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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Neuigkeiten
Kochmauserl Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 23.615
Punkte: 36.638

05.11.2010 09:52
Linienflugzeug mit 68 Insassen auf Kuba abgestürzt Zitat · antworten

In Kuba ist ein Passagierflugzeug mit 68 Insassen abgestürzt. Nach kubanischen Medienberichten wurden in der Nacht "die ersten Leichen" gefunden, die Gesamtzahl der Opfer ist jedoch noch unklar.

Unter den 68 Insassen des auf Kuba abgestürzten Regionalflugzeuges sind auch zwei deutsche Passagiere. Das geht aus der Passagierliste hervor, die in der Nacht zum Freitag im kubanischen Fernsehen verlesen wurde. Bei den Deutschen handelt es sich um einen Mann und einen Frau. Insgesamt waren in der Maschine 40 kubanische Staatsangehörige und 28 Ausländer, die unter anderem aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien kamen.

Die Propellermaschine der kubanischen Fluggesellschaft AeroCarribean stürzte auf dem Weg von Santiago de Cuba nach Havanna ab, während der Tropensturm "Tomas" in der Region an Stärke zulegte.


Wenn ich bedenke dass ich vor Jahren selber in so einem Flieger saß wird mir jetzt noch mulmig. Diese Flieger sind wirklich ziemlich alt aber da Kuba ja recht groß ist, ist das die einzige Möglichkeit als Urlauber mehr vom Land zu sehen.
Heute würde ich mir das guuut überlegen.

Lieben Gruß vom Kochmauserl

Keiner verdient deine Tränen und wer sie verdient, wird dich sicher nicht zum Weinen bringen.

Granatapfel Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 6.397
Punkte: 6.427

07.11.2010 21:13
#2 RE: Linienflugzeug mit 68 Insassen auf Kuba abgestürzt Zitat · antworten

Zu sechst waren wir in Indonesien auch mit inländischen Maschinen unterwegs. Alle hatten wir in unseren Reiseführern gelesen, dass diese Maschinen Europa nicht anfliegen dürfen - warum wohl? -, aber keiner hat was gesagt, bis wir heil in Singapor wieder gelandet sind. Auch konnten wir ein Flugzeug lange genug betrachten, dass direkt vor der Wartehalle stillstand (ich dachte schon, es rollt noch auf uns und über uns zu). Die Passagiere stiegen aus, sehr lange kontrollierten Mechaniker vor allem einen der Propeller. Passagiere stiegen ein. Mechaniker kontrolierten weiter. Passagiere stiegen wieder aus, Gepäck kam nach. Mechaniker drehten den Propeller, schauten und schauten, drehten, schauten, drehten. Wir werden keinesfalls in dieses Flugzeug steigen. Unser Flugzeug kam überhaupt nicht. Gut, Passagiere stiegen wieder ein, Gepäck wurde wieder eingeladen und wir warteten weiter. Endlich nach Stunden kam auch für uns ein Flieger, wir stiegen ein, Gepäck auch. Wir hofften, dass die Propeller sich drehen werden. Und wir kamen in Singapore an und dann später auch in Europa, wie man hört. In Singapore fragte einer leise, habt Ihr eigentlich gelesen..... alle lachten wir, ja natürlich haben wir gelesen, wie unsicher indonesische Maschinen sind .

Herzlich, Euer Granatapfel
Wenn du willst, dass man dich versteht, sage genau was du meinst

Kräuterfee Offline

im alpinen Olymp


Beiträge: 1.894
Punkte: 2.099

09.11.2010 23:51
#3 RE: Linienflugzeug mit 68 Insassen auf Kuba abgestürzt Zitat · antworten

Ich werde allerdings auch niemals die Erzählungen meiner ehemaligen Kolegen aus dem Einkauf vergessen, die regelmäßig gen Osten flogen. Da flog neben einem Lebensmittelkoffer auch immer die Angst mit, überhaupt jamals lebend irgendwo anzukommen. Ich hoffe, die Skandinavier lieben ihre Landsleute weiter wie gehabt - und gehen weiter so sorgsam mit deren - also auch meinem Leben um.
In Deutschland und auch in anderen Ländern unseres Standarts werden die Maschinen schon bis zur letzten Schraube regelmäßig durchgeschaut (etwas, was sich keiner bei seinem Auto in dieser Intensität leistet). Da läuft nichts aus der Halle mit dem Gedanken "wird schon gutgehen". Jedenfalls war das vor einigen Jahren noch so.

Hans-Otto Offline

Administrator


Beiträge: 7.459
Punkte: 10.212

10.11.2010 07:47
#4 RE: Linienflugzeug mit 68 Insassen auf Kuba abgestürzt Zitat · antworten

Stimmt, in westlichen Ländern ist der Sicherheitsstandard größer und wird auch richtig ernst genommen. Dazu kommt, dass auch die Ausbildung der Piloten um Einiges besser ist.
Was mich eigentlich auch zum Nachdenken brachte, war die Aussage eines Mitarbeiters der Flugsicherung: " Sie können nicht richtig englisch (die Sprache der Luftfahrt weltweit) und man muss sich oft selbst etwas zusammenreimen, was sie jetzt gemeint haben könnten. Gibt man ihnen Anweisungen und Warnungen, kann man nie sicher sein, ob sie es auch richtig verstanden haben."
Er sprach hier besonders von Piloten der ehemaligen UdssR und von Asiaten.

Aber - jede Überprüfung, und mag sie noch so gut sein, kann vom Zufall überlistet werden.
Ich denke jetzt zum Beispiel an die beiden Notlandungen der australischen Airline Quantas. Sie gilt als die sicherste Fluglinie überhaupt und hatte bisher von allen Linien die wenigsten (auch kleine) Unfälle oder Ausfälle.

Eines wird, besonders bei Unfällen, immer wieder übersehen: Es wird immer von seelenlosen Maschinen (Flugzeugen) berichtet, von mangelnder Sorgfalt des Personals.
Aber glaubt mir - da vorne drin sitzen Menschen, die auch an ihrem Leben hängen, die auch nach dem Dienst wieder gerne bei ihrer Familie sind und die naturgemäss selbst das grösste Interesse haben, einen Flug problemlos hinter sich zu bringen.

lg, Hans-Otto

per aspera ad astra
(über rauhe Pfade zu den Sternen)


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