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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Neuigkeiten
Fundkatze Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 5.141
Punkte: 13.531

01.02.2010 18:44
Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Tiere wittern Krebs
Mäuse, Hunde, Katzen können Krankheiten riechen: US-Forscher haben jetzt einen Durchbruch in der Krebs-Früherkennung mit Mäusen erzielt.

Früher, als die Menschen noch zu Hause starben, gab es ein seltsames Phänomen: Wenn der Schwerkranke dem Tode nahe war, wichen Katze oder Hund bis zum Ende keine Minute von seiner Seite.

"Wir Ärzte können nicht genau sagen, wann ein Todkranker sterben wird", sagt der Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie in Graz, Hellmut Samonigg, "aber Tiere haben ein besonderes Sensorium dafür." Dass Kranke anders riechen als Gesunde, wusste schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike.

Nun haben Forscher des Monell Center in Philadelphia, das sich auf die Erforschung von Gerüchen spezialisiert hat, dieses Phänomen nach allen wissen

schaftlichen Finessen untersucht und auf Krebserkrankungen ausgeweitet. Ihr Ziel: Die Früherkennung von Krebs.

Geforscht wird in diese Richtung schon lange. Bereits 1989 wurde in einer britischen medizinischen Fachzeitschrift ein kurioser Fall debattiert: Die Dalmatinerhündin Trudy hatte ständig am Muttermal ihres Frauchens gerochen und geleckt. Die Dame wurde stutzig und ging zum Arzt - dieser diagnostizierte bei ihr ein bösartiges Melanom. Auch andere Krebsarten wittern Hunde am Geruch des Atems oder des Harns. In wissenschaftlichen Testreihen haben Mediziner erstaunliche Ergebnisse mit den vierbeinigen Diagnostikern erzielt. Die Hunde wurden darauf abgerichtet, die Atem- und Urinproben krebskranker Personen von denen gesunder Menschen zu unterscheiden. Das Skurrile: Niemand konnte bislang sagen, was genau die Tiere in den Proben aufspürten, doch die Unterscheidung war überwältigend. In 90 Prozent der Fälle wurden Tumore erschnüffelt. Eindeutige Beweise fehlten bislang.

Mäuse als Krebsspezialisten

Die Geruchsspezialisten aus Philadelphia gingen die Sache nun streng wissenschaftlich an und experimentierten daher nicht mit Hunden, bei denen es große Unterschiede bei Geruchssinn und Verhalten gibt. Das Forscherteam um den Biologen Gary K. Beauchamp griff auf Labormäuse zurück. Zunächst brachten sie den Tieren bei, den Urin-Geruch von Artgenossen zu erkennen, die einen Tumor in der Lunge hatten. In weiterer Folge steuerten die Mäuse mit unglaublicher Treffsicherheit auf die Kranken zu und ignorierten die Gesunden. Das Forscher-Team spricht von einem Durchbruch in der Krebs-Früherkennenung. Onkologe Samonigg warnt vor allzu großer Euphorie: "Es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung."

Hintergrund
Hunde wie Mäuse kommunizieren über Duftsignale in ihren Ausscheidungen.
Sie sind daher von Natur aus gut darin, noch feinste Spuren organischer Moleküle im Urin an dessen Geruch zu bemerken. Krebszellen produzieren mit ihrem entarteten Stoffwechsel viele biologische Substanzen in veränderter Konzentration.
Das schlägt sich auch in der Zusammensetzung von Blut und Harn nieder.

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

Granatapfel Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 6.397
Punkte: 6.427

01.02.2010 21:26
#2 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Dann sollte ich unseren Katzen wohl beibringen, die Mäuse leben zu lassen und zu Testzwecken zu sammeln!

Herzlich, Euer Granatapfel
Die Zeit ist ewig auf der Flucht vor dem Stillstand

No problem Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 11.362
Punkte: 12.304

01.02.2010 22:40
#3 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Eine interessante Vorstellung, danke für die INfo.

GLG
NIna
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume

funkmausi Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 1.497
Punkte: 5.369

02.02.2010 16:49
#4 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Hallo Karo danke für den interessante Beitrag. Ich habe das auch schon gelesen, das Tiere
besonders stark auf Personen reagieren die Krebs haben, und es gab auch schon Meldungen über
Hunde oder katzen die zur Todesstunde in das Zimmer von Patienten oder älteren Personen gingen,
ohne das irgendjemand wusste, das diese Person in der Nacht oder wan sterben würde.
Hatte nur mal von einer Katze gelesen die in das Zimmer von einer Frau ging und sich zu ihr
aufs Bett legte und erst wieder wegging nachdem die Person gestorben war.
Tiere haben ein sehr feines Gespür für alles, auch ihr Geruchssinn ist sehr ausgeprägt,
ebenso hören sie um einiges besser als wir Menschen.

