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Dieses Thema hat 35 Antworten
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Trollkind ( gelöscht )
Beiträge:

23.10.2008 21:33
#16 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

wie wir leider wissen, kosten arbeitskräfte ja mehr geld:-(



im tierheim der stadt herne steht am eingang ein schild
"wehe der menschheit, sitzt auch nur ein tier am tisch des jüngsten gerichtes......."

Fundkatze Offline

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23.10.2008 22:31
#17 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Klar bin ich auch für die Sicherheit! Was man wegen paar Vollidioten so über sich ergehen lassen muß, ist wirklich traurig!!

Aber, ob da ein paar Doc`s ne Chance hätten, Diagnosen, wie Osteoporose, etc., zu stellen?? Und dann gleich den Krankenschein kassieren??

Es grüßt die Fundkatze

Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

Trollkind ( gelöscht )
Beiträge:

24.10.2008 12:29
#18 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

also dein med einfall ist grandios.
wer krank ist,darf dann nicht mehr fliegen ............
aber bitte vorher die versichertenkarte noch einlesen lassen.



im tierheim der stadt herne steht am eingang ein schild
"wehe der menschheit, sitzt auch nur ein tier am tisch des jüngsten gerichtes......."

Trollkind ( gelöscht )
Beiträge:

24.10.2008 12:30
#19 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

GERADE PER NACHRICHT BEKANNT GEWORDEN
in Deutschland sollen die umstrittenen 'Nackt- Scanner' auf Flughäfen nach dem Willen der Bundesregierung nicht zum Einsatz kommen. "Da kann ich Ihnen mit aller Klarheit sagen, dass wir diesen Unfug nicht mitmachen", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin.

wobei ich das nicht als unfung ansehe.



im tierheim der stadt herne steht am eingang ein schild
"wehe der menschheit, sitzt auch nur ein tier am tisch des jüngsten gerichtes......."

Fundkatze Offline

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03.01.2010 22:12
#20 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Wir sind wieder bei dem Thema angekommen!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Körperscanner kommt: Striptease für die Sicherheit
Viele Experten scheinen sich nach dem knapp gescheiterten Bombenanschlag auf Flug NW253 einig zu sein, dass die umstrittenen "Nacktscanner" bald weltweit eingeführt werden.
Angst in den Gesichtern beim Anflug auf Detroit. Ein finsterer Typ versucht, Sprengstoff zu zünden. Ein selbstloser Retter entreißt ihm die Bombe, erstickt die Flammen - und sagt dann in die Kamera: "Mit dem neuen Körperscanner XY wäre es nicht soweit gekommen." So ein Werbevideo wird es aus Gründen der Pietät wohl nie geben. Es wäre auch kaum erforderlich: Experten sind sich nach den jüngsten Ereignissen einig: Ja zum Nackscanner. Ein Feldversuch auf dem Amsterdamer Airport Schiphol bestärkt sie darin.

"Das ging ja blitzschnell, ich habe überhaupt nichts gespürt", sagt eine etwa 30-jährige blonde Holländerin als sie aus dem sechseckigen und an zwei Seiten offenen "Kontrollschrank" mit dem Markenlogo "L3 ProVision" kommt. Ihren Namen will die Frau, die freiwillig als Testperson in den Scanner stieg, "lieber doch nicht" veröffentlicht sehen. "Das Ganze dauert nur zwölf Sekunden", lobt sie. "Man muss keine Schuhe ausziehen und keinen Gürtel abschnallen. Und wie beim Striptease kommt man sich wohl nur vor, wenn man auch sonst öfter mal glaubt, mit Blicken ausgezogen zu werden."

Spannerkasten?
Doch was ist mit der weit verbreiteten Vorstellung vom Scanner als "Spannerkasten"? Immerhin sorgt die Millimeterwellen-Technologie der Geräte doch dafür, dass jeder Mensch wie einst die Hauptfigur in Hans Christian Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider" dasteht - also splitterfasernackt. Bis auf die Haut werden die Kontrollierten im Scanner durchleuchtet. Alle eventuell am Körper befestigten Gegenstände - also auch Waffen oder Plastiksprengstoff - machen die Geräte sichtbar.

