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Dieses Thema hat 24 Antworten
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  wichtige DATEN und KALENDER
Seiten 1 | 2
Tigerlilie Offline

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29.11.2009 02:36
Adventskalender 2009 Thread geschlossen

Meine Lieben ,

wir werden wieder einen Adventskalender basteln. Einige meldeten sich schon zum mitmachen ... vll schreibt ihr mal
an Kochmauserl, wann genau ihr könnt und sie teilt es dann ein. Falls jemandem mal etwas dazwischen kommt an "seinem" Tag,
so sucht er sich einen Ersatz .... oder meldet es Kochmauserl oder mir.

Schaut euch mal die letztjährigen Kalender an, um ein bisschen ein Bild davon zu bekommen, wie man es gestalten könnte.
Schön wären selbstgemachte Fotografien oder spezielle Dinge (wie meine Hand unten). Kann ja auch einfach was
aus dem Alltag geknipst sein . WANN ihr den Beitrag reinsetzt überlassen wir diesmal euch.... nur wäre es schön, wenn er noch
am selben Tag auch erscheint. Vergesst auch nie die Quellenangaben von euren Texten und Bildern.

Kommentare zum Kalender bitte wieder gesondert unter Weihnachten allgemein, damit der Kalender nicht unterbrochen wirkt. DANKE

Nun freuen wir uns auf eine gemütliche und vor allem auch gesunde Vorweihnachtszeit. Wünsche euch allen hier beim
Kalender gestalten ganz viel Freude und Spass und für morgen einen wunderschönen 1. Advent!



Kaum zu glauben, dass schon der 1. Advent sein soll. Das sind nicht etwa Christrosen auf dem Bild, nein,
es sind normale Rosen aus dem Garten! Egal, auch wenn das Wetter nicht danach aussieht - es IST der 1. Advent,
da muss halt die erste Kerze angezündet werden. Im Taubenschlag natürlich passend mit einem Handzeichen.
Der erste Finger ist schon ein wenig kürzer geworden. Aber was machen wir mit dem 5. Finger? Wenn der 4. Advent
schon auf den Heiligen Abend fällt, dann können wir den ersten Weihnachtstag ja zum 5. Advent erklären und zu
Weihnachten den Daumen anzünden. ;-)

Quelle: Bild u. Text von taubenschlag.de

~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~

Liebs Grüßle Bigi

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
~ Buddha ~

Kochmauserl Offline

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01.12.2009 00:37
#2 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen









Ursprung des Adventkranzes


Schon aus der Antike kennen wir den Kranz als Siegeszeichen.
Für die Adventszeit wird ein Kranz aus Tannenzweigen, in England
auch aus Stechpalmen und Efeu, gebunden, auf dem vier Kerzen
angebracht werden.

Das Licht ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen,
und es vertreibt die Dunkelheit.

Diese schöne Sitte ist ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch,
der noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts in vielen deutschen
Familien unbekannt war.

Allmählich hat sich die Sitte des Adventskranzes dann von Norddeutschland aus weiter verbreitet.

Ab 1925 fand der Adventskranz, allerdings mit nur noch vier Kerzen, seinen Weg in die katholische Kirche.

Die heutigen traditionellen Adventskränze bestehen aus gebundenen Tannenzweigen und vier roten Kerzen. Oft wird der Kranz mit Kugeln und Schleifen geschmückt. Sie sind mittlerweile weltweit verbreitet.







* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


"Ich bin sehr besorgt um meine Frau. Sie ist bei diesem schlimmen Schneetreiben in die Stadt gegangen."
"Na, sie wird schon in irgendeinem Geschäft Unterschlupf gefunden haben!"
"Eben deshalb bin ich ja so besorgt!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *




Lieben Gruß vom Kochmauserl

Keiner verdient deine Tränen und wer sie verdient, wird dich sicher nicht zum Weinen bringen.

Tigerlilie Offline

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02.12.2009 00:32
#3 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen



Wunder geschehen ....

