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Dieses Thema hat 24 Antworten
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  wichtige DATEN und KALENDER
Seiten 1 | 2
Kochmauserl Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 23.615
Punkte: 36.638

15.12.2009 00:07
#16 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen






* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *






Fröhliche Weihnacht. . . .


Fröhliche Weihnacht überall!
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum.
Fröhliche Weihnacht überall!
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.
Fröhliche Weihnacht überall!
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Was wir andern taten, sei getan für dich,
das bekennen jeder muss,
Christkind kam für mich.
Fröhliche Weihnacht überall!
Tönet durch die Lüfte froher Schall.







Bauernregel:

Hängt zu Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.
Ist es zu Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.










Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit.
Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt
ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir
galoppiert ein Schwein, das eindeutig grösser ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei.
Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der
Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit!
Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein saufen!!!!


Lieben Gruß vom Kochmauserl

Keiner verdient deine Tränen und wer sie verdient, wird dich sicher nicht zum Weinen bringen.

funkmausi Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 1.497
Punkte: 5.369

16.12.2009 01:49
#17 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen





Bald ist Weihnachten



Ist es wirklich schon so weit,
dass so nah die Weihnachtszeit?
Die Kinder zählen schon die Tage
Und jedes Jahr die Frage:
Was soll ich kochen, was soll ich schenken?
Sollten wir nicht an andere Menschen denken?
An all die Arbeitslosen und all die Kranken.
Man kann doch nur dem Herrgott danken,
wenn man gesund ist und Liebe schenkt
und nicht nur an Geschenke denkt.
Was nützt uns alles Materielle auf Erden,
wenn es nicht wieder will Frieden werden?