Genau deshalb freilich verlangen viele Sicherheitsexperten die weltweite Einführung der Körperscanner. Bei herkömmlichen Kontrollen mit Metalldetektoren gebe es einfach "eine besorgniserregend hohe Anzahl von Sicherheitslücken und Pannen", warnt auch der Vorsitzende der deutschen Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg. Kritiker hingegen beklagen die Gefahr einer nicht hinnehmbaren Verletzung der Menschenwürde, manche sprechen vom "gläsernen Bürger".

Durchleuchtet
Da können die Sicherheitsbeamten, die auf dem Amsterdamer Airport insgesamt 16 Test-Scanner bedienen, inzwischen nur noch abwinken. Sicher, so wird eingeräumt, die erste Generation der "Body Imager" - als noch Kontrolleure danebensaßen und die "Nacktbilder" in Sichtweite "durchleuchteter" Frauen, Männer und Kinder auswerteten - hatte schon etwas von einer "behördlichen Peepshow". Auch deshalb hatte das Europaparlament im Oktober 2008 die EU-Kommission gestoppt, die schon bereit war, Körperscanner generell für die Flugsicherheit zuzulassen.

Inzwischen, so Schiphol-Betriebsdirektor Ad Rutten, werde in Amsterdam ebenso wie in vielen Städten der USA, in Moskau, Zürich und London die neueste Scanner-Generation getestet. "Und die sollte dann eigentlich alle Bedenken des Europaparlaments zerstreuen."

Die neuesten Geräte böten nämlich nicht nur gute Chancen, Sprengstoff zu erkennen, wie ihn am ersten Weihnachtstag der nigerianische Attentäter durch alle herkömmlichen Kontrollen schmuggeln konnte. Sie seien auch vollkommen automatisiert. Das heißt die Scanbilder von unbekleideten Körpern bekommt - angeblich zumindest - kein anderer Mensch mehr zu sehen, sondern nur noch der Computer.

Sobald dem Rechner an einem Körper irgendetwas gefährlich erscheint, gibt er eine Warnmeldung. Die betreffende Person, so schildert Rutten, werde dann - ähnlich wie wie bei Zweifelsfällen mit der bislang eingesetzten Metaldetektortechnik - einer herkömmlichen Leibesvisitation unterzogen.

Bilder werden gelöscht
Zudem werde jedes "Nacktbild" nach normalem Verlauf der automatisierten Kontrolle gelöscht. Mit diesen Nachbesserungen, so glauben die Scanner-Befürworter, werde sich das System bald weltweit durchsetzen. Dass sich damit auch Hoffnungen auf "Bombengeschäfte" verbinden, versteht sich.

Unternehmen wie der Konzern L3 Communications mit Sitz in Woburn (US-Bundesstaat Massachusetts), der nach eigenen Angaben mit einem Jahresumsatz von 14 Milliarden Dollar der weltweit größte Lieferant von Geräten für Sicherheits-Screenings ist und dem Amsterdamer Airport Scanner zum Testen zur Verfügung stellte, sehen international große Einsatzmöglichkeiten für die neue Gerätegeneration.

Unter anderem Gefängnisse, Einrichtungen der Post für den Paketverkehr, Regierungsgebäude, Verkehrskontrollen, zählt das Unternehmen in seiner Firmenwerbung auf. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Allerdings gilt das wohl auch für die Terroristen. Längst habe sich das Terror-Netzwerk El Kaida mindestens einen der neuen Körperscanner verschafft und probiere, mit welchen Arten von Explosivstoffen sich die Geräte überlisten ließen, berichtete die Amsterdamer Zeitung "De Telegraaf" unter Berufung auf Kreise des niederländischen Militärgeheimdienstes.

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

Granatapfel Offline

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03.01.2010 22:44
#21 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Es wird immer Lücken geben, solange Menschen Menschen bleiben - und auch die Technik ist nicht perfekt. Niemand kann dermassen konzentriert stundenlang auf einen Bildschirm starren. Und vor allem sehen die Kontrolleure und deren Auftraggeber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Es ist einfacher, auf harmlosen Fluggästen herumhzuhacken als die wirklichen Probleme zu sehen, das hat der CIA ja eindrücklich bewiesen. Nicht einmal die Sorge eines Vaters über seinen missratenen Sohn nehmen sie ernst. Aber Lippenstifte und Nagellack durchleuchten, huch! Wohin soll das alles noch führen? Zurück zur Natur, keine Flüge, keine Bahnreisen mehr und zusehen, dass sich der Terror nicht noch auf die Autobahnen verschiebt?

