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Dieses Thema hat 40 Antworten
und wurde 1.216 mal aufgerufen
 Tagesgeschehen und Politik
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hexi66 ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2007 20:56
Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten
Tod des kleinen Mitjas

aus AOL:
Leipzig/Schkeuditz - Die Suche nach dem Mörder des neunjährigen Mitja aus Leipzig hat am Montag bis zum Einbruch der Dunkelheit keine Ergebnisse gebracht. Knapp 200 Polizisten waren im Einsatz und durchsuchten Häuser, Gartenlauben und Waldstücke hauptsächlich im Leipziger Stadtteil Lindenthal. Für die Nacht waren weitere rund 100 Mann Verstärkung durch die Bundespolizei angekündigt

Mitja war am Donnerstagabend von seinen Eltern vermisst gemeldet worden. Die Polizei fand seine Leiche am Samstagabend in einer Gartenlaube in Leipzig-Schkeuditz, die dem Verdächtigen gehört. Der Junge war am Donnerstag auf dem Heimweg vom Hort, als ihn der Verdächtige vermutlich in der Bahn ansprach. Rätselhaft ist bisher unter anderem, warum die beiden laut Videomitschnitt aus der Bahn ein offenbar vertrauensvolles Verhältnis hatten.

Der Verdächtige ist einschlägig vorbestraft, 1998 war er wegen des versuchten Kindesmissbrauchs zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung und anschließender Führungsaufsicht verurteilt worden. Seitdem ist er aber laut Staatsanwaltschaft nicht mehr auffällig geworden. Bis vor kurzen habe er mit einer Frau und deren Tochter zusammengelebt.

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Als ich das im Radio hörte war ich entsetzt, wütend, traurig und hätte schreien können
Soll ich Euch mal sagen, was ich mit so einem machen würde???:
Ich würde im Stückweise den Schniddel (und das ist jetzt harmlos ausgedrückt) abschneiden, ihn
jämmerlich verbluten lassen, aber bevor es soweit ist zum "Steinigen" (jaaa, wie im Mittelalter)
freigeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und das über Stunden Stunden Stunden........

Und da sind wir wieder beim Thema: TODESSTRAFE!!!!! So ein Mensch (Wesen?) hat kein Recht zu leben !!
Wir hatten schonmal so ein ähnliches Thema: RAF, da kam ein Kommentar:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar"
Das Resultat ist ja wieder super gelaufen........................ich schreibe mich gerade wieder
in Wut und Rage.....

Ich möchte nicht die Mutter/Vater des Kleinen sein, keine Ahnung wie ich auf ein Zusammentreffen reagieren würde, sorry.......

LG hexi

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Jeder Tag an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag (Charlie Chaplin)

Kochmauserl Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 23.615
Punkte: 36.638

26.02.2007 22:44
#2 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Wenn ich mir vorstelle, er hätte meine Kleine in den Klauen gehabt, ich bin mir sicher dass ich ihn solange gejagt hätte wie ich atmen kann! Dann gäbe es keine Gnade ohne Rücksicht was mir dann blühen würde.

Lieben Gruß vom Kochmauserl

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag

Hotzenwaelder3009 ( Gast )
Beiträge:

27.02.2007 01:19
#3 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Ich kann eure Gedanken verstehen - obwohl ich keine Kinder habe. Aber ich habe einen guten Draht zu Kindern.

Ich wollte auch nicht in der Haut der Eltern stecken. Ich habe größtes Mitgefühl mit ihnen. Undmit allen anderen Eltern, die Kinder auf so schreckliche Art verloren haben.

Nur:
Würde uns die Todesstrafe weiterbringen?
Haben Länder, in denen es die Todesstrafe gibt, weniger Verbrechen dieser Art?
Was, wenn jemand zu Unrecht verurteilt wird?

Und noch was, ohne hier Polemik schüren zu wollen: Mir fällt auf, dass die Mehrzahl der Verbrechen an Kindern im ehemaligen Osten geschieht. Was kann die Ursache sein? Mir macht diese Entwicklung dort, ähnlich wie der starke Neonazismus, große Angst.