Der kleine Tannenbaum

Es war einmal ein kleiner Tannenbaum im tiefen Tannenwalde, der wollte so gerne ein Weihnachtsbaum sein. Aber das ist gar nicht so leicht, als man das meistens in der Tannengesellschaft annimmt, denn der heilige Nikolaus ist in der Beziehung sehr streng und erlaubt nur den Tannen als Weihnachtsbaum in Dorf und Stadt zu spazieren, die dafür ganz ordnungsmäßig in seinem Buch aufgeschrieben sind. Das Buch ist ganz erschrecklich groß und dick, so wie sich das für einen guten alten Heiligen geziemt, und damit geht er im Walde herum in den klaren kalten Winternächten und sagt es allen den Tannen, die zum Weihnachtsfeste bestimmt sind. Und dann erschauern die Tannen, die zur Weihnacht erwählt sind, vor Freude und neigen sich dankend und dazu leuchtet des Heiligen Heiligenschein und das ist sehr schön und sehr feierlich.
Und der kleine Tannenbaum im tiefen Tannenwalde, der wollte so gerne ein Weihnachtsbaum sein.
Aber manches Jahr schon ist der heilige Nikolaus in den klaren kalten Winternächten an dem kleinen Tannenbaum vorbeigegangen und hat wohl ernst und geschäftig in sein erschrecklich großes Buch geguckt, aber auch nichts und gar nichts dazu gesagt. Der arme kleine Tannenbaum war eben nicht ordnungsmäßig vermerkt - und da ist er sehr, sehr traurig geworden und hat ganz schrecklich geweint, so dass es ordentlich tropfte von allen Zweigen.
Wenn jemand so weint, dass es tropft, so hört man das natürlich, und diesmal hörte das ein kleiner Wicht, der ein grünes Moosröcklein trug, einen grauen Bart und eine feuerrote Nase hatte und in einem dunklen Erdloch wohnte. Das Männchen aß Haselnüsse, am liebsten hohle, und las Bücher, am liebsten dicke, und war ein ganz boshaftes kleines Geschöpf. Aber den Tannenbaum mochte es gerne leiden, weil es oft von ihm ein paar grüne Nadeln geschenkt bekam für sein gläsernes Pfeifchen, aus dem es immer blaue ringelnde Rauchwolken in die goldene Sonne blies - und darum ist der Wicht auch gleich herausgekommen, als er den Tannenbaum so jämmerlich weinen hörte und hat gefragt: "Warum weinst du denn so erschrecklich, dass es tropft?"
Da hörte der kleine Tannenbaum etwas auf zu tropfen und erzählte dem Männchen sein Herzeleid. Der Wicht wurde ganz ernst und seine glühende Nase glühte so sehr, dass man befürchten konnte, das Moosröcklein finge Feuer, aber es war ja nur die Begeisterung und das ist nicht gefährlich. Der Wichtelmann war also begeistert davon, dass der kleine Tannenbaum im tiefen Tannenwalde so gerne ein Weihnachtsbaum sein wollte, und sagte bedächtig, indem er sich aufrichtete und ein paar Mal bedeutsam schluckte:
"Mein lieber kleiner Tannenbaum, es ist zwar unmöglich, dir zu helfen, aber ich bin eben ich und mir ist es vielleicht doch nicht unmöglich, dir zu helfen. Ich bin nämlich mit einigen Wachslichtern, darunter mit einem ganz bunten, befreundet, und die will ich bitten zu dir zu kommen. Auch kenne ich ein großes Pfefferkuchenherz, das allerdings nur flüchtig - aber jedenfalls will ich sehen, was sich machen lässt. Vor allem aber weine nicht mehr so erschrecklich, dass es tropft."
Damit nahm der kleine Wicht einen Eiszapfen in die Hand als Spazierstock und wanderte los durch den tiefen weißverschneiten Wald, der fernen Stadt zu.
Es dauerte sehr, sehr lange, und am Himmel schauten schon die ersten Sterne der heiligen Nacht durchs winterliche Dämmergrau auf die Erde hinab und der kleine Tannenbaum war schon wieder ganz traurig geworden und dachte, dass er nun doch wieder kein Weihnachtsbaum sein würde. Aber da kam's auch schon ganz eilig und aufgeregt durch den Schnee gestapft, eine ganze kleine Gesellschaft: der Wicht mit dem Eiszapfen in der Hand und hinter ihm sieben Lichtlein - und auch eine Zündholzschachtel war dabei, auf der sogar was draufgedruckt war und die so kurze Beinchen hatte, dass sie nur mühsam durch den Schnee wackeln konnte.
Wie sie nun alle vor dem kleinen Tannenbaum standen, da räusperte sich der kleine Wicht im Moosröcklein vernehmlich, schluckte ein paar Mal gar bedeutsam und sagte:
"Ich bin eben ich - und darum sind auch alle meine Bekannten mitgekommen. Es sind sieben Lichtlein aus allervornehmstem Wachs, darunter sogar ein buntes, und auch die Zündholzschachtel ist aus einer ganz besonders guten Familie, denn sie zündet nur an der braunen Reibfläche. Und jetzt wirst du also ein Weihnachtsbaum werden. Was aber das große Pfefferkuchenherz betrifft, das ich nur flüchtig kenne, so hat es auch versprochen zu kommen, es wollte sich nur noch ein Paar warme Filzschuhe kaufen, weil es gar so kalt ist draußen im Walde. Eine Bedingung hat es freilich gemacht: es muss gegessen werden, denn das müssen alle Pfefferkuchenherzen, das ist nun mal so. Ich habe schon einen Dachs benachrichtigt, den ich sehr gut kenne und dem ich einmal in einer Familienangelegenheit einen guten Rat gegeben habe. Er liegt jetzt im Winterschlaf, doch versprach er, als ich ihn weckte, das Pfefferkuchenherz zu speisen. Hoffentlich verschläft er's nicht!"
Als das Männchen das alles gesagt hatte, räusperte es sich wieder vernehmlich und schluckte ein paar Mal gar bedeutsam und dann verschwand es im Erdloch. Die Lichtlein aber sprangen auf den kleinen Tannenbaum hinauf und die Zündholzschachtel, die aus so guter Familie war, zog sich ein Zündholz nach dem anderen aus dem Magen, strich es an der braunen Reibfläche und steckte alle die Lichtlein der Reihe nach an. Und wie die Lichtlein brannten und leuchteten im tiefverschneiten Walde, da ist auch noch keuchend und atemlos vom eiligen Laufen das Pfefferkuchenherz angekommen und hängte sich sehr freundlich und verbindlich mitten in den grünen Tannenbaum, trotzdem es nun doch die warmen Filzschuhe unterwegs verloren hatte und arg erkältet war. Der kleine Tannenbaum aber, der so gerne ein Weihnachtsbaum sein wollte, der wusste gar nicht, wie ihm geschah, dass er nun doch ein Weihnachtsbaum war.
Am anderen Morgen aber ist der Dachs aus seiner Höhle gekrochen, um sich das Pfefferkuchenherz zu holen. Und wie er ankam, da hatten es die kleinen Englein schon gegessen, die ja in der heiligen Nacht auf die Erde dürfen und die so gerne die Pfefferkuchenherzen speisen. Da ist der Dachs sehr böse geworden und hat sich bitter beklagt und ganz furchtbar auf den kleinen Tannenbaum geschimpft.
Dem aber war das ganz einerlei, denn wer einmal in seinem Leben seine heilige Weihnacht gefeiert hat, den stört auch der frechste Frechdachs nicht mehr.