Herzlich, Euer Granatapfel
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Hans-Otto Offline

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04.01.2010 06:41
#22 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Ja, ich glaube auch, dass dieser Scanner kaum nennenswerte Vorteile verspricht.

Erst einmal, genau wie Astrid schreibt - wenn schon im Vorfeld geschlampt wird, wie die nicht beachtete Warnung des Vaters (und es gibt immer schon vorher Hinweise und Anzeichen, die übersehen oder als nicht wichtig beachtet werden - ich war ja lange genug in diesem Bereich tätig), dann nützt auch der schönste Scanner nichts mehr.
Im Übrigen ist es doch so, dass dann, wenn ein längere Zeit nichts mehr vorgekommen ist, die Wachsamkeit einfacht nachlässt, man auch mit modernsten Geräten grosszügiger umgeht. Auch das konnte ich während meinen nahezu 30 Jahren an diversen Zollämtern, auch bei mir selbst, feststellen.

Dazu kommt noch ein Problem, das von den Verantwortlichen ganz gern verschwiegen wird: Der eklatante Sparfimmel und die daraus resultierende Unterbesetzung bei Polizei Zoll und anderen Sicherheitsinstitutionen. Zeitdruck, mangelnde Motivation, mangelnde Schulung und Übung sind da nur ein paar wenige Beispiele dafür, was daraus entstehen kann.

Dieses ganze Trara soll nur von den wirklichen Problemen ablenken. Man kann dann wenigstens sagen: "wir tun ja was".

lg, Hans-Otto

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Kräuterfee Offline

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04.01.2010 16:26
#23 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Der Zoll hat obendrauf ja auch noch sehr arbeitsaufwändige Zusatzarbeit mit der Schwarzarbeitsbekämpfung bekommen. Mal im Verhältnis der erlebten Kontrollen - 16 Jahre Reisen nach Norwegen auch mehr als einmal im Jahr - Ende letzen Monats die erste Kontrolle überhaupt erlebt. In den letzten vier Jahren minimum 2 Kontrollen pro Jahr bei Vollabsperrung der Autobahn und Kontrolle des gesamten Verkehrs. Gut, da werden nicht nur Schwarzarbeiter gesucht. Rauschgift spielt da aus Richtung Niederlande auch eine große Rolle.
Ersaunlich fand ich im Nachhinein aber schon, dass wir so kurz vor dem Anschlag sowohl in Norwegen das erste Mal den Ausweis vorlegen mußten, als auch das erste Mal in Deutschland unser Gepäck kontrolliert wurde. Nach der Reise ging das aber wirklich nur um Schmuggelware und nicht um anderes. Man wird also wirklich nicht gerade von Kontrollen belästigt. Ich denkte auch, dass das mit einem Personalmangel zusammenhängt. Und zwar Mangel an Mitarbeiteranzahl.
Warum ich glaube, dass eine weitere Erhöhung von Daten überhaupt nichts bringt. Es ist wie die Suche einer Stecknadel im Heuhaufen. Mache ich den Heuhaufen größer, dann finde ich die Stecknadel auch nicht leichter.

Hans-Otto Offline

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04.01.2010 16:43
#24 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Zitat
Der Zoll hat obendrauf ja auch noch sehr arbeitsaufwändige Zusatzarbeit


Ja, aber nicht in ersten Linie mit Schwarzarbeit.