Liebe Grüsse Yvonne

Gast
Beiträge:

02.02.2010 20:12
#5 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten


Gefunden bei Yahoo
Passt doch oder .

In einem amerikanischen Pflegeheim sorgt ein tierischer Todesengel für Aufsehen. In inzwischen 50 Fällen hat Kater "Oscar" den Tod von Patienten richtig "vorausgesagt".
Bereits vor drei Jahren hatte der amerikanische Arzt, David Dosa, in einem Artikel im "New England Journal of Medicine"auf die besonderen Fähigkeiten seines tierischen Mitarbeiters hingewiesen. Kater "Oscar", der in der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrums Steere House aufgezogen wurde, zeigt seine außergewöhnliche Gabe bereits im Alter von sechs Monaten. Gesellt sich der Klinikkater zu einem Patienten, steht dessen Tod unmittelbar bevor - meist stirbt der Betroffene binnen vier Stunden.

Die Trefferquote des tierischen Todesengels ist hoch: Inzwischen lag "Oscar" bei 50 Fällen richtig. Dass Tiere eine besondere Wahrnehmung, besonders für von Kranken abgesonderte Pheromone oder Gerüche haben, ist für Dr. Dora nicht überraschend. Angehörige schätzten den Kater vor allem als sanften Begleiter in den letzten Stunden und weniger als schlechtes Omen. Inzwischen ist "Oscar" weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ihn lässt die wachsende Aufmerksamkeit jedoch unberührt. Der Kater sitzt nach wie vor am liebsten am Fenster - allein.

Grüße vom Gast

No problem Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 11.362
Punkte: 12.304

03.02.2010 23:20
#6 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Genau um diese Felidae geht es. z.Bsp.

GLG
NIna
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume

Kräuterfee Offline

im alpinen Olymp


Beiträge: 1.894
Punkte: 2.099

17.02.2010 00:58
#7 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Katzen wittern jede Krankheit. Ich hatte einen Kater, einen richtigen Jäger, der auch tagelang wegblieb. Hatte ich aber wieder einmal eine Zyste, dann blieb er immer an meiner Seite und schnurrte mir die Schmerzen aus meinem Bauch.
Tiere nehmen auch ganz leichte Geruchsveränderungen wahr. Und bei einer Erkrankung verändert sich in der Regel auch der Stoffwechsel. Dadurch verändert sich auch der Geruch des ausgeschiedenen Schweißes. Wer als Mensch noch eine feine Nase besitzt und auf einen Erkrankten trifft, der nicht alles überparfümiert, der kann eine Erkrankung oder auch den damit verbundenen Tod auch riechen. Ich mochte das lange nicht aussprechen - habs dann aber einer Nichte, die Krankenschwester ist, erzählt. Von ihr weiß ich immerhin, dass ich da nicht alleine in meiner Wahrnehmung bin. Beschreiben - kann ich den Geruch nicht. Die Erfahrung aus diesem bewußten Wahrnehmen bringt das Erkennen.
Das der Mensch irgendwann einmal mehr mit seiner Nase anfangen konnte läßt sich immerhin aus dem alten Sprichwort "ich kann die nicht riechen" erkennen. Der Geruchssinn ist auch für den Menschen einmal überlebensnotwendig gewesen. Er hat uns gesagt, ob wir ein Lebensmittel essen können oder nicht. Und die Nase sagt bei sensiblen Menschen manchmal auch vor dem Verfallsdatum einfach schon NEIN. Sie sagt aber eben auch manchmal - du mußt diesen Menschen jetzt vor allem schützen, damit er ruhig sterben kann.

No problem Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 11.362
Punkte: 12.304

21.02.2010 23:34
#8 RE: Tiere wittern Krebs Zitat · antworten

Das mit dem Geruchssinn ist mir auch "ein guter Bekannter", dadurch, dass in meinem älteren Verwandtenkreis viele Betagte sind, nicht alle sind schon verstorben, entging mir diese Eigenschaft auch nicht.
Bislang war mir dies nicht so bewußt, doch ich habe mittlerweile festgestellt, ich muß kein Erstaunen mehr diesbezüglich haben, es ist eine beruhigende Eigenschaft, die ich habe. Danke Iris für Deinen Eintrag.
Und wenn es mir speiübel geht, weichen meine zwei Katzen als auch mein Nymphensittich nicht von meiner Seite - d.h., der Nymph gibt nicht eher Ruhe, bis es mir wieder besser geht - er ruft und ich muß natürlich dann "antworten".
Das ist nicht ungewöhnlich, eher beruhigend.

GLG
NIna
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume

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