... auch noch in der heutigen Zeit. Ich hab zwar kein Wunder erlebt, aber die letzten 4 Monate doch ganz arg mitbekommen,
wie es sozial schwachen Menschen in unserem Staat ergeht und teilweise ergehen könnte, wenn sie niemanden haben, der ihnen
ein bisschen über den "steinigen Weg" hilft. So hab ich mir heute etwas besonderes für euch ausgesucht:

Der Strassenchor ist eine reale Dokusoap, die zur Zeit auf dem neuen Fernsehsender ZDF neo läuft. Ihr Ziel ist es, sozial
schwach gestellten Menschen eine Stimme zu geben. Die Aufgabe, als Gruppe eine Chorgemeinschaft zu bilden, vermittelt ihnen
das Gefühl gebraucht zu werden und Teil unserer Gesellschaft zu sein. Und vielleicht hilft ihnen das hierbei neu gewonnene
Selbstwertgefühl auch dabei, ihre schwierige Lebenssituation langfristig zu verändern.

http://www.youtube.com/watch?v=FRdCKqDU7...player_embedded


Und damit ihr noch ein bisschen Spass habt ~ hier was für Schneeliebhaber
eine Virtuelle Schlittenfahrt

http://fsk.deviantart.com/art/Line-Rider-beta-40255643

Dort kann der Surfer sich einen eigenen Parcours kreieren und ein (oft als bedauernswert zu bezeichnendes) Figürchen
diese halsbrecherischen Routen hinab gleiten respektive stürzen lassen.

Um das Spiel nutzen zu können, muss Flash auf dem Rechner installiert sein. Wenn man vom Startbildschirm weiter klickt,
gelangt man auf die Zeichenfläche. Dort kann man (am besten von links oben nach rechts unten) einen Schlittenhügel zeichnen.
Mit Klick auf den "Play"-Button (das ist der Pfeil ) fährt die virtuelle Figur diesen eigens kreierten Hügel herunter.
Wer will, kann ganz am Ende der Site auch Videos von den Schlittenfahrten anderer Surfer ansehen.

Viel Spass beim Schlitteln ;-))

~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~

Liebs Grüßle Bigi

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
~ Buddha ~

Hans-Otto Offline

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04.12.2009 05:57
#4 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen

Beinahe - mit ein wenig Verspätung....




Wenn über Wege, tief verschneit,
der Schlitten lustig rennt,
im Spätjahr, in der Dämmerzeit,
die Wochen im Advent,
wenn aus dem Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose,
blüht unverdorrt im Frost noch fort,
die weiße Weihnachtsrose.

Kein Blümchen sonst auf weiter Flur;
in ihrem Dornenkleid
nur sie, die nied’re Distel nur,
trotzt allem Winterleid.
Das macht, sie will erwarten still
bis sich die Sonne wendet,
damit sie weiß, daß Schnee und Eis
auch diesmal wieder endet.

Doch ist’s geschehn, nimmt fühlbar kaum
der Nächte Dunkel ab,
dann sinkt mit einem Hoffnungstraum
auch sie zurück ins Grab.
Nun schläft sie gern; sie hat von fern
des Frühlings Gruß vernommen,
und o wie bald wird glanzumwallt
er sie zu wecken kommen.


Hans-Otto

per aspera ad astra
(über rauhe Pfade zu den Sternen)


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No problem Offline

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04.12.2009 15:15
#5 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen



4. Dez.

Am Vierten Dezember ist es noch 20 Tage weit
dann soll sein, das Christkind bereit
am Vierten Dezember ist noch heimliches Vorbereiten im Gang
mehrere Vögelein man hört mit ihrem Gesang
am Vierten Dezember - zwei Tag vor Nikolaustag
man noch gar nicht so an Weihnachten denken mag
emsiges Arbeiten, tägliche Arbeit
ein Jeder ist zum Basteln bereit
Am Vierten Dezember, noch 20 Tage ist es hin
dann läuten die Glöcklein ihr Bimmelimm...
Am Vierten Dezember necken und locken in schwindelnder Höh´
die Regentropfen einander, wann sie werden endlich zu Schnee!
Dezember, der 4. ist´s, das weiss jedes Erdenkind
auch ein Hinweis darauf, dass bald Jahr wieder endet, manchem zu geschwind.
Heute, am 4. Dezember sítzen Rab und Fuchs, Reh und Hase
am Waldesrand und bekommen wie wir Menschen, eine kalte Nase.
Einen schönen 4. Dezember wünsche ich Euch!
*

GLG
NIna

"Those who bring sunshine into the lives of others cannot keep it from themselves." –
Diejenigen, die Sonnenschein in das Leben anderer bringen, können ihn nicht von sich selber abhalten.
Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London