(Manfred Kyber, 1880 - 1933)










Weihnachtszeit

Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Vor dem Dorf, darin verschneit
Jeder Hof und jedes Haus,
Vogelbeerbaum, Nacht für Nacht
Hundert Lichtlein trägt, entfacht,
Die da leuchten weit hinaus.
Achtet seiner Herrlichkeit
Niemand auch im Wintergraus,
Bläst der Wind doch keins ihm aus,
Alle strahlen dicht gereiht -
Wunder schafft die Weihnachtszeit.

(Martin Greif, 1839 – 1911)




Adventliche Grüsse Yvonne

Tigerlilie Offline

Administrator


Beiträge: 5.320
Punkte: 5.730

17.12.2009 00:18
#18 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen

~ * ~ * ~ * ~





Gibt es den Weihnachtsmann? Hier wird es erforscht!



Hier soll logisch begründet werden, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt oder nicht!

1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen,
die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies
nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems,
Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an,
dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von
Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für
jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den
Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen
Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder
dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als
Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung
von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss,
plus Essen usw.

Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit.
Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km
pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~

4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein
mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann,
der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der
Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten
nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht
einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.



5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere
aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch
16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen
aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen
einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der
Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen
Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss:

WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.

~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~

~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~

Liebs Grüßle Bigi

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
~ Buddha ~

Hans-Otto Offline

Administrator


Beiträge: 7.459
Punkte: 10.212

18.12.2009 08:27
#19 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen


(@biggi: Da warst Du ja auch dabei, am Stübenwasen)

Der Adventskranz

Der Adventskranz, ursprünglich mit 24 Kerzen bestückt ist uns in der heutigen Version mit 4 Kerzen (für jeden Adventsonntag 1) einer der beliebsten Begleiter durch die Adventszeit.

Den Adventskranz sieht man in verschiedenen Versionen:
Ein geschmückter Kranz aus Tannen, Weidenzweigen, Moos oder aus Kunststoff, Glas oder Metall. Auch eine große Wurzel wird in manchen Familien geschmückt und mit Kerzen versehen aufgestellt.

Schon in der Antike kommt der Kranz als Siegeszeichen vor. Geht man den Spuren der wenig mehr als hundertjährigen Geschichten des Adventskranzes nach, so stößt man auf den evangelischen Theologen Johann Wichern(*1808, +1881), den Begründer und Bahnbrecher der Inneren Mission, der 1833 in Hamburg-Horn das 'Rauhe Haus' gründete. Dort brannten auch um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die ersten Adventsleuchter.

Am 1. Advent des Jahres 1838 bezeugen die Tagebücher von Johann Wichern die Benutzung von kranzförmig aufgestellten bunten Wachskerzen für eine Andacht.