Hauptsächlich untersteht der Zoll ja dem Finanzministerium (Einfuhrumsatzsteuer = Mehrwertsteuer)

Dann:

- Schutz der einheimischen Wirtschaft (Produktpiraterie, Dumpinpreise)
- Schutz der menschlichen Gesundheit (Lebensmittelüberwachung, Arzneimittel)
- Artenschutzabkommen (Washingtoner AA)
- Tiergesundheit und Tierschutz (Veterinärwesen)
- Edelmetallkontrolle (z.B. gefälschter Goldschmuck)

usw.


lg, Hans-Otto

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Kräuterfee Offline

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04.01.2010 17:45
#25 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Schwarzarbeit interessiert das Finanzministerium natürlich sehr - ergo macht der Zoll eben auch die Kontrollen im Inland (auf Baustellen, in den Betrieben und auch auf dem Feld - und eben auch auf der Straße, indem sie die Autofahrer insbesondere von Kleintransportern und Lastwagen auf ihre Identität und Arbeitspapiere prüft). Das ist der erlebte Alltag nachts auf der Autobahn und tags auf dem Feld. Auch da kontrolliert der Zoll. Lebensmittelkontrolle - an den Grenzen kann ich nicht beurteilen. Im Binnenland am Stand oder auch im Laden macht das das Veterinäramt. Also auch die Kontrollen, ob die Lebensmittel verdorben sind, ob Schadstoffe in den Lebensmitteln sind. Ist jedenfalls so auf den Märkten. Ach ja, auch, ob die Lebenmittelhygiene eingehalten wird, also, ob bei den gefährdeten Lebensmittel Handschuhe getragen werden, ob die Möglichkeit am Stand besteht, sich die Hände mit warmen Wasser zu waschen usw. Und auch bei der Produktion schaut das Veterinäramt und nicht der Zoll, ob die hygienischen Voraussetzungen bestehen. An der Grenze mag das anders sein. Die Proben werden dann an ein staatlich anerkanntes Labor geschickt. Es kann schließlich nicht jeder alles können. Wie gesagt, die Lebensmittelkontrolle kenne ich nur im Binnenland. Ich weiß allerdings auch, dass auch bei Grenzübertritt sehr scharf kontrolliert wird. Vor zwei Jahren gab es deshalb keine Wallnüsse aus dem Ausland, weil die allesamt mehr als zu dem Zeitpunkt zulässig mit einem Schimmel befallen waren. Die sind Containerweise schon an der Grenze vollständig abgefangen worden.
Was ich eigentlich im vorherigen Bericht sagen wollte - die Arbeit ist ja nicht weniger geworden, der Zoll hat mit Übertragung anderer Aufgaben, die vorher beider Arbentur für Arbeit angesiedelt waren nicht weniger Arbeit. Man hat einfach nur die Sicht auf diesen Punkt verändert.

Hans-Otto Offline

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04.01.2010 17:57
#26 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Zitat
Im Binnenland am Stand oder auch im Laden macht das das Veterinäramt.

Stimmt liebe Iris. Aber das ist in jedem Bundesland anders geregelt. Bis vor wenigen Jahren hatten wir hier (Baden-Württemberg) z.B. den Wirtschaftskontrolldienst, der dann zu Gunsten des Veterinäramtes aufgelöst wurde (ist meiner Meinung nach schlechter geworden) und dieser Veterinär ist auch gleichzeitig der hier sog. Grenztierarzt. (übrigens: es sind 3 Personen - und einer ist dabei, mit dem hatte ich, als ich den Job noch machte, nach spätestens 10 Minuten den grössten Streit - regelmässig. )

lg, Hans-Otto

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05.01.2010 19:08
#27 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Laut Aussage eine Spezialisten vom Zolldienst sieht es so aus, dass terroristische Anschläge von der Menschengruppe 30, männlich und Al-KaidaMitglied sein soll, zumindest im Frühstücksfernsehen heute früh gesehen.
Und was ist laut BILD von HEute die Meldung: 78jähriger dealt mit Heroin?
Heute Heroin, morgen Sprengstoff.
Und wenn sich viele Terros im Flieger zusammentun, Zeug zusammenschhütten - es gibt für sowas doch Zig-Möglichkeiten, sei es nur, dass jmd Sprengstoff im Kondom verstaut schluckt und via Handy und Fernzünder zündet - laut dem Frühstücksfernsehbericht.
Da haben wir es schon wieder:
Laut Taz sollten wir wieder sicherer fliegen; nämlich NACKT.

GLG
NIna

"Those who bring sunshine into the lives of others cannot keep it from themselves." –
Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten.
Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London

Hans-Otto Offline

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05.01.2010 19:11
#28 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Zitat
sollten wir wieder sicherer fliegen; nämlich NACKT

Na ja, das käme jetzt ganz auf die Mitfliegerinnen an...

