aus BILD: Nach dem Atomausstieg hatte die Energiebranche gewarnt: Deutschland drohten Blackouts, bei Engpässen müsste sogar Strom aus dem Ausland hinzugekauft werden.
Ganz anders aber das Bild im abgelaufenen Jahr: Deutschland produzierte nicht zu wenig, sondern zu viel Strom.
2012 wurden so viele Mengen ins Ausland verscherbelt, wie noch nie: rund 23 Milliarden Kilowattstunden. Das entspräche der Jahresproduktion von über zwei Kernkraftwerken, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag in Berlin mit.
Unfassbar: Teilweise wurde Strom ins Ausland verschenkt. Und manchmal mussten Kraftwerksbetreiber sogar einen Bonus drauf legen, um ihren Strom loszuwerden und eine Netzüberlastung zu verhindern.
Das sagt jetzt gerade das aus, was ich immer vermutete: Nicht neue Investitionen sind nötig. Die Strompreiserhöhungen bei uns sind ein reiner Racheakt nach dem Motto: "Das habt ihr jetzt davon, dass ihr unsere schönen Atomkraftwerke nicht mehr wollt."
Hans-Otto
per aspera ad astra (über rauhe Pfade zu den Sternen)
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