Ab 1840 wurde im Rauhen Haus jedes Jahr im Advent eine Andacht gehalten. Dann versammelten sich alle Zöglinge und Pfarrer im Betsaal, Wichern erzählte von Advent und Weihnachten. Sie sangen auch viele Lieder. Weil jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. Jeden Tag kam eine Kerze mehr hinzu. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufge- hängt war. Jeden Tag bis Weihnachten wurde eine weiter Kerze angezündet am 24. Dezember brannten alle 24 Kerzen.

1851 wurde der Holzreif schon mit Tannenzweigen versehen als Zeichen für das Leben. So hing vor über hundert Jahren im Rauhen Haus in Hamburg der erste Adventskranz.

Allmählich hat sich die Sitte des Adventkranzes dann von Norddeutschland weiter verbreitet. Dieser Brauch wurde auch von evangelischen Familien fortan sofort übernommen. Nach dem 1. den Weltkrieg hat u. a. die Jugendbewegung dem Adventskranz zu seiner heutigen Verbreitung verholfen.

1925 hing 1 Adventkranz zum 1. mal in einer katholischen Kirche in Köln (Deutschland) mit 4 Kerzen, seit 1930 fortan auch in München. Dieser Brauch verbreitete sich bis heute weltweit.


Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
'Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.'

Erich Kästner

Hans-Otto

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(über rauhe Pfade zu den Sternen)


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19.12.2009 01:15
#20 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen



19. Dezember

Rezept für ca 50 Stck Vanillekipferl

250 g Mehl
200 g Butter
100 g gemahlene Mandeln
70 g Zucker
1 Prise Salz

zum Bestreuen:
100 Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung des Vanillekipferl Rezept:

Wiege die Zutaten mit einer Küchenwaage ab und mische alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig und stelle diesen 1 Stunde in den Kühlschrank.
Dann forme daraus kleine Hörnchen (sogenannte Kipferl). Lege die Hörnchen auf ein Backblech und backe sie im vorgeheizten Ofen bei 180°C 10-12 Min. Dann sollten sie hellgelb sein.
Mische den Puder- und Vanillezucker und bestreue die warmen Vanillekipferl damit.

Winternacht
Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie im Traum ...

Die fiel dazu wie im Traum ...
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
aus dem silbernen Sternenraum.

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
so leis als wie im Traum ...

So leis als wie im Traum ...
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.

Da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.
Christian Morgenstern

Noch 6 Tage bis Weihnachten, dann ist es da
dann schreit es laut: HURRA!
dann leuchten Kinderaugen hell
dann ist das Christkind zur Stell.
dann brennen die Kerzen, es leuchten die Augen in ihrem Schein
dann singen und flüstern Grosse wie Kleine, das ist manchmal gemein
dann sind Kiloweise Plätzchen verbackt
dann gibt es keine Mandeln mehr, noch nicht mal gehackt.
Noch 6 Tage bis Weihnachten, dann haben Kinderseelen die glückliche Ruh
Noch 6 Tage bis Weihnachten, dann ist kein Geschenk mehr zu
dann passiert was in der alten Geschichte im Stall
dann glitzern die Sterne wieder, man meint, man höre das Knistern im Stroh, in der Ferne der Hall
Noch 6 Tage bis Weihnachten, dann gibt es ausser leuchtenden Kinderaugen auch Elternaugen, Großelternaugen, die schauen und staunen was
in 6 Tagen bis Weihnachten gebastelt, gebacken, musiziert und geprobt
in 6 Tagen bis Weihnachten, da werden wir alle gelobt.
Ich wünsche Euch noch friedvolle 6 Tage bis Weihnachten, verbringt sie gesund und munter und auch froh
wie der Mops im Haferstroh!!!

