Gestern haben wir sehr Angst gehabt, wir fühlten eine große Erschütterung (Größe=4.5) glücklicherweise kein Schaden. Mehr Angst als vor Übel. Hier ein link für mehr info : http://www.emsc-csem.org/index.php?page=home&sub=gmap
Zum Glück ist es nicht schlimmer gewesen. Ein Erdbeben ist etwas Schreckliches. Bin froh, daß es euch nicht geschädigt hat, und du uns erhalten bleibst.
ich kann dir sehr gut nachempfinden, was die Menschen gefühlt haben in dem Augenblick als die Erde bebte.
Diese Meldung habe ich im Internet gefunden und auch selbst erlebt: "Das Epizentrum lag in Waldkirch (das ist ganz in der Nähe von Freiburg, dort wo ich lebe, 12 km unter dem Kandel), Landkreis Emmendingen, nahe Freiburg, und erreichte eine Stärke von 5,43; die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich meldet offiziell eine Magnitude von 5,1 (siehe Link unten) auf der Richterskala.
Es war mitten in der Nacht (2:52 Uhr). Man hat die Bewegung des Daches (Schlafzimmer direkt unter dem Dach) richtig gespürt. Es dauert im Prinzip nur Sekunden, aber man nimmt die Zeit viel länger wahr und hat unglaubliche Angst.
Gott sei Dank ist auch bei Dir alles nochmal gut gegangen. Aber es ist wirklich ein Schock. LG Mara (Indra1)
Im Leben geht es nicht darum, wie viele Atemzüge wir machen, sondern darum, wie viele Momente uns den Atem rauben.
Ich danke Ihr sehr.Ich habe mehrere Erdbeben gelebt , und jedesmal ist es die Angst. Der Letzte, der mich viel schockiert hatte, war jener von Algier in 2003. Ich war am Eingang des Krankenhauses, wo mein Tochter soeben chirurgische Operation hatte. Man mußte die ganze Nacht draußen verbringen, mich und meine Familie war es entsetzlich, man hat viel Glück an diesem Tag gehabt dort. Gott sei dank.
Hallo roudi, ich kann mir vorstellen, was du fühlst, wenn die Erde bebt. Auch wenn wir das aus Deutschland kaum kennen. Wir haben nur selten ganz leichte Beben in Mitteldeutschland. Aber - es ist auch die Machtlosigkeit, das Ausgeliefert sein in so einer Situation. Wir haben in Norddeutschland dafür die Sturmfluten. Das ist auch nicht besser. Zwar bauen wir hiet Deiche, damit wir vor diesen Wassermassen geschützt sind, aber die helfen auch nicht immer. Wenns ganz schlimm kommt, dann brechen diese Deiche, und große Landflächen werden vollständig überflutet. Auch die bewohnten Gegenden. Und dann kann das Wasser über die Flüsse auch bis in den Bereich vordringen, in dem ich wohne. Dabei ist das bis zur Küste eigenlich noch ganz weit. Es ist einfach das Bewußtsein, nichts machen zu können, einfach ausgeliefert zu sein. Ich glaube, in so einer Situation davonzukommen ist nicht nur Glück. Wir kennen den Plan nicht, der für uns vorgesehen ist. Wir können ihm nur folgen. In guten und in schlechten Tagen. Die guten Tage sind leicht - in den schlechten wird uns Hilfe geschickt - das kann auch einfach nur ein Mensch sein, der einem zuhört und einen in den Arm nimmt. Auf deinen Schrecken nehme ich dich gerne wie eine Schwester in den Arm. GLG Iris