Die SPD Gemeinderatsfraktion hat das Freiburger Amt für Schule und Bildung kritisiert. Die Behörde hatte die Mittagessenausgabe in der Hebelschule durch Schulangehörige untersagt. Die Schule lässt Mahlzeiten anliefern, hatte die Ausgabe aber Kostengründen mit ehrenamtlichen Helfern organisiert. Laut Aussage eines Mitarbeiters des Amtes für Schule und Bildung hat es hygienische Bedenken gegeben. Die Essenausgabe sei vertraglich mit dem Menübringdienst geregelt und damit auch die Verantwortung für die Hygiene. Sollen Mittagessen durch Ehrenamtliche ausgeben werden, was durchaus möglich sei, müsse dies zuvor aus schadensrechtlichen Gründen vertraglich geregelt werden. Dies sei aber derzeit noch nicht der Fall. Die Hebelschule hatte die Essensausgabe aus Kostengründen in Eigenregie organisiert. Seit Anfang dieser Woche muss dies, bis zu einer neuen Regelung, wieder der Menübringdienst leisten. Dadurch steigen die Kosten pro Essen von 2 Euro 50 auf 3 Euro 50. In einem Brief an den Oberbürgermeister hatte die SPD-Fraktion darum gebeten, eine schnelle pragmatische Lösung zu suchen. Bemängelt wird in dem Schreiben außerdem, dass die angelieferten fertigen Mahlzeiten oft mit gesundheitlich nicht unbedenklichen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern zubereitet seien.
Nun - so weit so gut.
Bis vor einigen Jahren war es tatsächlich so, dass jemand, der mit Lebensmitteln zu tun hatte, eine ärztliches Attest vorlegen musste, welches ihm/ihr das Fehlen von ansteckenden oder sonstwie bedenklichen Krankheiten bescheinigte. (Also jedenfalls hier in BaWü)
Das wurde vor einiger Zeit im Sinne des Fortschritts und der EG geändert. Jetzt muss jemand der in diesem Bereich arbeiten will lediglich einen kurzen Crash-Kurs beim Landratsamt besuchen, wo ihm/ihr erzählt wird, dass man bei Krankheit nicht in diesem Bereich arbeiten sollte, sich nach dem Pinkeln die Hände waschen müsste (toll - wär ich nie drauf gekommen ) und ähnliche tolle Tipps erhält.
Ich denke, das wäre doch mit Ehrenamtlichen auch durchführbar gewesen - oder ?
Crash kurse braucht es bei Festivitäten bei Schulfesten auch nicht, aber das mit der Hygiene ist für den Bereich der Kostensenkung echt übertrieben. Mich wundert gar nix mehr.
NIna UM ein Glühwürmchen zu fangen, musst Du versuchen, den Mond zu bekommen.Ruth John.
Kopfschüttel...da schreien sie alle, das sich viele das Essen nicht leisten können, aber mal richtige konstruktive ideen wie man das Regeln kann hat auch keiner.Dann lieber teuer, ungesund und für viele nicht bezahlbar!!!
MANU
Wo kämen wir den hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge
Lol - ich kenne diese Vorschriften und verkaufe viele Dinge nicht mehr, obwohl sie absolut unbedektlich wären. Ich warte allerdings noch darauf, dass unaufgeklärte Kollegen im diesen Vorschriften auf die Nase fallen. Ja, eigentlich sollte man sich darüber hinwegsetzten. Wenn nur nicht alles mit so hohen Bußgeldern reglementiert wäre...... Es kräht jedenfalls der Justizgockel hoch auf einem sehr hohen Misthaufen........
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