und zeigt ein Schnittmodell der Brücke zwischen dem mittelalterlichen Bad Zurzach (CH) und Rheinheim (D).
Also ich war schon ewig nimmer da, aber wenn ich mir die Bilder so angucke, so reizt es mich doch mal wieder dorthin zu gehen. Ich hab das aufgrund der zurückliegenden Geschichte hier an diese Stelle im Forum eingebracht. Könnt ihr alles nachlesen in den PDF´s. Burgen an sich haben für mich immer etwas mystisch geheimnisvolles...... man lebt sich für kurze Momente in die Personen der Geschichte ein .... fühlt mit ihnen nach, was sie erlebt haben. Leider ja meist schreckliches!
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Liebs Grüßle Bigi
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst. ~ Buddha ~
Oberhalb Walenstadtberg auf 1290 Meter ü.M. nennt sich eine Stelle Schrina-Hochrugg. Umringt von den imposanten Churfirsten, bietet sie einen schönen Ausblick auf den Walensee und die Alpen. Dieser magische Ort ist nur eine gute halbe Stunde von mir entfernt und zieht viele Menschen an, nicht zuletzt wegen dem atemberaubenden Blick auf den Walensee. Zur näheren Erläuterung: der Ort befindet sich in der Ost-Schweiz!
Hier findet sich ein gutes Beispiel, wie Natur und Kunst zusammenwirken können, um bewusst von Menschenhand einen Ort der Kraft und des Friedens zu schaffen.
In den Jahren 1913/1914 war es dem jungen Künstler Karl Bickel wohl noch nicht bewusst, dass er hier nach einer schweren Krankheit sich berufen fühlen würde, eine Friedensstätte als Lebenswerk zu errichten.
In 25 Jahren schuf der Künstler in der Einsamkeit unter materiellen und gesellschaftlichen Entbehrungen und mit grosser Selbstdisziplin ein grossartiges Monument, das Paxmal.
Die linke Wand stellt das erdverbundene Leben dar: Das Menschenpaar in seinem Sein und Werden, Liebe und Zeugung. Die rechte Wand ist dem geistigen Leben gewidmet: die Erwachenden, die Ringenden, die Schauenden und die Aufgehenden.
Diese spirituelle Thematik, die hier zum Ausdruck kommt, verfeinert die Qualität der gesamten Ausstrahlung und erhebt die ganze Anlage zu einem wahrhaftigen Ort der Kraft von 18`500 Boviswerten.
Der Ort ist keine Kultstätte, sondern ein Ort der Meditation über uns selbst, unsere Lebensformen und die Gesellschaft.
________________________________________________ Dass alles zwei Seiten hat, heisst auch, dass es überall eine Licht- und eine Schattenseite gibt. Ernst Ferstl Liebe Grüsse, Granatapfel
Wer mit am Feldberg war, hat ihn vermutlich auch schon südwestlich davon gesehen:
Belchen - Mythischer Ort am Oberrhein
Mythisches hat auch immer etwas Mystisches. Sagenumwobenes trifft Geheimnisvolles, und übt Faszination aus. Abertausende erlagen schon dem Reiz der scheinbar verzauberten Orte des Schwarzwalds, der wohl erhabenste Vertreter ist der Belchen. Selbstredend bildet er daher die erste Adresse eines Projekts der Gemeinschaftsinitiative der EU, die sich den „Mythischen Orten am Oberrhein" widmet.
Wer dem König der Schwarzwaldberge oft einen Besuch abstattet, kennt seine vielseitigen Gesichter. An schönen Tagen begeistert er mit faszinierendem Himmelsblau und grünem Mantel. Zur frühesten Morgenstunde vermengen sich dichte Nebelschwaden mit grazilen Sonnenstrahlen. In dunkler Jahreszeit kann es sein, dass er keinen Zentimeter von seiner Schönheit preisgibt und sich ganztägig in dunstige Dämmerung hüllt. Und dann gibt es noch die raren Momente, wo er mit unglaublichen Farben aufwartet, die viele Nuancen zeigen und von Orange bis Violett reichen – ein wahrlich faszinierendes Zauberwerk. Seit Menschengedenken verleitet der Berg daher Dichter und Schreiber zu schillerndster Lobpreisung, was ihm Titel wie „Berg der Berge" oder „Sonnendom" einbrachte. Auch die Kulturjournalistin Edith Schweizer-Völker und der Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus erlagen seinen Reizen und nahmen ihn in ihr Buch „Mythische Orte am Oberrhein" auf.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Die Hand des Rübezahl oder auch Götterhand bei Sora/ Kreis Bautzen. Es handelt sich hierbei um einen Felsen mit einer handförmigen Mulde, welcher zusammen mit dem dreieckigen Fenster einer Höhle eine genau von Nord nach Süd verlaufende Blicklinie von vertikal 12,5° zum Mittagspunkt der Wintersonnenwende bildet.
Der Siebenfelsen oberhalb von Yach bei Elzach ist eine mystische Felsformation, ein meterhohes Steingebilde, das aus sieben übereinanderliegenden Steinen besteht. Da das Gebiet rund um den Siebenfelsen auch noch "Belchwald" heißt, gehen viele davon aus, dass dieser Ort einst eine keltische Kultstätte war und dem Sonnengott "Belinos" geweiht wurde. Ähnliches vermutet man beim 1414 Meter hohen Belchen im Südschwarzwald. Der Siebenfelsen selbst könnte früher bei den Kelten als Opfer- oder Kultstätte gedient haben. Die Siebenfelsen erreicht man am Besten über eine Wanderung von Yach zum Schänzlehof.
Bei längerem Verweilen kann man sich der Magie des Ortes kaum entziehen. Wenn man durch die Steinriesen klettert, entdeckt man etwa 15 Meter entfernt eine Steinkammer. Ein Herzfelsen vor der Anlage mahnt uns, an die Liebe zu denken. Denn nur wo Liebe ist, vermag der Mensch etwas zu verändern und zu verwandeln.
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Liebs Grüßle Bigi
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst. ~ Buddha ~