GLG
NIna

"Those who bring sunshine into the lives of others cannot keep it from themselves." –
Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten.
Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London

Icy_69 Offline

Edelweiss


Beiträge: 997
Punkte: 997

20.12.2009 06:09
#21 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen

20.Dezember



Winterfreuden

Nicht nur der Sommer, sondern auch
Der Winter hat sein Schönes,
Wiewohl man friert bei seinem Hauch,
So ist doch dies und jenes
Im Winter wirklich angenehm,
Besonders dass man sich bequem
Kann vor dem Frost bewahren,
Und auch im Schlitten fahren.
Das weite Feld ist kreidenweiß,
Wem machte das nicht Freuden?
Die Knaben purzeln auf dem Eis,
Wenn sie zu hurtig gleiten,
Und ist nicht die Bemerkung schön,
Bei Leuten, die zu Fuße geh'n,
Dass sie schier alle springen
Und mit den Händen ringen?
Und wenn man sich versehen hat,
Mit Holz, um einzuheizen,
So muss die Wärme früh und spat
Uns zum Vergnügen reizen,
Man richtet mit zufried'nem Sinn
Den Rücken an den Ofen hin,
Und wärmet sich nach Kräften
Für Haus- und Hofgeschäften.
Ein altes Buch zur Abendzeit
Muss ich zumeist doch lieben,
Wenn man da liest die Albernheit
Der Vorzeit schön beschrieben,
Man sitzt und liest und freuet sich
Und danket Gott herzinniglich
Genügsam und bescheiden
Für uns're jetzgen Zeiten.

(Ludwig Eichrodt (1827-1892)

lg Sabine
Tatsachen hören nicht auf zu bestehen, nur weil sie ignoriert werden.

(Aldous Huxley)

Fundkatze Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 5.141
Punkte: 13.531

21.12.2009 06:13
#22 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen




Oblaten (Backoblaten) die "Unterlage" für Weihnachtsgebäck
Der Name Oblate stammt vom lateinischen "oblatus", und dieses von "offere" (engl. "to offer").
Oblaten sind also einmal Menschen, die ihr Leben Gott und den Mitmenschen anbieten, hingeben, schenken wollen,
aber auch dünne, aus ungesäuertem Mehlteig, ohne Zugabe von Triebmitteln, zwischen Heizplatten gebackene Teigplatten.
Diese nennt man Backoblaten.
Sie werden wie Waffeln zwischen heißen Eisen gebacken und in runde, rechteckige und in Figurenformen geschnitten.
Oblaten werden in der christlichen Liturgie als Hostie verwendet, in der Weihnachtsbäckerei dienen sie als
Unterlage für Makronen, Lebkuchen oder Konfekt und werden dann als Backoblaten bezeichnet. Früher wurde vor allem
Lebkuchengebäck gerne mit mit diesen "Prägebildern" dekoriert, die von den Empfängern eifrig gesammelt wurden.

Berühmt sind daneben auch die Karlsbader Oblaten, eine Dresdner Spezialität.Die feinen Edelwaffeln mit
Haselnuss- oder Schokoladenfüllung werden immer noch nach 200 Jahre alter Karlsbader Rezeptur gebacken.
Je zwei der sehr dünnen Platten mit etwa 18 cm Durchmesser werden mit einer Masse aus Zucker und Mandelsplittern
(früher Karlsbader Sprudelsalz) zusammengeklebt. Eine andere Form besteht aus je zwei, drei oder vier kleineren
Teigplatten (etwa 11 cm Durchmesser), zusammengehalten und gefüllt mit einer Schokoladenmasse.
(Quelle: Wikipedia)

Die Oblatenherstellung begann ca. 1865 - 1870 mit der Patentierung von litographischen Dampfpressen.
Gleichzeitig begann die Ära der Sammel- und Reklamebilder, Glanzbilder, Speisekarten, Etiketten etc. Die
heute nostalgischen Klebebilder, auch als Schokoladenbildchen, Zusatz von Zigarettenpackungen oder auf
Bouillonbüchsen gedruckt, ergänzten die Oblaten in schönster Weise. Blattmedaillons, Liebesmarken, Rosenbilder,
Poesiebilder, Stammbuchblümchen, Vielliebchen, Lackbilder, scraps, Victorian die-cut, Relief-Bilder, Poezieplaatjes,
Decoupage, Swaps, Nouveautes - ihre Blütezeit hatten sie um 1900, aber auch später gab es noch schöne Exemplare.
Fein säuberlich in Hunderten von "Prachtalben" gesammelt, haben sie noch die Jugend unserer Grosseltern mitgeprägt.
Der Sammeleifer kannte dabei keine thematischen Grenzen: Mensch und Tier, Geschichte und Kultur, fremde Völker und
die "wilde" Natur - alles wurde für diese auch pädagogisch animierten Darstellungen mobilisiert.

