wieder ist ein Medikament vom Markt genommen worden. Es handelt sich dabei um die Heparin-Produkte, die von der Firma Rotexmedica mit Firmensitz in Schleswig-Holstein hergestellt werden.
Nach Verwendung des Heparins, das ein Blutverdünner ist, sind in 80 Fällen allergische Schocks aufgetreten. Wahrscheinlich enthält das Mittel Verunreinigungen – das betroffene Material stammt wahrscheinlich aus China.
Betroffen ist bisher, so das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, nur so genanntes unfraktioniertes Heparin. Bei dem so genannten fraktionierten Heparin, der teureren Variante, werden intensivere Reinigungsprozesse eingesetzt, die wahrscheinlich die Verschmutzungen verhindern. von Dr. Martina Hahn-Hübner
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