Icy_69 Offline

Edelweiss


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04.12.2009 22:06
#6 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen




Krampal, Krampal, Besnstü
Das i a gaunz a freche woa,
is oigemein bekaunnt.
Drum dazö i eng grod jetzt amoi,
aus mein Lebm an kloanen Schwaunk.
I woa nu gaunz a kloanes Gfrast,
es woa um Nikolaus herum,
i hob mi gfreit, das ea jetzt kimmt
wei dea geht jo do um.
Do geht de Tia auf, auf amoi
und wer is plötzlich hier?
"Wia da Nikolo schaut dea ned aus,
eha wia unsa Stier".
Des hob i gschrian,
mit recht vü Spott,
ea hot des ned vatrogn,
do rennt ma dea auf oamoi noch,
wos soll i eng sogn.
Grennt bin i a,
des is jo kloa,
glaubts i loß mi schlogn?
Daun hob i eam eascht narrisch gmocht,
mit an kloan Gedicht,
"Krampal, Krampal, Besnstü",
kennts olle jo de Gschicht.
Jetzt woa ea wüd,
ois wia a Noar,
grasselt hot de Kettn,
I aussi bei da hintan Tia
und umi üba d’Gstettn.
Da Krampal, dea woa a ned bled,
hot gwisst, wos i jetzt spü
und wia i bei da vordan Tia
wieda eine wü,
steht dea muadsdrum schiache Kerl,
brettlbroat voa mia.
Grissn hots mi, glaubts ma des,
grod so wia nu nia.
De Zunga hängt dem Lackl aus,
dunglrot und laung.
I hupf in d’Häh und zah amoi
und jetzt wiad ma baung.
I hob des Trumm glei in da Haund,
vadattert er jetzt is,
nu nia hot ma an Krampus gsegn,
ohne Zunga in sein Gfriß.
Unsa Stia, dea is a Dreck dagegn,
sovü hot dea plärrt,
gfiacht hob i mia trotzdem ned,
i moa des hot eam gstärt.
A Niederloge so wia de,
kaun ea, scheints, ned vaküfeln,
so schnappt ea si sein Buglkoab
und losst si nimma zwüfeln.


lg Sabine
Tatsachen hören nicht auf zu bestehen, nur weil sie ignoriert werden.

(Aldous Huxley)

Kochmauserl Offline

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06.12.2009 00:15
#7 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen





















Vor langen, langen Jahren
in einem fernen Land
lebt´einst ein heiliger Bischof,
Sankt Nikolaus er genannt.
Er war geliebt von groß und klein,
denn alle wollte er erfreun,
und noch vom Himmel steigt er nieder,
beschenkt die guten Kinder wieder.

Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus,
denn heute kommt der Nikolaus;
und wart ihr immer gut und brav,
dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf.
Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss'
und gutes Backwerk, zuckersüß
doch für das böse, schlimme Kind
legt er die Rute hin geschwind.






Eigelbmakronen

Zutaten:
4 Eigelbe
125 g Puderzucker
1 Prise Salz
2 P. Rum-back v. Schwartau
200 g gem. Haselnüsse
runde Oblaten

Eigelb, Puderzucker und Salz in die Rührschüssel geben
und mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Rum-Back zufügen und Nüsse unterrühren.
Mit dem Teelöffel kleine Kugeln formen und auf Oblaten setzen.
Den Teelöffel immer wieder in kaltes Wasser tauchen, damit nichts klebt.

Backzeit: ca. 15 Minuten bei 140 °







Es fragt ein Schotte seine Frau: "Was wünschst du dir dieses Jahr zu Weihnachten?"
"Ich weiss nicht", antwortet seine Frau.
"Gut, dann schenke ich dir ein weiteres Jahr zum Überlegen."


