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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 391 mal aufgerufen
 Neuigkeiten
sonnenblume ( gelöscht )
Beiträge:

06.03.2008 19:16
Wie mächtig ist GOOGLE ? Zitat · antworten
Wie mächtig ist Google?




Wer etwas wissen will, »googelt«. Die Suchmaschine ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Von »Google Suche« über »Google Mail« bis »Google Earth«: Der Webdienst weiß alles, sieht alles und ist überall. Wie viel Macht hat Google über uns?

Google weiß, was ich gestern getan habe: meine Aktienkurse abgerufen, mir ein Buch bei Amazon gekauft, Wohnungsangebote angeschaut, E-Mails an Freunde geschrieben, ein paar YouTube-Videos geguckt, einen Arzt in meiner Nähe gesucht. Und über Google recherchiert.

Die Suchmaschine kennt unsere geheimsten Gedanken. Sie durchforstet unsere E-Mails. Sie durchstöbert unsere Computer, speichert unsere Bilder und führt unseren Terminkalender. Per Satellit späht sie in unseren Garten. Und die Welt ist Google längst nicht mehr genug: »Google Sky« kann sogar den Kosmos durchsuchen.

Google weiß alles. Google sieht alles. Google ist überall. Demnächst wird die Suchmaschine auch nach unseren Handys greifen. In Amerika fahren Kamerawagen durch die Städte, um Straßenszenen für den Stadtplandienst »Google Maps« zu fotografieren. Und jeden Tag holen riesige Lkws Bücher aus Bibliotheken ab, um sie an geheimen Orten einzuscannen. Bis 2015 will Google 15 Millionen Bände digitalisieren und seinem Suchindex einverleiben – Google, die neue Bibliothek von Alexandria.

Allwissend, allmächtig, allgegenwärtig: Still und leise schlingt der Datenkrake seine Arme um die ganze Welt. Und keiner kann sagen, er hätte nichts gewusst: »Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen«, so sagt das Unternehmen selbst.

Die Ersten warnen bereits vor Googles schier unheimlicher Macht. Die Suchmaschine habe sich zur »größten und mächtigsten Detektivagentur der Welt« entwickelt, konstatiert etwa eine jüngst veröffentlichte Studie der Technischen Universität Graz.

Autor(in): Thomas Vašek
(aus P.M.-Magazin)


WIE seht IHR das ???

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Liebs Grüßle
Chris


"Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag:
Ich soll, ich muß, ich kann, ich will, ich darf, ich mag."
Friedrich Rückert (1788-1866),

No problem Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 11.362
Punkte: 12.299

06.03.2008 23:00
#2 RE: Wie mächtig ist GOOGLE ? Zitat · antworten

Kann Google alle Sätze lesen
das ist unheimlich, fast so wie Science Fiction - Mark Brandon hat Bücher geschrieben, von denen einiges wahr wurde - da war ich gerade acht Jahre alt
gruusig - ich google auch manchmal, aber dass diese Suchmaschine so ein Ausmass hat - fffh, erschreckend

NIna
UM ein Glühwürmchen zu fangen, musst Du versuchen, den Mond zu bekommen.Ruth John.

Beate ( gelöscht )
Beiträge:

07.03.2008 15:03
#3 RE: Wie mächtig ist GOOGLE ? Zitat · antworten

Ja, ist wohl so, das war mir schon lange klar. "Big Brother is watching you" ist nun fast schon Wirklichkeit.

Wobei viele Menschen nicht mal merken, wie sehr auch im täglichen Leben diese Überwachung Form annimmt. Man nehme nur die ganzen Kundenkarten wie Happy Digits oder Payback. Überwachung ohne Ende, jedwedes Kaufverhalten wird kontrolliert und für gezielte Werbung genutzt. Deshalb benutze ich so was nicht, obwohl es ja eigentlich gegen das, was ansonsten so läuft, eine Kleinigkeit ist.

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

Hans-Otto Offline

Administrator


Beiträge: 7.459
Punkte: 10.212

07.03.2008 17:30
#4 RE: Wie mächtig ist GOOGLE ? Zitat · antworten

Es stimmt schon - man könnte schon erschrecken, über welche Informationen solche Suchmaschinen verfügen.

Nur - Industrie und Handel nutzen das alles viel schamloser aus.

Sehen wir aber mal das Positive an Google: Wir, als Privatpersonen kommen über Google an Infos heran, die wir kaum sonst erhalten würden.


LG, Hans-Otto

Meine Homepage "erLeben"
per aspera ad astra
(über rauhe Pfade zu den Sternen)

sonnenblume ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2008 15:49
#5 RE: Wie mächtig ist GOOGLE ? Zitat · antworten

Noch was über GOOGLE.........


