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 Tagesgeschehen und Politik
funkmausi Offline

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06.10.2009 22:58
«Die UBS wäre was für Steinbrück» Zitat · antworten

Diesen Beitrag habe ich heute im Internet gelesen. Liebe Grüsse Yvonne


Der UBS-Verwaltungsrat verliert 2010 zwei starke Figuren. Peer Steinbrück als einer der Nachfolger ist zurzeit der originellste Vorschlag.


«Die UBS wäre was für Steinbrück», findet der deutsche Top-Headhunter Dieter Rickert. Im Gegensatz zu den phantasielosen Nachplapperern aus der Politik, die für Topjobs nicht vermittelbar seien, habe Peer Steinbrück etwas zu bieten. «In den Verwaltungsrat einer Grossbank passt er perfekt.»

Die Bundestagswahl hat Angela Merkels engsten SPD-Vertrauten in der grossen Koalition aus der Regierung gefegt. Jetzt hat der Politiker Zeit. Der 62-jährige Ökonom bringe internationale Erfahrung mit, habe Führungsqualitäten und sei hochintelligent. Das seien Qualitäten, die im UBS-Verwaltungsrat gefragt seien, so Rickert zur «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

«Kavallerie»-Konflikt kein Handicap

Dass sich der impulsive Deutsche mit der Schweiz und Liechtenstein angelegt habe und es hierzulande zur nationalen Hassfigur gebracht hat, sieht er nicht als Hindernis. Steinbrück solle ja nicht als Politiker in die Schweiz. «Wenn der Chef der UBS das sportlich genug sieht, dann ruft er ihn an», sagt Rickert.

Ob sich gerade der harmoniebeflissene UBS-VR-Präsident Kaspar Villiger eine bisweilen unbeherrschte und aufbrausende Persönlichkeit wie den scheidenden deutschen Finanzminister in sein Gremium wünscht?

Sergio Marchionne und Peter Voser werden im April 2010 den Verwaltungsrat der UBS verlassen. «Über die Nachfolge für die beiden scheidenden Mitglieder des Verwaltungsrates wird die UBS zu einem späteren Zeitpunkt informieren», teilte die Bank vergangene Woche mit.

Dennoch tut die UBS gut daran, wenn sie die Nachfolge für einmal proaktiv an die Hand nimmt, um Spekulationen schon früh den Wind aus den Segeln zu nehmen, damit nicht einmal mehr die Mitarbeiter und auch der Aktienkurs wieder darunter leiden.

Unter den verbleibenden Mitgliedern im zwölfköpfigen Gremium (Sally Bott, Michel Demaré, Rainer-Marc Frey, Bruno Gehrig, Ann F. Godbehere, Axel P. Lehmann, Helmut Panke, William G. Parret, David Sidwell) gibt es reichlich Finanzkompetenz. Die neuen müssen also nicht zwingend aus der Finanzbranche rekrutiert werden. Das sollte die Aktion wesentlich erleichtern - und hoffentlich beschleunigen.

Steinbrück wird Schriftsteller

Mittlerweile hat Steinbrück gegenüber «Focus» bestätigt, dass er in den nächsten Wochen und Monaten ein Buch «über die Entstehung und Bekämpfung der Weltfinanzkrise» schreiben werde. Mehrere Verlage haben bereits bei ihm angefragt und wollen das Manuskript drucken.

Manche spektakuläre Enthüllung über die wahren Hintergründe der Milliardenrettung deutscher Banken ist wohl zu erwarten. Und manch einer des internationalen Parketts wird Steinbrücks beissenden Spott fürchten.




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