Als die Europäer nach Amerika kamen trafen sie auf die unterschiedlichsten Indianerstämme. Die genaue Zahl ist nicht sicher. Es können 250 und mehr gewesen sein.
Es ist schwierig genaue Zahlen zu nennen, denn der Übergang von einem Stamm zum nächsten ist oft fließend. Also hat man die Zugehörigkeit nach den Sprachen aufgeteilt und Sprachgruppen gebildet. So gehören Navajo, Kutchin, Yellowknife, Cheyenne, Cree, Delaware, Ottawa, Mahican, Arapaho oder Naskapi alle in die Sprachfamilie der Algonkin. Wie viele Indianerstämme es in Nordamerika noch genau gibt, ist ebenfalls sehr schwierig zu beantworten.
Man weiß, dass in Kanada heutzutage rund 780 000 Indianer und etwa 50 000 Inuit leben. Dazu kommen noch die rund 200 000 so genannten Métis. Das sind Kinder, deren Mutter normalerweise indianisch und der Vater europäisch ist.
Auch in Südamerika, wie zum Beispiel in Brasilien gibt es Indianer oder Indios. 250.000 Indios leben hier, die sich in etwa 200 Gruppen unterteilen lassen und etwa 180 verschiedene Sprachen sprechen.
Hättet ihr das gedacht?
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Liebs Grüßle Bigi
Tu was du willst – aber nicht, weil du musst. ~ Buddha ~
Also von einigen Stämmen wusste ich, aber dass es sooo viele waren?? Hammer!!
Wo Du von Inuit schreibst:
Du weisst es sicher, dennoch: Inuiten sind in unserem Volksmund Eskimos
Eskimo bedeutet im Indianischen «Rohfleischesser». Selbst nennen sie sich «Inuit». Sie sind ein mongolides Polarvolk, welches von der asiatischen Tschuktschenhalbinsel über Alaska entlang der kanadischen Eismeerküste bis nach Grönland lebt. Das Inuit-Gebiet ist eine der rauhesten und menschenunfreundlichsten Region unserer Erde. In der Arktis gleicht eine Inuit-Sprache der anderen, obwohl man von der Größe dieses Gebietes von wesentlich mehr Sprachen ausgehen müßte.
-------------------------------------------------- Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein (Charlie Chaplin)
Warum nennt man Indianer Rothäute oder einfach nur Rote?
Die Hautfarbe der Indianer ist natürlich nicht rot. Sie ist eher bräunlich und schwankt zwischen Dunkelgelb oder Gelbbraun bis zur Schokoladenfarbe, abhängig vom Aufenthaltsort. Dadurch das sich viele Indianer mit heiliger roter Kriegsfarbe bemalten, wenn Weiße kamen, bekamen sie den Spitznamen peaux rouge oder redskins ("Rothäute"). Dieser Name ist dann besonders von den Autoren der Abenteuergeschichten auf die angebliche Hautfarbe der Indianer übertragen worden.
Mehr Informationen dazu und über andere Mißverständnisse kann man auch in dem Buch von Eva Lips "Das Indianerbuch" finden. http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Lips
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