Erster Kritikpunkt war die Vergabe von individuellen Cookies durch die Suchmaschine an ihre Benutzer. Offiziell dienen diese Cookies nur dazu, Einstellungen zu speichern; warum dazu automatisch eine für jeden Browser eindeutige und über 30 Jahre gültige Nummer vergeben wird, und dies selbst, wenn keine Einstellungen vorgenommen wurden, will Google nicht klären. Technisch ist es unumstritten einfacher, anstatt der Identifikationsnummer die Einstellungen selbst im Cookie zu speichern. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass eine Möglichkeit, persönliche Einstellungen auch ohne Cookie zu nutzen, kurz nach ihrer Entdeckung durch Google Watch seitens Google wieder abgestellt wurde. Es gibt allerdings die Möglichkeit, diese eindeutige Nummer auf 0 zu setzen.

Es wird deshalb vermutet, dass diese Identifikationsnummer nicht nur den Einstellungen dient, sondern auch dazu, Suchanfragen jedes Benutzers zu protokollieren, zumindest um daraus Rückschlüsse auf Interessengebiete zu ziehen. Erläuterungen in der eigenen Datenschutzrichtlinie sprechen dafür.

Es ist zudem zu vermuten, dass bei einem kurzen Einblenden von Google-Analytics durch eine andere Web-Seite ebenfalls die persönliche IP-Nummer, Computernummer, Herkunftsseite etc. des Nutzers (Log-Files) gespeichert wird, auch wenn man auf die Seite automatisch verwiesen wurde und also Google nicht willentlich angesteuert wurde.

In den Datenschutzbestimmung von Google heißt es zu Log-Files: "Wenn Sie Google-Services nutzen, zeichnen unsere Server automatisch Daten auf, die Ihr Browser verschickt, wenn Sie eine Webseite besuchen. Diese Server-Logdateien können Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und ein oder mehrere Cookies enthalten, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können."

Mit dem Webmaildienst GMail kam weitere Kritik auf. Google hatte angekündigt, die Inhalte der über GMail empfangenen E-Mails zu durchsuchen, in erster Linie um dazu passende Werbung einzublenden. Nachdem dieses Vorhaben sogar unter kalifornischen Abgeordneten auf Ablehnung stieß, rückte Google zumindest offiziell davon wieder ab.

Das soziale Netzwerk Orkut steht zu guter Letzt ebenfalls unter argwöhnischer Beobachtung, da jeder Teilnehmer vor Benutzung detaillierte Auskünfte über sich machen muss. Dies ist zwar prinzipbedingt, da andernfalls der Nutzen eines solchen Netzwerks eher gering ist, jedoch wäre Google mit Hilfe aller drei Dienste in der Lage, über einzelne Benutzer genaue Profile zu erstellen und sie somit zum „gläsernen Kunden“ zu machen.

Die Bürgerrechtsgruppe Public Information Research nominierte Google 2003 in den USA für einen „Big Brother Award“

Allein die Speicherung und Analyse von personenbezogenen Suchanfragen erlaubt weitreichende Möglichkeiten für die Erstellung von individuellen Nutzerprofilen. „Sage mir, was Du suchst, und ich sage Dir, wer Du bist“.

Google beabsichtigt vermutlich die Analyse des Verhaltens von Spielern in Online-Spielen wie z. B. World of Warcraft oder Second Life, um daraus psychologische Profile der Spieler zu erstellen. Damit ließe sich Werbung gezielter einsetzen.

Nach Angaben von Google-Chef Eric Schmidt plant Google so viele Daten jedes einzelnen Nutzers zu sammeln, dass sogar sehr persönliche Fragen beantwortet werden können, wie z. B. „Welchen Job soll ich machen?“ oder „Womit soll ich mich jetzt beschäftigen?“ Zitat: Nach der Vorstellung von Google-Chef Eric Schmidt wird der Suchmaschinengigant im Leben eines jeden Menschen künftig eine so zentrale Rolle spielen, dass ein Leben ohne Google kaum mehr möglich sein wird.

Im Juni 2007 wurde Google bei einer Untersuchung der Bürgerrechtsorganisation Privacy International (PI) als einzigem von 23 untersuchten Internet-Dienstleistungsunternehmen das Prädikat „datenschutzfeindlich“ verliehen. Google kritisierte PI allerdings wegen eines an der Untersuchung beteiligten Microsoft-Mitarbeiters.

Nicht selten benutzen zum Beispiel Medien die Anzahl der Google-Treffer zu einem Begriff als Indiz für dessen Popularität. "Google bietet ein verzerrtes Bild der medialen Welt. Diese Zerrbild wirkt wiederum auf die Medien zurück", sagt der Fachjournalist Jochen Wegner. Im Extremfall gilt andersherum manchmal bereits: Was Google nicht findet, existiert nicht.



Ach ja, was den Namen angeht...

Die Bezeichnung Google basiert auf einem Wortspiel (manche Quellen sprechen auch von einem Rechtschreibfehler) bei der amerikanischen Aussprache des Wortes googol. Milton Sirotta (Neffe des US-amerikanischen Mathematikers Edward Kasner) hatte den Ausdruck im Jahr 1938 erfunden, um der Zahl mit einer Eins und hundert Nullen

(10000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000)

einen Namen zu geben. Die Google-Gründer wiederum suchten eine treffende Bezeichnung für die Fülle an Informationen.

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Liebs Grüßle
Chris


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Friedrich Rückert (1788-1866),

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