Kochmauserl Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 23.615
Punkte: 36.638

27.02.2007 07:04
#4 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Ich bin gar nicht für die Todesstrafe! Der Tod ist für mich keine Strafe sondern eine Erlösung allen Übels.
Warum also sollte ich sooo einem Schw... den Tod wünschen???
Nein, die bessere Strafe wäre; ihn für den Rest seines erbärmlichen Lebens hart arbeiten zu lassen und zwar ohne Lohn, nur für Essen und Schlafen unter strenger Aufsicht.

Lieben Gruß vom Kochmauserl

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag

Brockenhexe ( gelöscht )
Beiträge:

27.02.2007 08:48
#5 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Zitat von Hotzenwaelder3009


Und noch was, ohne hier Polemik schüren zu wollen: Mir fällt auf, dass die Mehrzahl der Verbrechen an Kindern im ehemaligen Osten geschieht. Was kann die Ursache sein? Mir macht diese Entwicklung dort, ähnlich wie der starke Neonazismus, große Angst.


Das kann ich gut verstehen.
Du fragst warum das so ist?
Der Osten Deutschlands ist von Arbeitslosigkeit auf einem so großen zusammenhängenden Gebiet am meisten betroffen.
Was tun also Menschen , die jung genug sind und unbedingt arbeiten wollen?
Sie gehen weg.
Was bleibt?
Alte , kranke , Menschen die nicht arbeiten wollen.
Natürlich auch einige die Arbeit haben.Und einige die aus familiären Gründen nicht weg können.
Dadurch sinken auch die Arbeitslosenzahlen in der Statistik. Aber die Hoffnungslosigkeit bleibt!
Das merkst Du schon bei den Schülern, wodurch sie sehr anfällig für Versprechungen von Rechten werden.
Zumal diese ihre Taktik ändern und Angebote wie Kinderfeste u.ä. machen.
Hinzu kommt die (seit der Wende) zunehmende Kälte gegenüber den Mitmenschen.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Ich bin froh sehr nette und hilfsbereite Nachbarn zu haben, mit denen man auch mal feiern kann.
Ansonsten macht mir die Entwicklung hier auch Angst.

Liebe Grüße
Brockenhexe

Hotzenwaelder3009 ( Gast )
Beiträge:

27.02.2007 16:31
#6 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Danke für deine Hinweise, die sehr schlüssig sind.

Ich habe für mich allerdings auch einen Gedanken, wo eine der Ursachen liegen könnte... Und zwar im untergegangenen Sozialismus bzw. in dessen Art, mit den Menschen umzugehen.

Kann es nicht auch sein, dass viele Menschen in den neuen BuLä das Problem haben, dass sie nicht mit den so genannten christlichen Werten (Nächstenliebe usw.) aufgewachsen sind? Viele Menschen dort haben zwischen 1933 und 1989 - also 56 Jahre bzw. rund drei Generationen - unter brauner und roter Diktatur gelebt haben. In dieser Zeit galt die christliche Lehre nichts.

Ich bin aus der Kirche ausgetreten, was aber nicht bedeutet, dass ich an nichts glaube. Und ich bin mit christlichen Werten groß geworden. Und mir bedeuten die Menschen, die ich kenne und mag, sehr viel. Und vor den anderen Menschen habe ich zumindest den nötigen Respekt.

Wenn aber christliche Grundwerte, auf denen ja auch unsere Bundesrepublik basiert, nicht gekannt und gelebt werden, dann ist der Weg zum gewissenlosen Leben nicht mehr weit. Ich bilde mir ein, dass es gerade bin den neuen BuLä zuviele Menschen gibt, die kein Gewissen haben. Weder ein gutes noch ein schlechtes...

Und dann passieren Dinge, wie wir sie oben beschrieben bekommen... Und es ist ja nicht der erste Fall. Ich erinnere nur ungern an diese grauenhaften Babyfunde vor einem guten Jahr...

Und was den Neonazismus angeht, bzw. die immer mehr wachsende Bereitschaft in den neuen BuLä die braune Soße in das politische Menü zu rühren. Unabhängig von der stärker werdenden Unfähigkeit unserer Politiker, die sich immer mehr von den Menschen, die sie vertreten sollen, entfernen, denke ich, dass gerade im Osten die politische Bildung der erwachsenen Generation fehlt.