__________________________________________


~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Lieben Gruß vom Kochmauserl

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Fundkatze Offline

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07.12.2009 08:49
#8 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen







Oh schöne herrliche Weihnachtszeit.
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit
(Hoffmann von Fallersleben)


Die Ware Weihnacht
ist nicht
die wahre Weihnacht.
(Kurt Marti)





Äpfel, die Paradiesfrüchte in der Weihnachtsküche
Um die Weihnachtszeit haben Äpfel Hochkonjunktur - als leckere Bratäpfel, gefüllt mit Honig und klein gehackten Nüssen oder als kandierte Äpfel am Spieß. Äpfel sind kugelig - und als solche "Paradies-Früchte" und Sinnbilder der Fruchtbarkeit. Da der Apfel eine bis zum Winter haltbare Frucht in den nordeuropäischen Breitengraden ist, bot er sich als Baumschmuck schon in frühen Jahrhunderten an.
Im Christentum stellt der Apfel dann die Frucht der Versuchung dar und wächst am Baum der Erkenntnis. Der Bischof Ambrosius von Mailand (340-397 n. Chr.) verglich den am Kreuz hängenden Christus mit einem am "Baum des Lebens" hängenden Apfel; das Rot erinnert an das Blut Christi, das er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. So nahm er ihm den schlechten Ruf als Symbol der Versuchung.
In alten Krippen gab es sogar einen Apfelträger, der Maria und Josef einen Apfel brachte.
Seit dem Mittelalter wurden zu Weihnachten vor den Portalen der Kirchen Stücke aufgeführt, in denen die Vertreibung aus dem Paradies nachgespielt wurde. Dazu wurden Paradiesbäume aufgestellt, von denen an der dramaturgisch bestimmten Stelle "die Frucht" gepflückt wurde. Diese Frucht war nach zeitgenössischem Denken ein roter Apfel.
Am Ende der Weihnachtszeit, dem 6. Januar, durfte der Paradies- bzw. Christ- oder Weihnachtsbaum geplündert werden, d.h. die Früchte wurden "geerntet". Besonders beliebt als Weihnachtsschmuck war die Sorte "Sternrenette", ein sehr kleiner, saurer und knallroter Apfel, der im Spätherbst geerntet und im Volksmund "Weihnachtsapfel" genannt wurde. So sind die Äpfel die Vorläufer der roten Glaskugeln, die wir heute auch in anderen Farben finden. Reiben Sie schöne rote Äpfel einem Küchentuch glänzend und verzieren Sie sich mit weißer Zuckerschrift motivartig oder mit den Namen der Familienangehörigen. Trocknen lassen und am Stiel verdrahten. Mit schönen Bändern am Weihnachtsbaum aufgehängt sehen sie auch heute noch atttraktiv als Baumschmuck aus. Ist der Apfel ohne Stiel, kann man einen Schaschlikspieß hindurchstechen. Das untere Ende umknicken als Halt, das obere für eine Aufhängung verdrahten.



Mandel-Bratäpfel

Zutaten - für 4 Personen

4 Äpfel z.B. Boskop, Jonathan, Cox Orange
Fett für die Backform
8 EL Mandeln; feingehackt
20 g Butter
4 EL Zucker

Zubereitung

Die Äpfel waschen, trocknen und das Kerngehäuse ausstechen. In eine gefettete Form setzen, mit jeweils 2 EL Mandeln füllen und mit etwas Zucker bestreuen. Rund 20 Minuten bei 220 Grad C backen. Vor dem Servieren nochmals mit etwas Zucker bestreuen und sofort servieren.

Statt der Mandeln kann man die Bratäpfel auch mit geriebenen Haselnüssen, Preiselbeerkompott oder kandiertem Ingwer füllen. Eine besonders aromatische Kombination ist die Füllung mit gehackten frischen Feigen.

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

Tigerlilie Offline

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08.12.2009 00:57
#9 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen





~ * ~ Advent

~ Stille

Etwas mehr Zeit zum Zeitlassen,
etwas weniger Geschäftigkeit,
etwas mehr Muße……
Das sagt sich leicht.
Und doch:
Schon wenige Minuten Stille am Tag
im Schein einer Kerze –
und der Anfang ist gemacht.






~ * ~ ♥ ~ * ~ ♥ ~ * ~

Liebs Grüßle Bigi

Tu was du willst – aber nicht, weil du musst.
~ Buddha ~

funkmausi Offline

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09.12.2009 09:57
#10 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen







Auf dem Weihnachtsmarkt

Als ich Kind war, ging ich gerne mit meinem Vater zum Weihnachtsmarkt, denn dort befand sich in der
Mitte eine Ponyreitschule. Ich kann mich noch gut erinnern; mein Vater setzte mich auf ein kleines
Pony. Ich war von nun an wie verzaubert. Das Pferdchen setzte sich in Bewegung und ich spürte nebenmir
die stützende Hand meines Vaters und alles drehte sich um mich herum und ich bekam leuchtende Augen.
Lichter brannten, wohin ich schaute, dort der Weihnachtsbaum, da der leuchtende Engel in der Mitte,
hier das Pferdchen und ganz oben, weit, sehr weit von hier funkelten bereits die ersten Sterne.
So muss das Paradies sein, stellte ich mir vor. Und noch heute denke ich oft an früher zurück,
an das Paradies, wie es mir zuerst erschienen war.

