Einfluss der Sonne auf das Klima: Neue Forschungsergebnisse 19 Jul 09 categories Forschung, Klimawandel
Der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima ist ein umstrittenes Thema in der Klimaforschung. Denn obwohl die Energie der Sonnenstrahlung, die auf der Erde ankommt, nur um etwa 0,1% variiert, behaupten viele Forscher, wie auch der ehemalige Direktor des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Malberg, dass diese Variation genügt, um bedeutende natürliche Klimaschwankungen zu erklären.
Diese These wird jetzt von Forschern des National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado bestätigt. Die Forscher werteten Messungen der Meeresoberflächentemperaturen der Jahre 1890 bis 2006 in Kombination mit verbesserten Klimamodellen aus und fanden heraus, dass eine minimale Änderung der Sonneneinstrahlung eine Art Kettenreaktion in Gang setzt, die im tropischen Pazifik startet.
Und so soll das ganze funktionieren:
Wenn die Solarstrahlung etwa alle 11 Jahre ihr Maximum erreicht, reicht diese zusätzliche Energie zunächst aus, damit sich die tropischen und subtropischen Regionen des zentralen und östlichen Pazifik minimal erwärmen können. Diese minimale Erwärmung sorgt für eine leicht gesteigerte Verdunstung in diesen Regionen. Dieser zusätzliche Wasserdampf wird dann mit den Passatwinden in die tropischen Regionen des Westpazifik transportiert. Dadurch fällt dort mehr Regen.
Mit der Zeit verstärken sich die Passatwinde und der östliche Pazifik kühlt sich ab, es entsteht praktisch ein schwaches La-Niña-Ereignis. Die Veränderung der Passatwinde verursacht sogenannte Rossby-Wellen, großräumige Wellenbewegungen im oberflächennahen Ozeanwasser. Diese Wellen brauchen etwa ein Jahr, um den gesamten Pazifik von Ost nach West zu durchqueren, wo sie wieder reflektiert werden und entlang des Äquators ostwärts wandern.
Dabei wird die obere Mischungsschicht des Ozeans vergrößert und die Meeresoberfläche beginnt, sich zu erwärmen. Aus dem La-Niña-Ereignis entsteht etwa 2 Jahre nach dem solaren Strahlungsmaximum das Gegenteil: ein schwaches El- Niño-Ereignis. Nach einem weiteren Jahr ist das El Niño wieder abgeklungen und der Pazifik ist wieder in einem neutralen Zustand.
Das durch die Sonne verursachte La-Niña-Ereignis kann dabei ein bereits vorhandenen La Niña verstärken. Dies gilt auch für ein El-Niño-Ereignis und seinen bekannten Fernwirkungen.
Dazu möchte ich etwas schreiben. Der Sonnenfleckenzyklus, der bekannt ist beläuft sich auf ca 11,1 Jahr. Andere Zyklen sind uns nicht bekannt. Aber, die Mayas wußten mehr darüber. Und sie haben ihren eigenen Untergang vorausgesehen. Sie kannten die Sonnenzyklen über einen Zyklus von (ob ihr das glaubt oder nicht ist egal) 3.740 Jahren. Der Kalender der Mayas beginnt am 11. August 3114 vor der Zeitrechnung. 3740 -3114 = 626. Und genau um diese Zeit sind die Mayas verschwunden. Haben ihre Bauten einfach verlassen. Seltsam, oder? Noch eins. Nach 3.740 Jahren kehren sich die Pole der Sonne um! Das aber wußten schon die Mayas. Die Polumkehrung auf der Sonne hat auch Einfluss auf die Pole der Erde. Auch auf der Erde gab es schon nachweislich Polumkehrungen. Na ja. Zählen wir zum Jahr 626 unserer Zeitrechnung nochmal 3.740 Jahre dazu, dann kommen wir auf das Jahr 4.366. Das werden wir aber wohl nicht erleben, lach.
Gruß
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Das ist ja interessant! Wie kamen die Mayas nur damals schon zu so einem großen Wissen? Ich find das wahnsinnig! Wir machen alles mit der Technik heute und die noch mit ihrem Köpfchen! Will damit nicht ausschließen, dass es heute keine "schlauen" köpfe mehr gibt, aber die Technik übernimmt doch sehr viel
~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~
Liebs Grüßle Bigi
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst. ~ Buddha ~
Vor allem finde ich es tragisch, dass so grosse Kulturen wie die der Mayas untergegangen sind, und das obwohl sie es vorausgesehen haben. Und sie sind ja nicht die einzigen. China war auch schon mal anders. Oder wenn ich an die Ausgrabungen in vielen Ländern denke, was da für Bauwerke möglich waren, die jetzt in Schutt und Asche liegen. Warum konnten sie sich nicht halten?
________________________________________________ Dass alles zwei Seiten hat, heisst auch, dass es überall eine Licht- und eine Schattenseite gibt. Ernst Ferstl Liebe Grüsse, Granatapfel
Die Mayastadt Tikal erreichte im Jahr 600 unserer Zeitrechnung 500.0000 (!) Einwohner. Im Jahr 899 aber ist Tikal aufgegeben und verlassen. Übrigens dauert die Polumkehrung der Sonne ungefährt 400 Jahre! Wer mehr lesen will, kann den Link anklicken.
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Zitat von TigerlilieDas ist ja interessant! Wie kamen die Mayas nur damals schon zu so einem großen Wissen? Ich find das wahnsinnig! Wir machen alles mit der Technik heute und die noch mit ihrem Köpfchen! Will damit nicht ausschließen, dass es heute keine "schlauen" köpfe mehr gibt, aber die Technik übernimmt doch sehr viel
Ja ist schon sehr interessant, aber muss nicht die Technik auch erst mal vom Menschen entwickelt werden?
Aber Du hast schon recht, wenn man das auf die Zeit zurückmünzt wann die Mayas lebten und welche primitiven Mittel die damals zur Verfügung hatten.... Mir gehts da auch oft mit den Bauwerken so, was da früher gebaut wurde...unvorstellbar!
lg Sabine Tatsachen hören nicht auf zu bestehen, nur weil sie ignoriert werden.
Die Menschen seinerzeit waren ja nicht unbedingt "dümmer". Sie hatten nur weniger Möglichkeiten in Bezug auf Kommunikation und damit der Verbreitung von Wissen und Technik.
Man muss dazu nicht unbedingt zu den Maya's, obwohl die unbestreitbar eine sehr hoch entwickelte Kultur hatten. Denke man nur an die Ägypter und auch deren Nachbarländer (ich habe z.Zt. "die Königin von Saba" als Hörbuch).
Aber auch hierzulande, jetzt z.B. hier, in der Heimat von Bigi und mir, wo die Kelten ja ursprünglich beheimatet waren und mit dem sog. "Belchensystem" den Sonnenlauf berechneten.
lg, Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
Das Maximum für den nächsten (man sagt 24.) Sonnenfleckenzyklus liegt zwischen 2010 und 2012. So sagen die Astronomen voraus.
Rudi
Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
Der Kalender der Maja mag 2012 enden - nach jedem Ende folgt aber ein neuer Anfang. Da kannst du nach jedem verfügbaren Glauben schauen. Mag es Wiedergeburt oder Aufersteheung heißen. Irgendwie geht immer irgendetwas weiter. Die Engelsgläubigen hier, es gab jedenfalls mal einige, sollten dir auch eine Zeit um 2012 nennen. Die, die ich kenne, würden es jedenfalls tun.