Diese Menschen, die ihr Leben unter Herrschaft der Nazis und der Sozialisten verbracht haben, hatten jahrzehntelang keine Chance, sich objektiv politisch zu informieren. Und nach 17 Jahren Wiedervereinigung ist die Enttäuschung von den Kohl'schen Versprechen geprägt. Also sind diese Menschen, so politisch naiv, wie sie sind, für alle Richtungen offen. Noch sehe ich bundespolitisch keine Gefahr, weil das Wählerpotenzial im Osten zu gering ist, Rechte in den Bundestag einziehen zu lassen. Aber ich sage: noch...

Ich hoffe, dass unsere ignoranten Politiker endlich ihre Weltfremdheit ablegen, sich um die wirklichen Probleme im Land kümmern und wach werden. Es brodelt, vor allem im Osten.

Wer sich für das Thema "Ost und West" interessiert, dem empfehle ich zwei interessante Bücher:
1. Wir sind (k)ein Volk von Wolfgang Herles (Piper)
2. SuperGAU deutsche Einheit von Uwe Müller (Rowohlt)

Brockenhexe ( gelöscht )
Beiträge:

27.02.2007 17:39
#7 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Danke für Deine Antwort, die allerdings von sehr viel Unwissenheit geprägt ist.
Am liebsten möchte ich Dich mal hierher einladen, damit Du einiges besser verstehen kannst.
Jetzt nur so viel: Diese politisch naiven Menschen haben die Wende herbeigeführt!!!!
Kirche war nicht verboten, sondern nicht unbedingt von Nutzen oder im Fortkommen hinderlich.
Ethische Werte wurden auch im Sozialismus vermittelt, wenn auch nicht unter dem Namen Gebote.
Es gab so viel Wärme und Hilfsbereitschaft untereinander,daß sich die BRD davon eine Scheibe hätte abschneiden können.
Habe lange genug in Westdeutschland gelebt, um das beurteilen zu können.
Die Menschen hier haben sehr viel verloren.
Allerdings gibt es auch hier sehr viele, deren Meinung auch nicht richtig ist.
Mich macht dieses typische Ossi-Wessi Denken von beiden Seiten wahnsinnig.
Dazu gehört auch eine gewisse Art der Berichterstattung durch die Medien.Da wird eine junge Frau als Ostdeutsche bezeichnet,die als Kleinkind nach Westdeutschland kam und als Erwachsene straffällig wurde.
Zu den Neonazis auch nur so viel;die Drahtzieher sind hochintelligente wohlhabende Menschen aus dem Westen.
Also falls Du mal Interesse haben solltest, komm her und schau Dich um.
Bist gern gesehen!

Liebe Grüße
Brockenhexe

Tyskern ( gelöscht )
Beiträge:

27.02.2007 21:55
#8 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

@Brockenhexe:
ungeteilte zustimmung!

Tigerlilie Offline

Administrator


Beiträge: 5.320
Punkte: 5.730

27.02.2007 23:11
#9 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Hallöchen
Brockenhexe und Hotzenwälder

...ich finde eure Diskussion echt interessant, aber ihr driftet leider vom eigentlichen Thema ab - Mitjas

Wollt ihr dazu nicht einen neuen Threat eröffnen? Gibt sicher einige, die über "Ost und West" gerne mal diskutieren! Überlegt es euch....DANKE

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
LG Bigi

Das Leben ist das beste Sonderangebot, bekommen wir es doch gratis.
Jüdisches Sprichwort



Brockenhexe ( gelöscht )
Beiträge:

27.02.2007 23:19
#10 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Von meiner Seite steht dem nichts im Wege

Liebe Grüße
Brockenhexe

hexi66 ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2007 17:38
#11 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten
Soooo jetzt haben sie das "Grunz" endlich!!!
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Zitat AOL:
Uwe K. versuchte in der Nacht zum Donnerstag offenbar, sich das Leben zu nehmen. Nach Angaben der Polizei warf er sich gegen 0.45 Uhr in Schkeuditz bei Leipzig - etwa 200 Meter vom Fundort der Leiche entfernt - vor eine fahrende Straßenbahn. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, war am Morgen aber außer Lebensgefahr.