(Roland Leonhardt)














mit Adventlichen Grüssen Yvonne

Hans-Otto Offline

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10.12.2009 00:02
#11 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen

.
.
Von draus' vom Walde kommen wir her....





Licht breitet sich aus

Eine Kerze
Entzündet in der Dunkelheit
Gibt Licht
Sie erleuchtet
Läßt erkennen
Gibt Hoffnung

Eine Kerze

Auch Du
Kannst
So eine Kerze sein

Es ist Advent



... zum Schluss noch eine kleine Wetterregel:

Hat der Dezember Eis und Schnee,
sitzt kein Mensch im Strandcafé.

Hans-Otto

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11.12.2009 21:44
#12 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen

Wenn spät am Abend der Schlitten fährt,
der Schnee am Himmel nach unten die Sicht verklärt
dann kann es gar nicht anders sein
dann ist es der 11. Dezember, im nächtlichen Schein.
*

Der Himmel noch so blau und klar,
morgen schon kommen die Schneeflocken, eine tolle Schar.
*
Ich wünsche, wenn auch ziemlích spät, einen schönen 11. Dezember
der Euch in Erinnerung steht.

GLG
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Sir James Matthew Barrie, 9. Mai 1860 Kirriemuir, Schottland – 19. Juni 1937 London

Icy_69 Offline

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12.12.2009 06:07
#13 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen



12. Dez.


Heilige Johanna Franziska von Chantal
Lebensdaten
geboren am 28. Januar 1572 in Dijon (Frankreich)
gestorben am 13. Dezember 1641 in Moulins (Frankreich)
Vita
Johanna Franziska von Chantal gründete gemeinsam mit Franz von Sales den Orden "Von der Heimsuchung Mariens", den Orden der Salesianerinnen.
Johanna Franziska wurde 1572 als Tochter des burgundischen Parlamentspräsidenten Fremyot geboren. Mit 20 Jahren heiratet sie den Baron Christoph de Chantal. Johanna und Christoph führen eine glückliche Ehe und bekommen sechs Kinder, von denen allerdings zwei sehr jung sterben. Nach nur zehnjähriger Ehe verunglückt der Baron plötzlich bei der Jagd und stirbt. Johanna, nun allein in der Sorge um ihre vier Kinder, will von nun an nur noch Gott angehören. Sie widmet sich ganz der christlichen Erziehung ihrer Kinder und den Werken der Nächstenliebe. Im Gebet bittet sie immer wieder um einen Seelenführer, an den sie sich in schweren Zeiten wenden kann.
Als 32jährige lernt Johanna den Genfer Bischof Franz von Sales kennen. In ihm erkennt Johanna den von Gott gesandten Seelenführer. Aus dieser Begegnung entwickelt sich nach einiger Zeit eine innige geistige Freundschaft. Gemeinsam mit dem Bischof gründet Johanna 1610 den Orden "Von der Heimsuchung Mariä". Die Gemeinschaft soll jungen Frauen ein heiligmäßiges Leben ohne die strengen Regeln der anderen Orden ermöglichen. In Annecy entsteht das Mutterhaus der Salesianerinnen, von wo aus Johanna Franziska noch 81 weitere Klöster im ganzen Land gründet.
Nach Franz von Sales Tod 1621 leidet sie schwer, bleibt aber voller Einsatz für den neu gegründeten Orden. Ihre Schmerzen erträgt sie in tiefem Glauben klaglos. Ganz auf Gott vertrauend versteht sie ihr Leiden als Prüfung ihres Herrn. Schon in den Briefen an Franz von Sales, die noch heute erhalten sind, wird ihr tiefes Gottvertrauen offenbar. Johanna Franziska von Chantal stirbt 1641 während einer Besuchsreise in dem Kloster von der Heimsuchung zu Moulins. Ihr Grab befindet sich in der Salesianerinnenkirche von Annecy.
Namensbedeutung
Johanna bedeutet "Gott ist gnädig" (griechisch).
Franziska ist die weibliche Form von Franziskus ("der Französische") (italienisch).
Namensableitungen
Von 'Johanna' leiten sich folgende Namen ab: Jana, Jane, Janet, Janina, Janine, Janka, Jeanne, Jeanette, Jennifer, Jenny, Jessy, Hanna, Hanne, Nana, Nina, Jo, Joan, Juana, Juanita, Gianna, Giovanna.
Von 'Franziska' leiten sich folgende Namen ab: Francesca, Francoise, Franzi, Ziska, Sissy, Fanny, Franja.
Darstellung
Johanna Franziska von Chantal wird dargestellt im Ordensgewand der Salesianerinnern. Manchmal trägt sie ein Herz in der rechten und ein Buch in der linken Hand.
Patron/in
Johanna Franziska ist Patronin der Salesianerinnen und für eine glückliche Entbindung.


