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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Tagesgeschehen und Politik
Waldveilchen Offline

im alpinen Olymp


Beiträge: 239
Punkte: 1.805

03.01.2016 06:17
190 Muslime nach Streit um Gebetspausen entlassen Zitat · Antworten

Zitat
Die Arbeiter hatten ihrer Meinung nach ihre Arbeit nicht häufig genug unterbrechen dürfen, um beten zu können und traten deshalb in den Streik.

Cargill rechtfertigt sich aber, man habe zur keiner Zeit Menschen am Gebet gehindert. Seit 2009 biete man sogar einen eigenen Gebetsraum an. Es sei allerdings nicht möglich, dass größere Gruppen von mehreren Hundert Arbeitern gleichzeitig die Arbeit liegen lassen, um beten zu gehen. Die Produktion würde dann nicht mehr fortgesetzt werden können.


190 Muslime nach Streit um Gebetspausen entlassen

Wer wann beten gehen darf, hätte man aber von der Firma besser managen können.
Dann wäre es zu keinen Problemen gekommen.

Andere Arbeiter machen Rauch-Pausen, die Muslime machen halt ihre Gebetspausen.

Hans-Otto Offline

Administrator


Beiträge: 7.459
Punkte: 10.212

05.01.2016 13:18
#2 RE: 190 Muslime nach Streit um Gebetspausen entlassen Zitat · Antworten

Der Vergleich mit den Raucherpausen hinkt ein wenig: In grossen Betrieben mit Stempeluhr muss man zur Raucherpause ausstempeln. Zudem gehen da ja nicht alle miteinander.
Die Gebete der Muslime haben aber feste Zeiten, wo, jetzt im Beispiel hier, 190 Leute die Arbeit niederlegen, kann die ganze Produktion stillstehen.

Natürlich soll auch niemand an seinem Gebet gehindert werden, aber ich verstehe den Arbeitgeber auch.
Nur mal eine kleine Rechnung: 190 Leute legen die Arbeit 4 mal am Tag nieder, und sei es auch nur für 5 Minuten, dann sind das täglich 20 Minuten, und das mal
190 = 3800 Minuten = rund 63 Stunden.
Im Durchschnitt arbeiten wir an 20 Tagen im Monat, also 63 x 20 = 1260 Stunden. Gehen wir nun davon aus, dass jeder nur 10 €/Stunde verdient, macht der Arbeitgeber hier einen Verlust von 12600 € jeden Monat und rechnen wir das Ganze noch auf ein Jahr um: 151200.- €.

Also ehrlich - dieser Arbeitgeber möchte ich auch nicht sein.

Hans-Otto

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