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05.01.2010 19:13
#29 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

...oder die MitfliegER

GLG
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Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London

Fundkatze Offline

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05.01.2010 19:41
#30 RE: Ganzkörper-Scanner Zitat · antworten

Geschäft mit Terror: Milliardenmarkt Körperscanner
Die Terrorangst beschert der Sicherheitsbranche milliardenschwere Geschäfte. Vor allem die Nachfrage nach den lange als zu intim verteufelten Körperscannern ist sprunghaft angestiegen.

Für die gibt es nur eine Handvoll Anbieter, die meisten davon aus den USA. Doch auch in Deutschland wird an den modernen Durchleuchtungsapparaten gewerkelt.

Die US-Flugsicherheitsbehörde orderte gleich ein paar Hundert der Apparate. In Europa sind die Niederländer Vorreiter. Erst am Montag bestellte der Amsterdamer Flughafen 60 Körperscanner, um speziell die Atlantik-Routen besser kontrollieren zu können. Von Amsterdam aus war der verhinderte nigerianische Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab am 1. Weihnachtstag an Bord einer Maschine nach Detroit gelangt. Er hatte beim Landeanflug versucht, den in seiner Unterhose eingenähten Sprengstoff zu zünden, was aber misslang.

Metalldetektoren reichen nicht
Der Vorfall machte einmal mehr klar: Die heute eingesetzten Metalldetektoren für Passagiere reichen nicht. Deshalb greifen Flughäfen und Sicherheitsbehörden rund um den Globus tief in die Tasche, um nachzurüsten. Der Amsterdamer Flughafen-Chef schwieg sich zu den genauen Kosten aus, sprach aber von "Millionen". Kein Wunder: Ein einzelnes Gerät kostet schnell mehr als 100.000 Euro. Ein heute verbreiteter Metalldetektor schlägt hingegen mit weniger als 10.000 Euro zu Buche. Und weltweit gilt es, Zehntausende der Apparate auszutauschen, nicht nur an Flughäfen.

Besonders dick im Geschäft sind die drei US-Firmen L-3 Communications, die OSI-Tochter Rapiscan Systems sowie American Science and Engineering (ASEI). Sie alle haben einen Heimvorteil: Bereits an 19 US-Flughäfen laufen die sogenannten Nacktscanner der ersten Generation. Verglichen mit der Gesamtzahl der Airports alleine in Nordamerika - circa 500 - ist der Markt aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Alle wollen ihn
Auch in Deutschland rückt die Einführung der Körperscanner näher. Hierzulande scheint der britische Mischkonzern Smiths die Nase vorn zu haben. Dessen Sicherheitsexperten sitzen in Wiesbaden bei der Tochterfirma Smiths Heimann. Marketing- und Strategiechef Bernhard Semling verspricht, dass seine Geräte jedes beliebige Objekt finden, das sich am Körper befindet. Egal ob harmloses Mobiltelefon oder ein Behälter mit Flüssigsprengstoff.

Ob das zutrifft, testet gerade die für die Sicherheit an deutschen Flughäfen zuständige deutsche Bundespolizei. Seit gut einem Jahr nehmen die Beamten an der Akademie in Lübeck verschiedene Körperscanner unter die Lupe. Voraussetzung für den Einsatz an Airports ist dabei, dass bei der Durchleuchtung die Intimsphäre der Fluggäste gewahrt wird. "Aus dem Testergebnis wird ein Anforderungsprofil für die Ausschreibung der Geräte entwickelt", sagt die Sprecherin des zuständigen Bundespolizei-Präsidiums in Potsdam, Sandra Pfeifer. Über die Zahl der anzuschaffenden Geräte und die Kosten sei noch nicht entschieden.

Bis zu einer Bestellung kann es also noch einige Zeit dauern, ganz unabhängig davon, wie lange sich die derzeit tobende politische Debatte noch hinzieht. Dass die Körperscanner kommen werden, steht aber zumindest für die Börsianer schon fest: Seit Weihnachten stiegen die Aktienkurse aller vier großen Hersteller sprunghaft an.

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

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