lg Sabine
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(Aldous Huxley)

funkmausi Offline

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13.12.2009 16:00
#14 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen






Die weissen Tücher

Im Abteil eines Schnellzuges sass ein junger Mann. Er war schäbig gekleidet und sah verwahrlost aus.
Es gab nur wenige Fahrgäste. Ein Herr stieg noch zu. Er war älter und macht einen vornehmen Eindruck. Er sah den jungen Mann, murmelte etwas vor sich hin und nahm den Platz schräg gegenüber ein. Sie blieben allein im Abteil, und lange Zeit fiel kein Wort. Jeder hing seinen Gedanken nach. Nur manchmal musterten sie einander mit einem verstohlenen Blick, der eher Verachtung als Sympathie auszudrücken schien. Schliesslich brach der Jüngere das Schweigen.

"Vor 4 Jahren- ich war kaum 16 geworden- bin ich auf dieser Strecke in umgekehrter Richtung von zu Hause weggefahren. Die Eltern haben ständig an mir herumgenörgelt und nichts an mir war ihnen recht. Ich war damals überzeugt, dass sie mich ohnehin nicht mehr mögen. Eines Abends hat sich eine günstige Gelegenheit geboten. Ich konnte mich heimlich mit Geld versorgen und stahl mich davon. Seither habe ich vieles erlebt: Freiheit und Glück nur selten, oft aber Einsamkeit und Leere. Vor 14 Tagen habe ich meinen Eltern das erste mal geschrieben. Wenn ich heimkommen darf, dann sollten sie ein weisses Tuch an den grossen Nussbaum vor dem Haus hängen. Heute würde ich mit diesem Zug vorbeifahren."

Je näher der Zug dem Heimtort des jungen Mannes kam, umso unruhiger wurde dieser. "Dürfte ich sie um einen Gefallen bitten", fragte er den vornehmen Herrn. "Noch zwei Kurven dann fährt der Zug in den Bahnhof ein. Vor der zweiten Kurve steht unser Haus und davor ein grosser Nussbaum, können sie für mich hinsehen ob dort das weisse Tuch hängt?"

Der junge Mann vergrub sein Gesicht in den Händen. Da kam der Zug um die zweitletzte Kurve, die Spannung wuchs ins Unerträgliche. "Und was sehen sie", flüsterte der junge Mann leise, "hängt ein weisses Tuch im Baum?"

"Nein, erwiderte der vornehme Herr, nicht nur ein Tuch, der ganze Baum ist übersät mit weissen Tüchern!"

(Autor unbekannt)









Mit Adventliche Grüssen Yvonne

Fundkatze Offline

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14.12.2009 06:10
#15 RE: Adventskalender 2009 Thread geschlossen