"Der Tatverdächtige war trotz schwerer Verletzungen ansprechbar und ist deshalb eindeutig identifiziert", sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe an den Gleisen gehockt und sei dann vor die Bahn gesprungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der 43-Jährige von der etwa 40 Stundenkilometer schnellen Bahn trotz Vollbremsung rund 15 Meter mitgeschleift. Dabei wurde er unter dem Triebwagen eingeklemmt. Laut Polizei hatte der Straßenbahnfahrer den Mann sofort erkannt.
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Ich hoffe nur, dasssss er nie wieder auf freiem Fuss kommt!!!
Er soll im Knast leiden ohne Ende (die Insassen sind mit Sicherheit voll erpicht
einen Kinderschänder in ihren Reihen zu haben!!!)

gruss hexi

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Jeder Tag an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag (Charlie Chaplin)

sonnenblume ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2007 18:08
#12 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Für solche Leute (sprich "Kinderschänder") würde ich sogar die Todesstrafe wieder einführen!!! Es gibt doch nichts schlimmeres als ein wehrloses Kind zu quälen und zu töten, und dabei auch noch Spaß zu haben !!!!

Liebe Grüße
Chris

Betrachte immer die helle Seite der Dinge!....und wenn sie keine haben? Dann reibe die dunkle bis sie glänzt!

Tyskern ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2007 20:04
#13 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Stellt sich ja jetzt nur noch die frage ob der täter auch mindestens 26 jahre sitzen muss, oder ob das nur für täter gilt die es auf bankiers,politiker oder militärs abgesehen haben.

Brockenhexe ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2007 20:12
#14 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Ich hoffe er kommt nie wieder frei!
Wozu gibt es denn jetzt die Möglichkeit der Sicherungsverwahrung!

Liebe Grüße
Brockenhexe

Kräuterfee Offline

im alpinen Olymp


Beiträge: 1.894
Punkte: 2.099

02.03.2007 00:06
#15 RE: Tod des kleinen Mitjas Zitat · antworten

Liebe Brockenhexe, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mann wieder frei kommt. Er war schon 6 mal wegen Mißbrauchs vorbestraft (ich hoffe, die Anzahl stimmt, aber er waren einige Male). Ich halte das Ganze auch nicht für ein Problem der neuen Bundesländer, es ist dort höchstens z. Zt. häufiger. In der Mathematik gibt es auch solche Chaoshäufungen. Jedenfalls habe ich - als Norddeutsche den Eindruck, als ob es über den längeren Zeitraum betrachtet, eher bei uns mehr ist. Der Süddeutsche wird bei Erforschung seiner Erinnerung auf ein Ergebnis kommen, das den Süden des Landes betrifft. Unser Augenmerk ist manchmal sehr einseitig geprägt. Kaufe ich ein rotes Auto, sehe ich plötzlich auch ganz viele rote Autos, obwohl die nie da waren. Und, liebe Kochmauserl, ich glaube dir auch, dass du, wenn du Betroffene sein solltest, den Täter bis zum letzten Atemzug verfolgen würdest. Genau da setzt aber dann die möglicherweise folgende Familientragödie an. Ich erinnere mich an die Tötung eines kleinen Mädchens aus unserer Region - ich habe den Namen leider vergessen, sehe aber noch das Pressebild des gefundenen Fahrades am Küstenkanal vor mir - wo auch ein bereits vorbestrafter Täter dieses Mädchen getötet hat. Leider ist die Familie hinterher auseinandergebrochen an den Gefühlen, die dann aufkommen. Es ist, als ob aus einem Gewölbe der Mittelstein herausgenommen wird. Das Gewölbe Familie bricht dann zusammen. Nichts, aber auch gar nichts kann das auffangen, was im Augenblick auf diese Familie einstürmt. Ich hoffe nur, die Presse wird sich zurückhalten zum Schutz dieser Familie. Ich schicke diesen Menschen meine Umarmung und wünsche ihnen Kraft und Mut für das weitere Leben.

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