Bevor man in Polen mit dem Weihnachtsessen beginnt, teilt man sich geweihte Oblaten und wünscht sich alles Gute und
Gesundheit. Diese etwa postkartengroßen, rechteckigen Oblaten mit eingestanzten Weihnachtsszenen gehören so sehr zu
einer polnischen Weihnacht, dass jedes Jahr Tausende von Briefen mit Oblaten an die im Ausland lebenden Polen versandt
werden.



Die Geburt Jesu in Bethlehem
ist keine einmalige Geschichte,
sondern ein Geschenk,
das immer bleibt.

Martin Luther

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

hexi66 ( gelöscht )
Beiträge:

22.12.2009 10:38
#23 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der erste Stern

Am Himmel glänzt ganz hell und fern,
der allererste Abendstern.
Rings um ihn ist dunkle Nacht,
der Stern hält stolz die Abendwacht.

Er schaut zur Erde, auf jedes Tier,
blickt auf die Häuser, schaut auch zu dir.
Er schickt mit seinem Silberschein,
dir gute Wünsche ins Haus hinein.

Und naht die liebe Weihnachtszeit,
trägt er sein schönstes Silberkleid
und hält für dich am Himmelsbaum
bereit den schönsten Weihnachtstraum.

Steig auf den Silberschein zum Baum
und pflücke dir dort einen Traum.
Der Stern strahlt dir auf deiner Reise,
schließ die Augen und sei ganz leise.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Liebs Grüßle Anja

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Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein (Charlie Chaplin)

Hans-Otto Offline

Administrator


Beiträge: 7.459
Punkte: 10.212

23.12.2009 04:39
#24 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen




Von dunklen Tannen dicht umstellt,
steht still ein Haus am End' der Welt.
Da drinnen haust auf seine Art,
ein alter Mann mit langem Bart.

Wenn's Winter wird, da gibt's zu tun.
Nicht mal am Abend kann er ruh'n.
Und wenn's die ersten Flocken schneit,
dann flüstert er: "Bald ist's so weit!"

Eines Abends schwebt ganz sacht
ein Engel nieder durch die Nacht.
Er schwebt, umglänzt vom goldnen Schein,
auf's Häuschen zu und tritt hinein.

"He Alter!" ruft er, "Sei bereit!
Dezember ist's und Weihnachtszeit."
Der Alte streicht den langen Bart
und spricht: "Ich bin bereit zur Fahrt."

Drei Tage drauf klopft's bei dir an;
Du kriegst 'nen Schreck:
Der Weihnachtsmann!




Hans-Otto

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(über rauhe Pfade zu den Sternen)


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Kochmauserl Offline

Ehrenmitglied

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Punkte: 36.638

24.12.2009 00:11
#25 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen
















Im stillen Glanz ruht weiß der See
die Landschaft eingebettet in ganz viel Schnee
Gott hat zu uns gesandt sein Kind
weil wir alle Sünder sind.
Es kam zu uns in kalter Nacht
Maria und Josef haben es bewacht.
Ochs und Esel standen Geleit
die hl. Drei Könige waren auch nicht weit.
Sie brachten Geschenke, dem kleinen Kind
um die Hütte wehte leis der Wind.
Die Engel sangen im himmlischen Chor
ja selbst der Himmel brachte seinen schönsten Stern hervor.

Der heilige Abend öffnet unsere Herzen,
am Christbaum brennen viele Kerzen.
Kinderaugen glänzen und fassen es kaum
Geschenke liegen unter dem Baum.
Weihnachten macht vergessen
wie von Weh die Welt zerfressen
Wir stimmen ein Lied an: „ Stille Nacht“
Und erfreuen uns an der Lichterglanz Pracht.


Verfasser: Kochmauserl





Lieben Gruß vom Kochmauserl

Keiner verdient deine Tränen und wer sie verdient, wird dich sicher nicht zum Weinen bringen.

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