Lebkuchen und Pfefferkuchen - Weihnachtsgebäck mit langer Tradition

Lebkuchen - das ist das Fladenbrot aus wildem Honig der Ägypter, germanischer Honigkuchen und heilkräftiges Brot der Mönche (althochdeutsch "leb" =Heil-, Arzneimittel). Der "Heil"-Kuchen mit "heilenden" Kräutern und Gewürzen wurde ab 900 in süddeutschen Klöstern traditionell nach dem Weihnachtsgottesdienst als Heil- und Arzneimittel verteilt; er sollte "schmecken" lassen, wie "freundlich der Herr ist". Lebkuchen ist also ein traditionelles altes Gebäck und zählt zu den Formgebäcken (Gebildbroten). Es zeigt in der Regel Gestalten von Menschen, Heiligen, Tieren, Symbolen.
Pfefferkuchen sind eine besonders im ostsächsischen (Oberlausitz) Raum bekannte Lebkuchenart. Die Bezeichnung "Pfeffer" geht wahrscheinlich auf das Mittelalter zurück, als alle unbekannten, exotischen Gewürze, die für Pfefferkuchen benötigt werden (z.B. Zimt, Gewürznelken, Koriander u.v.m.) als Pfeffer bezeichnet wurden. In Pfefferkuchen ist selbst (von wenigen Rezepten abgesehen) kein Pfeffer enthalten. Eine Besonderheit des Pfefferkuchens ist, dass als Treibmittel keine Hefe beigemengt wird, sondern ausschließlich Hirschhornsalz und / oder Pottasche (Backtriebmittel mit der chemischen Substanz Kaliumcarbonat für lange zu lagerndes Kleingebäck). Im Gegensatz zu früher wird das aus viel Honig und orientalischen Würzen bestehende Gebäck heute mit Schokolade oder Nüssen verfeinert.

Das älteste schriftlich überlieferte Lebkuchenrezept stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird im Germanischen Museum in Nürnberg aufbewahrt. In Nürnberg gründete man 1643 eine "Lebküchnerzunft". Die Tochter eines solchen Lebküchners oder Lebzelters gab dem Elisenlebkuchen seinen Namen, welcher seit 1808 nur mit festgeschriebenem Reinheitsgebot hergestellt werden darf.

Bekannt sind die Thorner Lebkuchen (Thorner Kathinchen) aus Polen und gewidmet sind diese der Heiligen Katharina von Alexandria. Am 25. November, dem Gedenktag der Heiligen Katharina begann man traditionell mit dem Backen. In Thorn (Torun) gibt es auch ein Lebkuchenmuseum.

Zur Herstellung eines Lebkuchen oder Honigkuchenteiges für Dominosteine, Früchtebrot, Honig- oder Gewürzkuchen bedarf es: Honig, Mehl, Zucker, Eier, Nüsse, Zimt, Orangenschalen, Zitronenschalen, Koriander, Sternanis, Muskat, Muskatblüte, Fenchel, Nelken und Kardamom. Die frischen Gewürze machen die Qualität eines guten Lebkuchens aus. Die magenfreundliche Wirkung der ätherischen Öle der Gewürze wird gleich in den Lebkuchen mit hinein gebacken.
Früher wurde das Gebäck gerne mit Prägebildern - sogenannten Oblaten - dekoriert, die von den Empfängern eifrig gesammelt wurden.

Pulsnitzer Pfefferkuchen (geschützter Name) sind eine Lebkuchenvariation (ohne Fett) in vielen verschiedenen Sorten, die aus der sächsischen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz kommen. Die wichtigste Pulsnitzer Pfefferkuchensorte, die Spitzen, ist gefüllt und mit Schokolade bzw. Fettglasur überzogen. Ungefüllte Sorten sind z.B. das ""Alpenbrot", "Pflastersteine" und neuerdings auch "Hanfpfefferkuchen".

Aus Lebkuchenteig können aber nicht nur Gaumenfreuden, sondern auch traditioneller Christbaumschmuck gebacken werden. Besonders hübsch senden dabei figürliches Gebäck, im Lebkuchenmodel oder Springerle gebacken, aus.



Vom Honigkuchenmann
Keine Puppe will ich haben -
Puppen gehn mich gar nichts an.
Was erfreun mich kann und laben,
ist ein Honigkuchenmann,
so ein Mann mit Leib und Kleid
durch und durch von Süßigkeit.

Stattlicher als eine Puppe
sieht ein Honigkerl sich an,
eine ganze Puppengruppe
mich nicht so erfreuen kann.
Aber seh´ich recht dich an,
dauerst du mich, lieber Mann.

Denn du bist zum Tod erkoren -
bin ich dir auch noch so gut,
ob du hast ein Bein verloren,
ob das andre weh dir tut:
Armer Honigkuchenmann,
hilft dir nichts, du mußt doch dran!

Hoffmann von Fallersleben

Es grüßt die Fundkatze Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (T.S.Elliot)

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